Kreislaufsysteme: Die einzig Zukunftsfähige Methode für Menschheit & Umwelt

„Designwissenschaften sind mehr als die Anwendung von Technik und Technologie. Es ist mehr als ein Plan oder ein Entwurf. Designwissen-schaft bedeutet die totale Verantwortung und Fähigkeit für Entwicklung, Produktion und Vertrieb – nicht nur eines Produkts, sondern eines gesamten Dienstleistungssystems auf weltweiter Basis.“

}}} Richard Buckminster Fuller {{{

In meinem heutigen Beitrag gehe ich einer ganz bestimmten Frage nach, die sich die Menschheit trotz aller Erfindungen und dem Wissen, was sich über Äonen hinweg angeeignet wurde, noch nicht beantworten konnte.

Meine Leser sollten sich aber bitte nicht wundern, wenn ich im folgenden vorerst einen sehr weiten Bogen spanne, in die Frühgeschichte der Erde zurückreise sowie das Tun der Menschheit der letzten paar Jahrhunderte noch genauer betrachten werde, bevor ich zur Fragestellung zurückkomme. Dieser „Umweg“ ist m. E. nötig um verständlich darzulegen, was uns als Menschheit bisher nicht gelingen wollte, vernünftig zu regeln und was die Umstände hierfür angeht. Auch geht es in diesem Beitrag um eine (den meisten Menschen kaum bekannte) Technische Methode mittels dieser ein Kreislaufsystem an eine Stelle treten könnte, die bisher von Lösungen dieser Art Himmelweit entfernt waren. Natürlich ist der Beitrag aufgrund des umfangreichen Themas wieder etwas länger ausgefallen und so sollte ein wenig Zeit zum Lesen eingeplant werden. 🙂 Also, los geht’s …

Wir beginnen in Südafrika. Dort findet sich gewissermaßen ein erdgeschichtliches Archiv, dass etwas über die erste, grundlegende, atmosphärische Veränderung verrät: die „Pongola Supergruppe“. Diese Gesteinsformation befindet sich etwa 250 Kilometer nördlich von Durban gelegen & umfasst mehrere Gesteinsformationen, wie Granite und urzeitliche Meeressedimente. Diese Sedimente sind (so schätzt man jedenfalls) bis zu drei Milliarden Jahre alt. Sie stammen aus dem Archaikum, einem Erdzeitalter der Erde, in dem es praktisch noch keinen Sauerstoff auf der Erde gab. Interessant an diesen Formationen sind sogenannte „Stromatolithe“ (Mikrobe) Entwicklungsformen.

Sie sind das Ergebnis eines Prozesses anorganischer und organischer Interaktionen, welche die früheste, Mikrobe Evolution des Lebens der Erde Markierte und unverändert bis heute nach dem gleichen Prinzip abläuft. Stromatolithe Strukturen etablierten sich – lange bevor es Korallen oder Schwämme usw. gab -, als älteste Riffbildner der Erdgeschichte. Ihr Wachstum erfolgt – damals wie heute – nach einem ebenso einfachen wie effizienten Prinzip: durch Photosynthese entziehen die Mikrobenmatten dem Wasser der Urerde das in Unmengen gelöste Kohlendioxid & produzierten während diesem Stoffwechselprozess Sauerstoff. Jener Sauerstoff also, der es dem nachfolgendem Leben überhaupt erst ermöglichte, sich entwickeln zu können.

Dass sich vor rund 2,5 – 3 Milliarden Jahren dieser wandel in der Atmosphäre ereignete, bezeugt überdies die weite Verbreitung von Eisenerzen. Diese rot-weiß-farbigen Sedimentgesteine stammen vom früheren Meeresboden und finden sich heute im Herzen der ältesten Kontinente, etwa in Australien oder Südafrika. Geologen fanden heraus, dass diese Gesteine nur in wenigen Perioden der Erdgeschichte auftauchen, zum Beispiel im Archaikum. Für die Entstehung dieser Erze braucht das Eisen Sauerstoff. Sauerstoff ist ein äußerst reaktionsfreudiges Gas, natürlich auch, wenn es auf Eisen trifft, wie jeder weiß, der sich schon einmal über Rost geärgert hat. Eisen war genügend im Ozean der Urerde vorhanden und so reagierte es mit dem von Mikroben erzeugten Sauerstoff. Ist das Eisen im Ozean aber „aufgebraucht“ & oder können die Ozeane den Sauerstoff nicht mehr aufnehmen, gast weiterer Sauerstoff aus den Ozeanen aus und gelangt in die Atmosphäre.

Dort sammelte er sich, & bildete damit die Basis des Lebens. Das Leben verdankt also winzigen Organismen ihr heutiges Dasein: den Cyanobakterien. Sie haben vermutlich nicht nur als Erste mithilfe von Photosynthese Sauerstoff hergestellt, sondern die ganze Sauerstoffproduktion über Jahrmillionen in Gang gehalten. Genau genommen macht die Struktur der Cyanobakterien die Photosynthese überhaupt erst möglich. Sie können sich mithilfe von Sonnenenergie des Wassers bedienen, dessen Wasserstoff-Ionen abtrennen und dabei Energie erzeugen. Übrig bleibt, quasi als „Abfallprodukt“, freier Sauerstoff. Cyanobakterien sind allerdings auch unter dem Begriff Algen bekannt. Diese Algen sammelten sich in der Urzeit der Erdgeschichte in den Sedimenten und bildeten (noch vor der sich später entwickelnden) Pflanzenwelt unter hohen Temperatur und Druckverhältnissen die Grundlagen unserer Fossil genutzten Energie wie z.B. Öl und Kohle.

Somit lässt sich kurz festhalten, dass das in Unmengen in der urzeitlichen Erde vorhandene Kohlendioxid & der reaktive Sauerstoff neben hohen Druckverhältnissen & Temperaturen im Erdinneren von entscheidender Wichtigkeit waren, ohne dessen Wechselwirkung die Transformation der Erdatmosphäre kaum möglich und schon gar nicht hätte beginnen können. Auf den (in der Gegenwart nun verteufelten Kohlendioxid) werde ich wenig später, neben meiner Fragestellung, zurückkommen. Auch werden die Algen (& ihre Eigenschaften) bei der bereits angedeuteten technischen Methode noch eine Rolle spielen.

