Über die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf die Natur & Tierwelt

Der heutige Artikel stützt sich auf eine Studie von den Autoren C. Wang & R. G. Prinn – Die Autoren gingen in Ihrer Studie der Frage nach, inwiefern die Errichtung sehr umfangreicher Windparks (wie z. B. „Alpha Ventus“) Einfluss auf das Klima haben könnten – getrennt nach Windparks an Land und auf dem Ozean. Und wer hier bei mir hin & wieder vorbeischaut wird bestimmt schon erahnen, dass mit der Formulierung „Einfluss auf das Klima“ in Kombination mit Windkraftanlagen wohl kaum positive Einflüsse gemeint sind.

Windkraftanlagen gelten allgemein als die Lösung für eine Klimafreundliche Stromgewinnung. Und da uns der Wind keine Rechnungen schickt und im Grunde, wie bei der Solartechnik, auch keine Rohstoffe der Erde zum Erzeugen des benötigten Stromes entrissen werden müssen, haben sie aus dieser Sichtweise sicher einen Vorteil. Ein Konventionelles Kohlekraftwerk wird keinen Strom ausspucken können, nachdem es errichtet wurde, ohne sein dafür benötigtes „Futter“ – die Kohle – welche zum Betrieb benötigt wird.

Aber: Haben Windkraftanlagen neben diesem natürlich Positiven Vorteil auch nachteile, die man oberflächlich betrachtet nicht sofort wahrnimmt? Es gibt kaum eine Technik, die neben einem angenehmen nutzen nicht auch eine Schattenseite besitzt. Und leider, verhält es sich bei der Windkraft nicht anders. Wir alle wissen mittlerweile, was Windkraft für die Insekten und Vogelwelt bedeutet. Hinzukommen jedoch Dinge, welche in der tat auf dem ersten Blick nicht bzw. kaum auffallen und die das allgemein akzeptierte Narrativ; „Windkraftanlagen gelten als Klimafreundliche Stromgewinnung“ noch einmal kritisch hinterfragen sollten.

Karte der Offshore-Windparks in der Deutschen Bucht, Copyright Maximilian Dörrbecker (Chumwa), Wikimedia Commons, Stand Juni 2017

[Karte der Offshore-Windparks in der Deutschen Bucht, Copyright Maximilian Dörrbecker (Chumwa), Wikimedia Commons, Stand Juni 2017]


Erstveröffentlicht wurde die bereits erwähnte Studie im Februar 2010 auf:

Atmospheric Chemistry and Physics
(An interactive open-access journal of the European Geosciences Union)

… was diese Studie noch umso Interessanter macht. Immerhin wurde diese Studie neben dem US Department of Energy auch vom MIT (Massachusetts Institute of Technology) gesponsert bzw. mitfinanziert. Was uns mal eben schlussfolgern lässt, dass der politischen Landschaft mindestens seid dem Jahre 2010 der Inhalt dieser Studie bekannt sein dürfte.

Vielleicht wird dem „Klima-Wandel“-Blöcke-Schaf einer „Friday’s for skip School-Demo“ der Inhalt jener Studie nicht Bekannt sein – und ja! Davon können wir mal ausgehen – was riesige Windkraft-Parks, welche teils mehrere hundert einzelne anlagen pro Park beinhalten können, für Auswirkungen auf die Verschiebungen der Wolken- und Niederschlagsverteilung, ebenso wie Änderungen der globalen Verteilung von Regenmengen sowie Temperaturen haben werden – in der Politik und bei all denen, die von angeblicher „Sauberer Energie“ Fantasieren (und in der Regel) auch Fett von dem Irrsinn profitieren, denen dürften die folgend der von mir zusammengefassten Punkte dieser Studie vielleicht schon eher bekannt sein. Vielmehr gehe ich aber davon aus, dass die Auswirkungen diesen Leuten scheißegal sind.