Was würden Sie sich wohl denken, wenn in einem Prozess mit einer Zeitspanne von wenigen Stunden bzw. Minuten etwas ähnliches realisiert werden könnte, nicht, um damit Kohlendioxid in Sedimente zu verpressen, sondern, um damit Energie zu gewinnen? Noch dazu, ohne das es ein Abfallprodukt an ende des Prozesses geben würde, dass nur wieder problematische Folgen für Um- und Mitwelt hätte? Absolut Unmöglich?

Tja … Wir werden später eine Technik kennen lernen – soweit sie meinen Lesern noch nicht bekannt sein sollte – die, inspiriert von Kreislaufsystemen bereits erdacht, erbaut & Praktisch in Anwendung ist. Diese Technik, dass möchte ich vorweg schicken, wird unser Energieproblem nicht vollständig auflösen. Aber: Sie hat den Vorteil, aus einer Methode mit Abfall-endprodukt eine Kreislauf-Methode zu machen mit dem Ergebnis, dass keine Unbrauchbaren Stoffe zurückbleiben. Und alle Bestandteile des Systems somit die Bezeichnung Kreislaufsystem auch erfüllen.

Bevor die verschiedenen Puzzleteile zu einem verständlichen, Brauchbaren ganzen zusammengesetzt werden, gibt es über den (vergangenen) Zeitgeist der letzten Jahrhunderte, also dem Puls am Rhythmus der Zeit der uns alle zu dem gemacht hat was wir als Menschheit nun sind, etwas in erinnerung zu bringen. Ich möchte diese Zusammenfassung nicht vergessen, da wir damit besser verstehen was für einen Weg die Menschheit bisher gegangen ist.

Aber ich möchte Sie nicht mit Geschichtsbüchern oder bedeutenden wie erschreckenden Errungenschaften und Erfindungen der Menschheit langweilen als vielmehr Richard Buckminster Fullers „SYNERGETICS – Explorations in the Geometry of Thinking“ und der im Kapitel; „Humans in Universe“ in einigen Absätzen verfassten Zeilen unseren Blick auf unsere eigene Geschichte lenken. Vor allem aber auf die Missverständnisse im Umgang mit der Natur, die immer in Kreislaufsystemen, nie in Diametraler Weise wirkt. Das Wasserstoffatom, so Richard Buckminster Fuller, muss sein Funktionspotenzial nicht dadurch beeinträchtigen, dass es sich zuerst „seinen Lebensunterhalt verdient“, bevor es direkt als Wasserstoffatom fungieren kann. In der Synergetik der Natur ist so ein quatsch überhaupt nicht vorgesehen …

Kaum ein anderer mir bekannter Mensch hätte den Zeitgeist der letzten paar Jahrhunderte aus einem so eleganten Blickwinkel verdeutlichen können wie Buckminster Fuller. Ich wählte die Zeilen von Buckminster Fuller (ergänzend) aber auch deswegen, da auch Fuller erkannte, wie sich das natürliche Räderwerk der Natur gestaltet & das es symbiotisch, Kreislaufbasiert funktioniert – und nur dieses Modell ein Maßstab für uns sein kann, wie wir als Menschheit Technik denken und Umsetzen sollten!

Sehen wir es uns an:


}} SYNERGETICS – Explorations in the Geometry of Thinking {{
(Humans in Universe)

„1600 wurde die East India Company als Privatunternehmen von Königin Elizabeth und einer kleinen Gruppe ihrer Vertrauten gegründet. Die begrenzte rechtliche Haftung ihres Unternehmens wurde durch königliches Dekret gewährt, und seine Projekte wurden danach militärisch unterstützt und von der britischen Royal Navy und den Kolonialtruppen geschützt. In England wurde das East India Company College gegründet, um die Führungskräfte des Unternehmens für ihren weltweiten Einsatz auszubilden; dieses College und sein attraktiver Campus sind seit 1979 in Betrieb. Das Britische Empire wurde das erste in der Geschichte, von dem man sagen kann, dass die Sonne nie unterging.

Als Wirtschaftsprofessor am East India Company College im Jahr 1810 war Thomas Malthus die erste Wirtschaftsbehörde überhaupt, die insgesamt die lebenswichtigen Statistiken eines weltumspannenden Kugelreichs erhielt. Am Ende des 18. Jahrhunderts veröffentlichte Malthus seine dokumentierte These, dass die Menschheit ihre Zahlen mit einer geometrischen (exponentiellen) Gewinnrate multiplizierte und gleichzeitig die lebenserhaltende Produktion mit nur einer arithmetischen (linearen) Gewinnrate erhöhte. Und da die Erde eine endliche, geschlossene Sphäre ist, hat sich offenbar wissenschaftlich manifestiert, dass es auf unserem Planeten eine grundlegende Unzulänglichkeit der Lebenserhaltung gibt. Bis dahin waren alle Meinungen zu solchen Themen reine Vermutungen.

Ein Drittel eines Jahrhunderts nach Malthus schrieb Darwin die biologische Evolution dem Überleben nur der fittesten Arten (und Individuen innerhalb der Arten) zu. Obwohl er leugnete, dass es in seiner Evolutionstheorie eine wirtschaftliche Bedeutung gab, bestanden die Ökonomen darauf, dass eine überlegene körperliche Fitness offensichtlich auch das wirtschaftliche Überleben bestimmte.

Karl Marx akzeptierte die wissenschaftlichen Standpunkte von Malthus und Darwin, als er erklärte, dass die Arbeiterklasse am besten geeignet sei, um zu überleben: Sie wissen, wie man die Werkzeuge benutzt und die Felder kultiviert – die Reichen sind Parasiten. Dies eröffnete das supranationale Konzept von zwei weltweiten politischen Klassen und zwei konkurrierenden Theorien der politischen Organisation.

Als Folge der Entdeckungen von Malthus und Darwin haben alle großen politischen Ideologien seither eine Grundphilosophie angenommen, die besagt: „Sie mögen unser politisches System vielleicht nicht mögen, aber wir sind überzeugt, dass wir die fairste, logischste und genialste Methode haben, um mit der inhärenten Unzulänglichkeit der irdischen Lebenserhaltung fertig zu werden, aber da es andere gibt, die über die beste Bewältigungsmethode diametral anderer Meinung sind, kann nur mit Waffengewalt bestimmt werden, welches System am geeignetsten ist, um zu überleben“.

So wurde das Überleben der körperlich Stärksten zur Grundlage für die nationalen Verteidigungsministerien mit ihrer Priorität des Zugangs zu den fortschrittlichsten Wissenschaften und Technologien. Das Militär übernahm die Führung über alle Materialien, Gehirne, Instrumente und Produktionswerkzeuge mit höchster Leistung.

Gegenseitig angenommene Überlebensstrategie ist der Grund, warum sich die Vereinigten Staaten und die UdSSR in den letzten 30 Jahren jährlich 200 Milliarden Dollar angeeignet haben, um immer effektivere Waffen für eine mögliche Zerstörung zu kaufen. Die großen politischen und industriellen Machtstrukturen sind alle zu supranationalen Globalisierern geworden, während das Volk an seine 150 nationalen Schutzgebiete gebunden ist – das Volk ist bildungsmäßig in „Spezialisten“ für die Ausbeutung durch die supranationalen Mächte aufgeteilt worden, die sich teilen, um zu siegen und zu teilen, um erobert zu bleiben.

Bis zum 20. Jahrhundert bestand die Realität aus allem, was der Mensch sehen, riechen, berühren und hören konnte. Dann, am Anfang des 20. Jahrhunderts, wurde das Elektron entdeckt. Ein Jahrhundert nach der Zeit von Malthus wurde ein Großteil der Wissenschaft mit der Einführung einer Ära der Elektronik, Elektromagnetismus und Atomtechnik unsichtbar. Diese unsichtbaren mikro- und makroexplorativen kosmischen Instrumente dienten zur Neuordnung der atomaren Zwischenstellung, deren metallische Legierung und chemische Strukturierung immer leistungsfähigere und prägnantere Leistungen pro Pfund eingesetzter physikalischer Materie liefert.

Strukturen sind Komplexe von sichtbaren oder unsichtbaren physikalischen Ereignissen, die interagieren, um stabile Muster zu erzeugen. Ein strukturelles System teilt das Universum in das gesamte Universum außerhalb des strukturellen Systems (Makrokosmos) und das gesamte Universum innerhalb des strukturellen Systems (Mikrokosmos). Newtons Entdeckung der Masseninteratraktion zeigte, dass die Interattraktionskraft von Atomen, Planeten, Sternen oder Galaxien exponentiell zunimmt, wenn die Interdistanzen arithmetisch abnehmen, und umgekehrt: Halbiere den Interdistanzabstand und vervierfache die interattraktive Integrität des entfernt liegenden Struktursystems. Das ist das Gesetz der Schwerkraft. Die symmetrische, berührungslose, konzentrische Einfügung von bereits symmetrischen Atomarrays führt zu einer exponentiell erhöhten interatomaren Kohärenz von „Materialien“.

Die Schwerkraft ist die nach innen zusammenhängende Kraft, die integrativ auf alle Systeme wirkt. Strahlung ist die nach außen zersetzende Kraft, die spaltend auf alle Systeme wirkt.

Alle Konstruktionssysteme bestehen aus Zug- und Druckkomponenten. Steinmauerwerk hat eine hohe druckfeste Festigkeit von 50.000 Pfund pro Quadratzoll. Aber Mauerwerk hat eine geringe Spannungskohärenz; es kann nur 50 Pfund pro Quadratzoll anspannen. Mauerwerk aus Steinzeitalter ist tausendmal effektiver in seiner Druckfestigkeit als in seiner Zugfestigkeit.

Während der drei Millionen bekannten Jahre der Steinzeit verließen sich die Menschen auf die Schwerkraft, um ihre vertikalen Steinmauern zusammenzuhalten, bis sie (wie oft geschehen) durch Erdbeben, gegen die sie fast keinen spannungsgebundenen Widerstand hatten, auseinandergerissen wurden. Die Schwerkraft drängte die Steinstrukturen der Menschheit nach innen in Richtung Erdmittelpunkt. Die Menschen mussten ihre Strukturen auf Fels „Schuhe“ bauen, um zu verhindern, dass sie senkrecht in das Erdmittelpunkt sinken. Steingebäude konnten nicht auf dem Wasser schwimmen.

Aber die Natur hatte das leichte Holz mit hoher selbstklebender Zugfestigkeit (durchschnittlich ca. 10.000 p.s.i.) und relativ geringer Druck-Widerstandsfähigkeit (ebenfalls ca. 10.000 p.s.i.) erfunden. Holz schwebte auf dem Wasser und konnte Nutzlasten horizontal bewegen; Holz machte gute Flöße für den Transport von Menschen, nicht aber für das Schwimmen schwerer Lasten. So ermöglichte die hohe Zugfestigkeit des Holzes, kombiniert mit der menschlichen Entdeckung der intertrussing Prinzipien der Strukturierung und der damit verbundenen niedrigen Gesamtverschiebungsgewichte, dass der Mensch luftschließende Holzschiffe entwerfen und herstellen konnte, deren Struktur und Raumkapselung sich zu sehr erfolgreichen Holzschiffen der See vereinigten, die große Ladungen transportieren konnten.

In den 1850er Jahren kam der Mensch zur Massenproduktion von Stahl, einer Legierung aus Eisen, Kohlenstoff und Mangan mit einer Zugfestigkeit von 50.000 p.s.i. sowie einer druckfesten Fähigkeit von 50.000 p.s.i. Stahl hat die gleiche druckfeste Fähigkeit wie Mauerwerk, hat aber auch eine tausendfach höhere Zugfestigkeit als Mauerwerk und die fünffache Zug- oder Druckfestigkeit von Holz. Stahl brachte der Menschheit eine strukturelle Zugkraft, die mit der millionenlangen, exklusiven Kompressionsüberlegenheit des Steins übereinstimmt. Mit einer weitaus höheren Zugfestigkeit pro Gewicht als Holz ermöglichte Stahl noch leistungsfähigere wasserdichte, luftgefüllte Behälter als Holz, obwohl Stahl an sich nicht schwimmt.

Die Technologie der Metallurgie begann mit der Entwicklung von Metalllegierungen mit immer höheren Festigkeits-/Gewichtsverhältnissen. Daraus entstand mit der Eröffnung des 20. Jahrhunderts die Aluminiumproduktion und in den 1930er Jahren Aluminiumlegierungen und Edelstahl. Diese neuen Materialien ermöglichten die Konstruktion und den Bau von motorgetriebenen Ganzmetallflugzeugen (Strukturschiffen), die sich winklig über die Horizontale und immer steiler in die Höhe ziehen konnten.