Bevor wir aber dazu kommen, mal ein kleines Quiz:

Schon mal den Wortkorpus von „KLIMA“ in einzelne Bestandteile zerlegt? Schon mal versucht, die Herkunft und Wortbedeutung von „KLIMA“ abzuleiten? Ist echt interessant, was man da findet:

Bedeutung Klima:

  • Durchschnittlicher Gesamtzustand aus Sonneneinstrahlung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Bewölkung in einer Landschaft innerhalb größerer Zeitabschnitte …
  • Für ein bestimmtes geografisches Gebiet typischer jährlicher Ablauf der Witterung …
  • Künstlich geschaffenes Verhältnis zwischen Temperatur & Luftfeuchtigkeit in einem geschlossenen Raum …
  • Durch bestimmte Ereignisse oder Umstände hervorgerufene Atmosphäre oder Beziehungen zwischen Personen, Gruppen, Staaten

„Klima“ … allein das Wort ist schon eine Zumutung, da Klima vom Sinn her Neigung bedeutet, meteorologisch nur Mittelwerte darstellt und es total unsinnig ist, Mittelwerte schützen zu wollen. Auch, wenn man sie, damit es dramatischer klingt, zum „Klimaschutz“ umformulierte.

Aber das nur mal so nebenbei …

Umweltschonend (& nicht; „Klima-schützend“) sind ausschließlich jene Kraftwerke, die möglichst geringsten Flächenbedarf bei gleichzeitig höchsten Wirkungsgrad vereinen können. Und nun soll mir doch mal ein „Klimaschützer“ die Frage beantworten, wie dies mit 13 Millionen Windkrafträdern (Das ist die Wissenschaftlich errechnete Anzahl an Windkraftanlagen die es bräuchte um die weltweite Energieproduktion von 140 EJ/Jahr (4,4 TW) sicherstellen zu können) erreicht werden soll? Die Antwort: GAR NICHT! 13 Millionen Minimum!

Stellen Sie sich eine Metropole mit 13 Millionen Einwohnern vor (Größe bzw. Bebaute Fläche) & nun zum Vergleich eine Windkraft-Basierte Energieversorgung die sich auf eine Stückzahl von 13 Millionen Windrädern stützt! Hierzu müsste im kontinentalen Maßstab Fläche bebaut werden damit jene Anzahl an Windkraftanlagen überhaupt platz finden. Was neben der Anzahl ebenfalls Wissenschaftlich festgestellt wurde.

Ob wohl im tiefsten Mittelalter Wind-Schredder Anlagen zu Tausenden in die Landschaft gebaut worden wären, wenn es die Menschen damals schon mit einem „State of the art“ Wasser,- Kohle,- Gaskraftwerk – so, wie sie heutzutage stand der Technik sind, erreicht hätten, selbige Energiedichte aus einem Bruchteil der benötigten Fläche zu erzielen? Geht man davon aus, die Menschen im Mittelalter hätten nicht den Verstand verloren, so könne man sich sicher sein, dass sie eine Technik verwendet hätten, die möglichst geringe Fläche mit maximalem Wirkungsgrad vereint hätte. Ganz einfach! So, wie es die sinnvollste Überlegung wäre.

Adwen AD 5-116 ( Typbezeichnung AREVA Wind bzw. Multibrid M5000)

Rotordurchmesser116 m
Nabenhöhe90 m
Gesamthöhe Meeresgrundca. 178 m
Nennleistung5 MW
Drehzahl5,9-14,8 U/min
Blattspitzengeschwindigkeit90 m/s (324 km/h)
Gondelmasse o. Rotor & Nabe200 t
Gondelmasse mit Rotor &Nabe309 t
Stahlmasse Tripod, Turm, Gondel1000 t

Wussten Sie, sehr verehrte Leser, dass Mineralöl[diesel], welcher an deutschen Zapfsäulen angeboten & verscherbelt wird, dank eines sogenannten „Beimischungsgesetzes“ durchschnittlich aus sechs Prozent Palmöl und elf Prozent Sojaöl besteht? In Indonesien und Argentinien werden Urwälder Jahr für Jahr und weiter & weiter vernichtet, dem Orang Uthan der Lebensraum kaputt gemacht & das arme Geschöpf an den Rand der Ausrottung gebracht, um auf den abgeholzten Flächen Pflanzen für Agrodiesel anzubauen.