Mit dem Aufkommen von immer höheren Festigkeits- / Gewichtsverhältnissen von Metalllegierungen und glasfaserverstärkten Kunststoffen wurden immer schwerer beladenere Flugzeuge konstruiert, die immer steiler und schneller steigen konnten. Schließlich entwickelte der Mensch so viel Kraft pro Gewicht an Materialfähigkeit, dass er „vertol“ Jet-Flug und vertikale Raumfahrzeugabstürze durchführte. Seitdem tragen Geisteswissenschaftler, die immer mehr Festigkeit pro Materialgewicht entwickeln, immer größere Nutzlasten in Vertikalstartfahrzeugen bei immer schnellerem Aufstieg.

Seit den 1970er Jahren hat der menschliche Geist eine praktische Zugstrukturierungsfähigkeit von 600.000 p.s.i. entwickelt. Die Mittel zur Erreichung dieser neuen und überwältigenden Strukturfestigkeit sind völlig unsichtbar geworden. Vollständig 99 Prozent der Menschheit haben noch keine Ahnung, dass diese Erhöhung der Zugfähigkeit zustande gekommen ist, wie sie zustande kam oder warum sie funktioniert. Während der Mensch die immer kleiner werdende interatomare Nähe von Atomen und Elektronen elektromagnetischer Ereignisse nicht sehen kann, kann er die immer vertikaleren Startwinkel-Fähigkeiten erleben, die das menschliche Verständnis für die grundlegenden Strukturierungsprinzipien und ihre militärischen Entwicklungen und profitablen kommerziellen Anwendungen manifestieren.

Aber nur riesige Geldanlagen oder riesige Regierungen können es sich leisten, die gestiegenen technischen Vorteile zu nutzen.

Vor dem Flugzeug sagten die Menschen: „Du kannst dich nicht an deinen Stiefeln anheben.“ Heute heben wir immer leichtere und stärkere Strukturschiffe „selbst“ mit immer weniger Aufwand durch unsere wissenschaftlichen Know-how-Boostraps. Kein Ökonom weiß das. Es ist das am höchsten eingestufte militärische und private Unternehmensgeheimnis. Die Industrie setzt die ständig wachsende Arbeitskapazität pro Pfund investiertem Material nun vor allem um, um den staatlich subventionierten privaten Waffenproduzenten monetäre Gewinne zu ermöglichen.

Jetzt in den 1970er Jahren können wir einen unbestreitbaren Vorschlag der Fülle formulieren, von dem die Weltmachtstrukturen noch kein Bewusstsein haben. Wir können feststellen, dass es als Folge der unzähligen technologischen Fortschritte des 20. Jahrhunderts, die sich nur auf bewährte Technologien und bereits gewonnene und immer reichhaltigere Rezirkulationsmaterialien stützen, technisch möglich ist, die Weltwirtschaft so umzugestalten und umzulenken, dass wir innerhalb von 10 Jahren erreichen können, dass die gesamte Menschheit einen nachhaltig höheren Lebensstandard genießt – mit deutlich höheren Freiheitsgraden als je zuvor in der Geschichte.

Während dieses Zehnjahreszeitraums können wir auch jede weitere Nutzung fossiler Brennstoffe und Atomenergie einstellen, da die umgerüstete Weltindustrie und der individuelle Energiebedarf vollständig durch unsere kombinierte Ernte von elektromagnetischen, photosynthetischen, chemischen und biologischen Produkten aus dem täglichen Energieeinkommen, das ursprünglich durch Sonne und Schwerkraft erzeugt wurde, gedeckt sein werden. Die Industrie, die von der Waffenproduktion auf die Lebenshaltungsproduktion umgerüstet wird, wird die eingesetzten Phasen der Weltmenschlichkeit durch Einfamilien-, luftverladbare, energiesparende, nur vermietbare Wohnmaschinen umstrukturieren. Wenn die Menschen konvergent sind, werden sie in gewölbten Mondkraterstädten wohnen, die eher Energie ernten und exportieren als Energie-Dinklöcher.

All dies ermöglicht es, zu sagen, dass, da wir jetzt wissen, dass es eine nachhaltige Fülle von Lebenserhaltung und Unterbringung für alle gibt, alle Politiken und Kriege veraltet und ungültig sind.

Wir brauchen den Egoismus nicht mehr zu rationalisieren.

Niemand braucht jemals wieder „seinen Lebensunterhalt verdienen“. Das weitere Leben für die ganze Menschheit ist kosmisch im Voraus bezahlt.

Warum üben wir nicht unsere epochale Option aus?

Regierungen werden durch Steuern finanziert und hätten keine Möglichkeit, Zähler zwischen den Menschen und ihren direkt erhaltenen individuellen kosmischen Einkommen zu setzen. Auch die Privatwirtschaft sollte die Energie nicht mehr messen als die Luft. Aber alle gegenwärtigen Machtstrukturen der Erdlinge – ob politisch, religiös oder kapitalistisch – würden ihre Interessen durch den totalen menschlichen Erfolg katastrophal bedroht sehen. Sie basieren auf der Annahme der Knappheit; sie werden für die Probleme organisiert und erhalten, die sich aus der Annahme grundlegender Unzulänglichkeiten der Lebenserhaltung ergeben.

Warum fordert die Öffentlichkeit selbst nicht die Realisierung ihrer Option für eine Revolution durch die Designwissenschaft? Weniger als ein Prozent der Menschheit weiß heute, dass es diese Möglichkeit gibt; 99 Prozent der Menschheit können die mathematische Sprache der Wissenschaft nicht verstehen. Die Menschen, die diese 99 Prozent ausmachen, wissen nicht, dass alles, was die Wissenschaft jemals herausgefunden hat, ist, dass das Universum aus der zuverlässigsten Technologie besteht. Sie betrachten die Technologie als etwas Neues, sie sehen sie sowohl in Bezug auf moderne Waffen als auch als Bedrohung für die Konkurrenz um ihre lebenserhaltenden Möglichkeiten, „ihren Lebensunterhalt zu verdienen“. Ergo, die Menschheit denkt, dass es gegen die Technologie ist und hält sich für abgeneigt, ihre Option auszuüben.

[Schöner schein, doch hinter der Fassade geschehen die wahren Verbrechen]

Die Tatsache, dass 99 Prozent der Menschheit die Natur nicht verstehen, ist der Hauptgrund dafür, dass die Menschheit ihre Option, einen universell nachhaltigen physischen Erfolg auf diesem Planeten zu erzielen, nicht wahrnimmt. Das Haupthindernis für die Entdeckung und das Verständnis der Natur durch die Menschheit ist die Unklarheit der mathematischen Sprache der Wissenschaft. Glücklicherweise verwendet die Natur jedoch nicht das rein imaginäre, unbeholfene und unrealistische Koordinatensystem, das von der heutigen akademischen Wissenschaft übernommen und gelehrt wird.

Die kontinuierliche Selbstregeneration der Natur ist zu 100 Prozent effizient und gewinnt und verliert keine Energie. Die Natur verwendet nicht den dreidimensionalen, omniinterpendikulären, parallelen Rahmen der XYZ-Axialkoordinaten der akademischen Wissenschaft, noch verwendet sie die später angenommenen Gramm/ Zentimeter/ Sekunden-Gewichts-/ Flächen-/ Zeit-Exponenten der Wissenschaft.

Die Natur arbeitet nicht parallel. Sie arbeitet in radialer Divergenz und gravitativer Konvergenz. Sie wächst nach außen durch omniintertrianguläre Strukturierung aus Kernen.

Die Natur ist von Natur aus achteckig, und die ersten vier dieser Dimensionen sind die vier Symmetrieebenen der Mindeststruktur des Universums – das omnitrierte, equi-vector-edge Tetraeder. In Bezug auf das Volumen des konzeptionellen vorzeitlichen Tetraeders, das als Einheit 1 mit seiner sechsfach-Vektor-Kantenstruktur betrachtet wird, hat die immer konzeptuelle, größenunabhängige Familie der primitiven, vorzeitigen, am wenigsten komplexen Polyeder die folgenden genauen Volumen – den vektorentriangulierten Würfel 3, das Oktaeder 4, das rhombische Triaktaeder 5 und das rhombische Dodekaeder 6. Wenn die Größeninformationen eingeführt werden, treten sie nur als Häufigkeit der modularen Unterteilung jeder Einheitsvektorstrukturierung der jeweiligen 1-, 2-, 3-, 4-, 5- und 6-Tetravolumina der primitiven Familie auf.

Die Frequenz zur dritten Potenz, F3, multipliziert dann die primitiven, bereits vierdimensionalen volumetrischen Werte. In der physisch realisierten Zeitgröße hat also jede 4 + 3 = 7 Dimensionen, aber da jedes System inhärent unabhängig vom Universum ist und daher Spinnbarkeit hat, ist ein weiterer dimensionaler Faktor erforderlich, der insgesamt acht Dimensionen ergibt, um die physische Realität erfahrungsmäßig zu beweisen.

Die Definition der überall und jederzeit veränderlichen kosmischen Umgebung eines jeden Systems erfordert mehrere weitere interkovariable Systemdimensionen – planetarische, solare, galaktische, intergalaktische. Aufgrund der sechs positiven und sechs negativen Freiheitsgrade für Systeme, die innerhalb von Systemen intertransformieren, haben wir 8 + 6 = 14 dimensionale Systeme in der Governance kosmischer Beziehungen.

Die Natur verwendet dieses vollständig konzeptionelle, achteckige Koordinatensystem, das für jeden verständlich ist. Glücklicherweise ist das Fernsehen spontan attraktiv und kann dazu verwendet werden, das Koordinierungssystem der Natur des gesamten Volkes der Welt zu lehren – und zwar so rechtzeitig, dass es der gesamten Menschheit ermöglicht wird, ihre Option, einen universellen körperlichen Erfolg zu erzielen, positiv zu verstehen und auszuüben, wodurch für immer alle Weltpolitik und der Wettbewerb um das Recht auf Leben beseitigt werden.

Das Wasserstoffatom muss sein Funktionspotenzial nicht dadurch beeinträchtigen, dass es sich zuerst „seinen Lebensunterhalt verdient“, bevor es direkt als Wasserstoffatom fungieren kann.

Das Koordinatensystem der Natur wird als Synergetik bezeichnet – Synergie bedeutet das Verhalten ganzer Systeme, das von keinem Teil des Systems vorhergesagt wird, sondern nur separat betrachtet wird. Das ewig regenerative Universum ist synergetisch.

Die Menschen wurden in diesen kosmischen Entwurf als Informations-sammler und lokale Problemlöser des Lokaluniversums einbezogen, um die Integrität des ewigen, 100-prozentig effizienten, selbstregenerativen Systems des Universums zu unterstützen. Zur Unterstützung ihres kosmischen Funktionierens erhielten die Menschen ihren Verstand, mit dem sie die verallgemeinerten Gesetze entdecken und anwenden konnten, die alle physischen und metaphysischen, omniinterakommodativen, unaufhörlichen Intertransformationen des Universums regeln.

Gegenwärtig sind 99 Prozent der Menschheit falsch informiert, wenn sie an das malthusianische Konzept der grundlegenden Unzulänglichkeit der Lebenserhaltung glauben, und so haben sie ihren Verstand missbraucht, um nur persönliche und parteiische Vorteile, intellektuelle List und Egoismus zu entwickeln. Intellektuelle List hat sich darauf konzentriert, wie man Geld vom wahren lebenserhaltenden Reichtum scheidet; zweitens hat die List gelernt, wie man mit Geld Geld Geld verdient, indem man es knapp macht.

Ab den 1970er Jahren regieren Muskeln, Waffen und intellektuelle List das Weltgeschehen und halten es wettbewerbsfähig, indem sie die falsche Prämisse der universellen Unzulänglichkeit der Lebenserhaltung fortsetzen. Wenn der Geist innerhalb eines Jahrzehnts in die höchste Macht kommt, wird die Menschheit ihre Option einer Design-Revolution ausüben und in eine neue und anhaltende Epoche des körperlichen Erfolgs für alle eintreten. Wenn nicht, wird es Vorhänge für die gesamte Menschheit in diesem Jahrhundert sein.

In Ergänzung zu den Synergetiken 1 und 2 können die Poster auf den Farbtafeln 1-10 für jedermann die wenigen wissenschaftlichen Konzepte und mathematischen Werkzeuge klären, die für das universelle Verständnis und die individuelle Nutzung der synergetischen geometrischen Intertransformationen der Natur notwendig sind.