Der in Deutschland angebaute Raps würde überdies gerade mal für eine fünfprozentige Beimischung reichen. In Entwicklungsländern muss daher eine Anbaufläche etwa doppelt so groß wie das Saarland zur Verfügung stehen, damit sich deutsche Autos bewegen können. Pro Jahr werden somit an den Dieselzapfsäulen in Deutschland rund 130.000 Tonnen Palmöl und 250.000 Tonnen Sojaöl vertankt. Und ohne das sich der Großteil der Menschen darüber bewusst ist, wird am anderen Ende der Erde für die heimische „Umweltfreundliche Ergänzung“ an der Zapfsäule ein Umweltverbrechen begangen, dass sich kaum mehr in Worte fassen lässt. Ein Dieselfahrverbot erscheint einem dann schon wie das i-Tüpfelchen des Gehirn-amputierten Zeitgeistes unserer von Klimaneurotikern eingefärbten Gegenwart.

Hinzukommt allerdings noch jenes Palmöl, welches in gut der Hälfte der Produkte zu finden ist, welche in den jeweiligen Supermärkten in unserem Land in den Regalen stehen. Selbst im Waschmittel lassen sich Beimischungen von Palmöl finden, wenngleich als angebliche „Tenside“ warum auch immer umbenannt. Waren wir eben noch bei einer Fläche etwa doppelt so Größe wie das Saarland, sind es mit allen zusätzlichen Produkten die Palmöle verwenden, schon gut ein Viertel der Fläche Deutschlands, oder anders:

Circa 56 Millionen Tonnen Palmöl pro Jahr. Mit einem Hektar Palmöl-Plantage lassen sich etwa 3,7 Tonnen Palmöl / Jahr Produzieren. Bei ca. 56 Millionen Tonnen Palmöl pro Jahr, benötigt man damit gut 15 Millionen Hektar Palmöl-Plantage, um Deutschland mit eben diesem Öl versorgen zu können. 15 Millionen Hektar also … Das sind 150.000 Quadratkilometer – fast ein Viertel der Fläche Deutschlands!

Aber: Das Mantra lautet: Hauptsache Grün!

Was hat das hiermit zu tun? Ach wissen Sie, das ist ein Beispiel, wie dem Bürger „Argumente“ heimtückisch untergejubelt werden, die von angeblich „Klimafreundlich“ bis „Rohstoffe schonend“ reichen und nun mit gutem Gewissen in den Tank gekippt werden können. Und so wie dies absolut Irrsinnig und Umweltschädigend ist, so Umweltschädigend wie irrsinnig kann die Energiegewinnung mittels „Umwelt- & Klimafreundlicher“  Windkraftanlagen verstanden werden. Nur, damit Sie eine Vorstellung davon bekommen, auf welchem Level die „Klimafreudliche bzw. Umweltfreundliche Windkraft“ rangiert.


Naja … gut, kommen wir zur Studie: Ich habe mir diese Studie angesehen und aus dem Englischen für Euch die meiner Meinung nach wichtigsten punkte übersetzt …

C. Wang and R. G. Prinn
(Potential climatic impacts and reliability of very large-scale windfarms)

(…) Um den künftigen Energieverbrauch der Welt zu decken und gleichzeitig Klimaeffekte zu berücksichtigen, muss man großräumige Technologien entwickeln, die wenig oder gar kein CO2 freisetzen. Eine solche Technologie könnte die Windkraft sein, denn Wind steht verbreitet zur Verfügung.

Großräumige Windparks beeinflussen jedoch massiv die Umwelt.

Außerdem weht der Wind sehr unregelmäßig und außerdem dürfen die Kosten zumindest derzeit einen gewissen niedrigen Rahmen nicht übersteigen. Um einige dieser Zusammenhänge zu untersuchen, benutzten wir ein dreidimensionales Klimamodell, um den Einfluss auf das Klima abzuschätzen und, um potenzielle Klima-auswirkungen im Zusammenhang mit der Installation von Windkraftanlagen über weite Landstriche oder Küstenmeere, zu simulieren.

Windkraftanlagen, die bis zum Jahr 2100 etwa 10 % des Weltenergiebedarfs decken sollen, könnten zu einer Erwärmung über +1 Grad in Landgebieten führen. Im Gegensatz dazu sollte es über Seegebieten um den gleichen Anteil kühler werden. Allerdings muss dieser Effekt auf dem Ozean noch näher untersucht werden. Es könnte sowohl signifikante Erwärmung oder Abkühlung sowohl über Land als auch auf See geben ebenso wie Änderungen der globalen Verteilung von Regenmengen und Wolken.

Diese Ergebnisse werden durch die konkurrierenden Auswirkungen von Rauhig-keitssteigerungen und Windgeschwindigkeitsabnahmen auf oberflächennahe turbulente Wärmeströme, die unterschiedliche Art der Boden- und Meeresoberflächenreibung sowie die Abmessungen der Anlagen parallel und senkrecht zur vorherrschenden Windbedingung, entstehen.

Der Londoner Array umfasst 175 Windturbinen, die auf den vorherrschenden Südwestwind ausgerichtet sind und sich über 100 Quadratkilometer erstrecken. Jede Turbine ist 650 bis 1.200 Meter (2.100 bis 3.900 Fuß) und 147 Meter (482 Fuß) hoch. 

Mit dem Bau von Ramsgate aus soll das Array schließlich auf 245 Quadratkilometer wachsen. Der Windpark liegt auf zwei natürlichen Sandbänken mit einer Wassertiefe von bis zu 25 Metern.

[Der Londoner Array Windkraft-Park umfasst 175 Windturbinen & ist bis dato der Weltgrößte. Die einzelnen Anlagen sind auf den vorherrschenden Südwestwind ausgerichtet und erstrecken sich über 100 Quadratkilometer. Jede der Windturbinen steht 650 bis 1.200 Meter auseinander und ist ganze 147 Meter hoch.  Mit dem Bau von Ramsgate aus soll das Array schließlich auf 245 Quadratkilometer wachsen. Der Windpark liegt auf zwei natürlichen Sandbänken mit einer Wassertiefe von bis zu 25 Metern.]


Die von der Erde absorbierte Sonnenenergie wird in latente Wärme (durch Verdampfung), Gravitationspotential-Energie (durch atmosphärische Ausdehnung), innere Energie (durch atmosphärische und ozeanische Erwärmung, Kondensation) oder kinetische Energie (z. B. durch konvektive und baroklinische Instabilitäten) umgewandelt. Weltweit gemittelt, machen innere Energie, Gravitationspotential-Energie, latente Wärme und kinetische Energie etwa 70,4, 27,05, 2,5 und 0,05 % der gesamten Atmosphären-energie aus.

Ich denke, dass man mit Begriffen wie „Baroklinische Instabilität“ als leihe nicht viel anfangen kann. Und so möchte ich kurz darauf eingehen, was mit diesem Begriff eigentlich erklärt wird. Schauen wir es uns kurz an:

DYNAMISCHE METEOROLOGIE | Baroklinische Instabilität

Baroklinische Instabilität bezieht Energie aus dem Teil der potenziellen Energie, der für die Umwandlung zur Verfügung steht (bezeichnet als „verfügbare potenzielle Energie“ oder APE). APE ist abhängig von einem horizontalen Temperaturgradienten. Die Energieumwandlungen sind proportional zu den störenden Wärmeflüssen in der Horizontalen und Vertikalen. Ausgehend von der thermischen Windbalance impliziert ein horizontaler Temperaturgradient die Anwesenheit einer vertikalen Scherung. Baroklinische Instabilität ist also auch eine Instabilität der vertikalen Scherung.