Fußnote:

Rudyard Kipling arbeitete nach der Philosophie des Nur-du-oder-mich, aber er wurde von Gedanken inspiriert, dass es eines Tages anders sein könnte:

Und niemand wird für Geld arbeiten und niemand wird für Ruhm arbeiten. Aber jeder aus Freude an der Arbeit, und jeder in seinem eigenen Stern, wird das Ding so zeichnen, wie er es sieht, für den Gott der Dinge, wie sie sind!“


„Man kann nur mehr lernen, nicht weniger“ – sagte Buckminster Fuller einst.


Lernen wir also nun, was uns die Frage:

Warum wir überhaupt Müll zulassen?

… lehren könnte.

Man kann aus wenig nicht viel machen.

Aber man kann Kreisläufe schaffen, die aus viel brauchen, kreisende Zirkulation machen. Dazu braucht es nicht viel, außer der Weisheit, vor dem Herstellen das restlose verwerten miteinbezogen zu haben.

} Es darf überhaupt kein weg geben, wohin wir etwas werfen können. {

Wenn so gedacht wird, kommt hinterher immer als Ergebnis, dass man Müll vermeiden will. … Zukünftig. Irgendwann. Demnächst … also bald … Jedenfalls wird solange noch alles weggeworfen.

} Es dürfte auch überhaupt nichts hergestellt werden, dass man später wohin auch immer wegwerfen kann. {

Wenn das mal begriffen würde, dann gäbe es auch kein wenig mehr, und damit die Panik auch nicht, dass es nicht mehr für alle Menschen reicht. Es reicht für alle. Aber, es wird eine Geistige, wie auch die technische Infrastruktur genutzt und am Leben gehalten, die nicht Kreislauf-kompatibel ist.

Diese Punkte erzeugen nicht die Probleme, die wir hier nun auf der Erde haben, sie ist der HAUPTGRUND, der am Anfang des Problem-Kreislaufs steht. Und das krasse daran: Der funktioniert Tadellos!

Der Problem-Kreislauf, des immer wieder falsch machen’s, funktioniert reibungslos!

Das bedeutet, dass es auch in die entgegengesetzte Richtung funktioniert.

Und ja! Das war, & ist die Fragestellung, die ich eingangs erwähnt und welche von der gesamten Menschheit (bisher) nicht beantwortet noch gelöst werden konnte! Dabei ist Abfall, ist Müll ein technisches, kein unvermeidbares, unlösbares Problem. Wir als Menschheit haben bisher alles, was technisch nicht rund lief, solange verfeinern und ausarbeiten können, bis es in den jeweiligen Bereichen entweder eine Lösung gegeben hatte – oder, der gesamte Prozess als technisch nicht umsetzbar eingestellt wurde. Beim Problem Müll wurde noch nicht mal begonnen ernsthaft Lösungen oder Unlösbarkeit zu extrahieren.

Wenn aber die Hinterlassenschaften ganzer Städte, ja sogar der Vieh- & Landwirtschaft in einem technischen verfahren verwertet & überdies, als Abfall bezeichnete Endstoffe dem beginn der Kreislaufkette zugeführt werden können, dann sollte sich dies vielleicht mal Bewusst gemacht werden. Bemerkenswert ist hierbei, dass Algen, Kohlendioxid, Druck und Temperatur die Hauptakteure in diesem technischen verfahren, welches ich noch genauer erläutern werde, sind. Hier schließt sich der Kreis zur oben kurz beschriebenen Frühgeschichte der Erde. Da dieselben physikalischen Bestandteile, die die Erde von einem sprichwörtlichen Vorhof zur Hölle, zu einem unzählbar vielfältig belebten Planeten verwandelten – wieder die Hauptrollen spielen. Genaugenommen sind Kohlendioxid und die Wirkweise gewisser Algen maßgeblich am technischen Prozess beteiligt, die aus Abfall, Müll, Gülle und Abwasser CO2-Neutrale Treibstoffe & sauberes Wasser machen – ohne ein Endprodukt zu hinterlassen, dass als Müll bezeichnet werden könnte.

Das Potenzial in der Landwirtschaft ist jener Faktor, der mir am weitreichendsten erscheint. Hierbei muss an politische Idiotien wie z.B. dem „Bundesbeimischungsgesetz“ gedacht werden & dessen fragwürdiger Inhalt. Gegenstand dieses Gesetzes ist, dass z.B. dem Dieselkraftstoff 6-7 % („Ökologisch“) erzeugte Pflanzenprodukte beigemischt werden, um die „Umwelt“ zu entlasten bzw. irgendeinen anderen „Nutzen“ für das „Klima“ herbeizuzaubern. Im „Algae-System-Verfahren“ würde es gar nicht mehr nötig sein, Pflanzen für „Agrodiesel“ anbauen zu müssen. Denn das Endprodukt (also das, was aus dem erwähnten Abwässern, Gülle, Müll im „Algae-System-Verfahren“ generiert wurde) ist CO2-Neutrale Energie & Wasser.

Die Flächen, die heute in der Landwirtschaft für „Ökologische“ Kraftstoffe („Biosprit“ usw.) alleine in Deutschland bepflanzt werden, stellen neben dem Anbauen für Futtermittel für die Massentierhaltung, die größte in Deutschland genutzte landwirtschaftliche Fläche dar. Dies wäre nicht mehr nötig & es könnte dieselbe Fläche zum Nahrungsmittelanbau verwendet werden. So, wie es eigentlich auch sein sollte. Das alles ist möglich, wenn unser Abwasser-Müll-Problem von einem inkompatiblen in ein intelligentes Kreislaufsystem geändert wird. Und: Es ist technisch Umsetzbar. Mehr noch: Es gibt seit Jahren Orte die anstatt konventioneller Kläranlagen „Algae-Systeme“ nutzen. Schon mal davon gehört? Nein? Tja … woran das wohl wieder liegt …


Schauen wir uns im weitern die Technik genauer an …

Der Prozess der „Algensysteme“ integriert drei Kerntechnologien:

1) Algen-Abwasserbehandlung,
2) offshore schwimmende Photobioreaktoren und
3) hydrothermale Verflüssigung.

In Kombination vollenden diese Technologien die Umwandlung von Abfallstoffen (kommunales Rohabwasser) in wertvolle Endprodukte wie sauberes Wasser, erneuerbare Kraftstoffe und nützliche Düngemittel. Dieser Prozess wurde von Grund auf neu konzipiert, mit dem Ziel eine energieeffiziente Abwasserbehandlung in Verbindung mit einer kohlenstoffneutralen Kraftstoffherstellung zu erreichen.