Eine weitere Sichtweise der baroklinischen Instabilität betont die Wechselwirkung von potenziellen Vorticity (PV)-Anomalien. Baroklinische Instabilität wird oft durch Linearisierung der Dynamikgleichungen und die Verwendung von Eigenwert- oder Anfangswerttechniken untersucht. Diese alternativen Ansichten und Analyseverfahren bieten im Allgemeinen ergänzende Mittel, um die baroklinische Instabilität besser zu verstehen.

Die Atmosphäre benötigt Wärmeflüsse, um das beobachtete Muster der Netto-Strahlung aufrechtzuerhalten (positiv in den Tropen, negativ polwärts von 38° im Jahresdurchschnitt). Eine zonale mittlere meridionale Zirkulation, wie beispielsweise eine tropische Hadley-Zelle, kann diese Wärmeflüsse erzeugen. Die sich in der Hadley-Zelle nach oben bewegende Luft beschleunigt sich und erhält gleichzeitig den Drehimpuls. Im Gegensatz dazu ist die untere troposphärische Luft langsamer in Bewegung.

Daher bildet sich eine vertikale Scherung in Richtung der polaren Kante jeder Hadley-Zelle. In mittleren Breitengraden bietet die baroklinische Instabilität einen Mechanismus, um zu erklären, wie sich die Wirbel bilden und entwickeln, wobei die notwendigen Wärmeflüsse einbezogen und erreicht werden.

Theoretische Modelle (wie in dieser Studie) barokliner Instabilität können verschiedene beobachtete Eigenschaften von Wirbel im mittleren Breitengrad simulieren, einschließlich der dominanten Längenskalen, der Ausbreitungsgeschwindigkeit, der vertikalen Struktur und der Energetik.


[Das kann man hier (Baroklinische Instabilität / Encyclopedia of Atmospheric Sciences) nachlesen. Ich empfehle, da es sich um englische Sprache handelt, den Übersetzer von „DeepL“ – mit dem werden auch Texte wissenschaftlichen Inhalts sauber & ordentlich übersetzt.]


Allerdings ist nur ein kleiner Teil der ohnehin knappen kinetischen Energie in den Oberflächennahen Winden enthalten, die dann aufgrund der Oberflächenreibung kleinräumige turbulente Bewegungen erzeugen. Schließlich werden die turbulenten Bewegungen auf molekulare Bewegungen herabgestuft, wodurch die kinetische Energie der Bulk-Luft in innere Energie umgewandelt wird. Windkraftanlagen wandeln also jene Windenergie in elektrische Energie um.

Nicht die Größe dieser Energiespeicher, sondern die Umwandlungsrate von einem zum anderen ist hier von größerer Bedeutung. Die globale durchschnittliche Umwandlungsrate von großflächiger kinetischer Windenergie in Oberflächen-naher interner Energie beträgt in unseren Modellrechnungen etwa 1,68 W/m2 (860 TW weltweit). Dies entspricht nur etwa 0,7 % der durchschnittlichen Netto-Sonnenenergie von 238 W/m2 (122 PW weltweit).

Die Oberflächen-nahen Turbulenzen, die auch von der Windenergie gespeist werden, sind entscheidend für den Wärme- und Feuchtigkeitsaustausch zwischen der Oberfläche und der Atmosphäre, die eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der Oberflächentemperatur, der atmosphärischen Zirkulation und des hydrologischen Zyklus spielen.

Aufgrund der geringen Leistung (∼MW) einzelner Windkraftanlagen kommt es somit zur fraglichen Notwendigkeit, eine große Anzahl der Windkraftanlagen zu installieren, um überhaupt eine große Menge an Energie zu erzeugen bzw. umwandeln zu können. Unter der Annahme, dass diese Turbinen (Windkraftanlagen) nur zu einem Drittel der Zeit überhaupt effektiv mit voller Kapazität produzieren, würden etwa (Die Zahl sollte man sich merken!) 13 Millionen von ihnen benötigt, um eine Energieproduktion von 140 EJ/Jahr (4,4 TW) zu erreichen, und sie würden eine }} kontinentale Fläche einnehmen. {{

Während die Energiemenge, die durch den globalen Einsatz der Oberflächenwind-kraft gewonnen wird, im Vergleich zu den weltweit verfügbaren 860 TW sehr gering ausfällt, sind die damit verbundenen Klimaauswirkungen nicht einfach vernachlässigbar. Eine frühere Studie mit atmosphärischen allgemeinen Zirkulationsmodellen mit festen Meeresoberflächentemperaturen deutet ferner darauf hin, dass sich die klimatischen Störungen durch eine großflächige Landinstallation von Windkraftanlagen weit über die Installationsregionen hinaus ausbreiten können (Keith et al., 2004).