Biokraftstoffe der ersten Generation, wie Maisethanol, haben ihr (politisches) Versprechen, fossile Kraftstoffe auf umweltfreundliche, klimaneutrale Weise zu verdrängen, nicht erfüllt (Fail). Weil sie viel Energie benötigen, um Nahrungspflanzen zu produzieren und zu nutzen, indem sie mit Menschen und Tieren um diese Versorgung konkurrieren, die Preise in die Höhe treiben und Druck auf die Ackerflächen ausüben. Hier kommen Biokraftstoffe der zweiten und dritten Generation ins Spiel; sie verwenden effizientere Verfahren, die sie idealerweise CO2-negativ machen, und sie werden aus Rohstoffen wie Abfallbiomasse und Algen hergestellt, wodurch der Druck auf die Lebensmittelversorgung verringert wird.

Inspiriert von Buckminster Fullers Behauptung, dass „Umwelt-verschmutzung nichts anderes ist als Ressourcen, die wir nicht ernten“, verfolgt Algae Systems einen geschlossenen, systemischen Ansatz, um Wert aus Abwasser zu generieren und einen entscheidenden, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Service anzubieten.

[Teil des Werkes von Algae Systems in Daphne, Alabama.]

Algae Systems integriert eine Reihe von Technologien in einen Prozess, der native Algenarten züchtet, um eine kostengünstige Abwasser-behandlung zu ermöglichen, schadhafte Stoffe aus der Atmosphäre zu entfernen (z.B. Ölbelastungen, welche die eigentlichen Negativen Gründe für eine krankende Erdatmosphäre sind!) und im Endprodukt nur sauberes Wasser, CO2-negative Biokraftstoffe und Düngemittel zu liefern.

[Die hydrothermale Verflüssigung der Algen erfolgt in einem riesigen Schnellkochtopf – Das Herzstück der Anlage ist die „Hydrothermal Liquefaction“-Technologie von Algae System, die bei 550 Grad Celsius Algen und das Abwasser in eine rohölartige Flüssigkeit umwandelt.]

Der Prozess wurde längst in Daphne, Alabama, im kommerziellen Maßstab demonstriert und befindet sich in Aushandlung über den Einsatz in Jamaika, Brasilien, Mexiko und Honduras, mit dem Ziel, den Dienst weltweit zu verbreiten. Die Technik ist also Erprobt & einsatzbereit. Und keine Utopie.

[Pilotanlage von Algae Systems in Daphne, Alabama]

Nun verstehen Sie auch, weswegen ich zu anfangs des Artikels einerseits die Erdgeschichte, andererseits Richard Buckminster Fullers Sichtweise auf die Prozesse der menschlichen Entwicklung wie auch einige technischen Aspekte betrachtet habe. Ich hätte den gesamten Inhalt gerne etwas kürzer zusammengefasst, was aber dem umfangreichen Thema wegen von mir verworfen wurde … 🙂


Algensysteme begegnet dem alten Problem der Abwasserbehandlung innovativ mit einem paradigmatischen Ansatz, der nicht nur eine effektive Behandlung ermöglicht und sauberes Wasser erzeugt, sondern dies auch kostengünstiger als die derzeitigen Behandlungstechnologien ermöglicht und wertvolle Ressourcen aus den derzeitigen Abfallströmen gewinnt. Das System wurde entwickelt, um nicht nur diese positiven Auswirkungen in den entwickelten Ländern zu erzielen, sondern auch in weniger entwickelten Regionen, in denen unbehandeltes Abwasser derzeit immense Schäden für die öffentliche Gesundheit verursacht, angepasst und eingesetzt zu werden. Durch die Entfernung von Krankheitsvektoren und die Bereitstellung kostengünstiger, kohlenstoffnegativer Kraftstoffe und Düngemittel hat das System das Potenzial für weitreichende globale Auswirkungen. Algensysteme hat tiefe Verbindungen in der Versorgungsindustrie in der gesamten westlichen Hemisphäre und arbeitet hart daran, die Akzeptanz für dieses neue, disruptive Modell der Abwasserbehandlung zu erhöhen.

Konkret:

Vor Milliarden von Jahren war die Atmosphäre unseres Planeten mit CO2 gesättigt. Die Entstehung von Algen und anderen photosynthetischen Organismen verbrauchte dieses CO2 und setzte wie alle Pflanzen Sauerstoff in die Atmosphäre frei, wodurch unsere Atmosphäre atmungsaktiv wurde. Im Laufe der Zeit starben die frühen Algen, setzten sich auf den Boden von Seen und Ozeanen und waren von Sedimenten bedeckt. Druck und hohe Temperaturen über Jahrmillionen hinweg machten diese toten Algen zu den Rohöllagerstätten, aus denen wir heute unsere Brennstoffe beziehen.

[Algae-System Offshore / Daphne, Alabama]

Mit anderen Worten, die gesamte Luft, die wir atmen, und die fossilen Brennstoffe, die unsere Wirtschaften antreiben, verdanken ihre Existenz diesen kohlenstoffreichen Vorkommen antiker Algen. Heute starten wir diesen Prozess auf eine ganz neue Art und Weise neu – mit lebenden Algen als Ersatz für die lang abgestorbenen Algen fossiler Brennstoffe.

Und Algae-System verwenden einen Prozess, der dem ähnelt, was die Erde zur Herstellung unserer Brennstoffe verwendet hat (Druck und Temperatur). Der große Unterschied ist, dass in wenigen Minuten das passiert, wozu die Erde einst Millionen von Jahren für die Produktion benötigt hat. Algenbiomasse stellt eine neue und aufregende Quelle regenerativer Energie für unsere bestehende Fahrzeug- und Kraftwerksflotte dar – und: Es nutzt jenen Rohstoff, den wir bisher als Müll bzw. Abfall bezeichnet haben.


Übrigens:

Es mag ja Leute geben, die die Sichtweise bzw. Meinung vertreten, „Das Klima“ retten zu wollen & dafür die Absurdesten Ideen ausbrüten. Vor allem aber, wurde sich von solchen Leuten angewöhnt, dass Spurengas CO2 für alles Übel verantwortlich zu machen. Leider vergessen jene Leute gerne bzw. fehlt ihnen das Wissen, dass die Atmosphäre der Erde dank zahlreicher Faktoren mehr an einer Ölpest denn an einem zu hohen CO2-Wert krankt.

Smog ist beispielsweise nichts anderes als eine Ölpest am Himmel.

Wurde diese Ölige Tatsache schon mal als Klimaschädlich der nichts wissenden Menschheit erläutert, weswegen unter allen Umständen jene Himmels-Ölpest bekämpft werden müsse? Oder wurde es einfach vergessen zu erwähnen?

Es fehlt der Mehrheit der Menschen schon diese leicht zu verstehende Klarheit im Köpfchen. Chinas Smog weht z.B. den gesamten Weg über den Pazifischen Ozean und trifft auf breiter front, so wie z.B. die Winde den Sand aus der Sahara über den Atlantik zur Ostküste der USA tragen, die Westufer Nordamerikas von Alaska bis zum Panamakanal. Meiner Meinung nach ist der suggerierte „planetarische Klimawandel“ vielmehr eine direkte Folge von zu viel smogartigem Öl in der Erdatmosphäre, der sich in aller regel von Gewässern oder wasserreicher Dampfatmosphäre trennt … und eben jene Sauerei verursacht eine Vielzahl an Unschönen Effekten, die auf ein einzelnes Spurengas (CO2) mit 0,04-Volumen% Gesamtanteil in der Atmosphäre kaum abgeschoben werden können. Aber um das zu verstehen, muss man eben in seinem Oberstübchen Administrator-rechte zum selber denken besitzen. Darüber sollten viele mal nachdenken.


Auch ist Interessant, was die NASA mit dieser Technik umsetzen will:

NASA entwickelt Algenbioreaktor als nachhaltige Energiequelle

Na da schau her … „Nachhaltige“ Energiequelle …

Das Ames Research Center der NASA, Moffett Field, Kalifornien, lizenzierte den zum Patent angemeldeten Algen-Foto-Bioreaktor an Algae Systems, LLC, Carson City, Nev., das die Entwicklung und den Einsatz der Technologie in Tampa Bay, Florida, plant. Das Unternehmen plant, die NASA-Technologie zu verfeinern und in Bioraffinerien zu integrieren, um Produkte aus erneuerbaren Energien, einschließlich Diesel und Flugkraftstoff, herzustellen.

„Die NASA hat eine lange Geschichte in der Entwicklung sehr erfolgreicher Energieumwandlungsgeräte und neuartiger Lebenserhaltungssysteme“

… sagte Lisa Lockyer, stellvertretende Direktorin der Direktion für neue Unternehmen und Kommunikation der NASA Ames.

„Die NASA freut sich, die Kommerzialisierung eines Algenbioreaktors mit Potenzial für die Bereitstellung erneuerbarer Energien hier auf der Erde zu unterstützen.“

Das OMEGA-System:

…besteht aus großen Plastikbeuteln mit Einsätzen von Vorwärts-osmose-membranen, die Süßwasseralgen in aufbereitetem Abwasser durch Photosynthese züchten. Mit Hilfe von Sonnenenergie absorbieren die Algen Kohlendioxid aus der Atmosphäre und Nährstoffe aus dem Abwasser, um Biomasse und Sauerstoff zu produzieren. Während die Algen wachsen, sind die Nährstoffe in den Gehegen enthalten, während das gereinigte Süßwasser durch die Vorwärtsosmosemembranen in den umgebenden Ozean abgegeben wird.

„Die OMEGA-Technologie hat transformative Kräfte. Es kann Abwasser und Kohlendioxid in reichlich vorhandene und kostengünstige Brennstoffe umwandeln“, sagt Matthew Atwood, Präsident und Gründer von Algensystemen. „Die Technologie ist einfach und skalierbar genug, um eine kostengünstige, lokale Energieversorgung zu schaffen, die auch Arbeitsplätze schafft, um sie zu erhalten.“

Bei Einsatz in kontaminierten und „toten“ Küstengebieten kann dieses System zur Sanierung dieser Zonen beitragen, indem es die Nährstoffe, die sie verursachen, entfernt und verwertet.


Ich gehe mal davon aus, das man die Potenziale der Algen-Photo-Bio-Reaktoren-Systeme mittlerweile ganz gut verstanden haben sollte. Auch dann, wenn man hier vielleicht das 1. mal davon erfahren hat. Es ist, wie ich schon angedeutet hatte, nicht DIE LÖSUNG all unserer Energiefragen, aber, es liefert interessante technische Optionen andere Methoden, die weit Schlechter für die Umwelt sind, ablösen zu können.

Und das wegen der Wirkweise von Algen … Algen ähneln anderen Pflanzen, indem sie Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen, Sauerstoff als Nebenprodukt der Photosynthese produzieren und Phosphate, Stickstoff und Spurenelemente für Wachstum und Blüte nutzen. Aber im Gegensatz zu vielen, vielen anderen Pflanzen produzieren sie fettige, mit Öl beladene Lipidzellen, die als Brennstoff verwendet werden können.

Zu den derzeit zur Herstellung von Biodiesel und anderen Kraftstoffen genutzten Landpflanzen gehören Soja, Raps und Palmen. Zum Vergleich: Sojabohnen produzieren etwa 50 Gallonen Öl pro Hektar und Jahr, Raps etwa 160 Gallonen pro Hektar und Jahr und Palmen etwa 600 Gallonen pro Hektar und Jahr.

Einige Algenarten können hingegen mindestens 2.000 Gallonen Öl pro Hektar und Jahr produzieren.

Und spätestens mit diesem Vergleich sollte sich über diese Methode mal ernsthaft Gedanken gemacht werden. Irgendwie sind die Algen das, was Hanf als Alternative zur konventionellen Holzwirtschaft darstellt. Nahezu Konkurrenzlos. Die Natur hat eben alle Problemchen schon gelöst. Was wir nun als Menschheit noch lernen müssen, ist, die Natur besser zu verstehen, damit es mehr solcher Methoden schaffen erkannt & entdeckt zu werden damit unsere Art & Weise im Umgang mit der Natur zu einer Symbiotischen Kooperation heranwachsen kann. Anstatt sich von ihr zu entfernen oder noch schlimmer: sich gegen sie zu richten.


Für diesen Artikel zapfte ich die folgenden Quellen an:

  1. Algae Systems
  2. Treehugger Report
  3. NASA: Algenbioreaktor als nachhaltige Energiequelle
  4. Algae SENS-MAG-ARTICLE
  5. Buckminster Fuller Institute
  6. SYNERGETICS by R. Buckminster Fuller

© Alpha Rocking

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