Die räumlich weitreichenden Temperaturveränderungen und Oberflächen-wärmeflüsse für die Landinstallationen reichen aus, um die globale Verteilung der Wolkendecke, insbesondere der unteren Wolken und des Niederschlags, zu beeinflussen. Die Raten der konvektiven Niederschläge würden im Allgemeinen in der nördlichen Hemisphäre reduziert und in der südlichen Hemisphäre verstärkt, symptomatisch für eine Verschiebung der atmosphärischen Zirkulation ist, dass eine Veränderung der großräumigen Zirkulation durch die von Windkraftanlagen verursachten Oberflächen-häufigkeitsänderungen widerspiegelt.


Hier an der Stelle kann ich gerne auf ein Phänomen hinweisen, dass sich seid einer ganzen weile, in sonst Staubtrockenen Regionen der Erde abspielt. Nahezu Aride Klimaregionen ersaufen oft Sturzbach artig, wenn es mal wieder („Zufällig“) zu einem „Jahrhundert-Regen“ gekommen ist, die man nun immer wieder in jenen Regionen in & nahe Saudi-Arabiens beobachten kann. Auf Twitter lassen sich regelmäßig aktuelle Videos eben jener Wassermassen finden, die sich immer öfter ihren Weg durch die ansonsten Wüsten ähnlichen Regionen und den jeweiligen Ortschaften suchen.


In den mittleren Breiten, insbesondere in der nördlichen Hemisphäre, treten auch Veränderungen in den großräumigen Niederschlägen auf (Abb. 9), was auf einen Einfluss auf die Wettersysteme in mittleren Breiten hinweist. Die Errichtung von Windkraftanlagen über Landgebieten mit alternativen räumlichen Ausmaßen, Topografien und hydrologischen Eigenschaften würde zu unterschiedlichen, aber vermutlich immer noch erheblichen Klimaeffekten führen.

Die klimatischen Effekte nehmen mit der Stromerzeugung und dem Umwandlungswirkungsgrad zu – berücksichtigt wurden hierbei die möglichen Umweltauswirkungen, z. B. auf Vögel, Wetter sowie auf den Umgebungslärmpegel (Infraschall).

Diese Methode kann jedoch nicht explizit die detaillierten vertikalen Windprofile auflösen, die von atmosphärischer Stabilität oder Windscherung beeinflusst werden und die in unserem Modell eindeutig Subnetz-skalierungsprozesse sind. Geeignete Feldversuche, um unsere Schlussfolgerungen zu testen und bessere Möglichkeiten zur Simulation von Windkraftanlagen in Modellen zu erforschen, sind ebenfalls erforderlich.


Ob Windkraftanlagen immer noch völlig gutgläubig als Umwelt bzw. Klimafreundlich betrachtet werden können, kann sich nun wahrscheinlich jeder selbst beantworten? Am Inhalt der hier dargestellten Sichtweise, der Methode; Windkraft-Stromgewinnung und darüber ob es in Ordnung geht oder nicht, muss sich jeder selbst Gedanken machen und eine Meinung bilden. Man würde wohl alles für kompletten Schwachsinn halten, was in der Studie benannt wurde, wenn das MIT (Massachusetts Institute of Technology, Cambridge) und das US Department of Energy & Governmental of Science and Policy nicht gerade als die Prominenten Sponsoren diese Studie erst (mit)finanziert hätten.

Wirtschaft, Wirtschaft über alles, über alles in der Welt. Gegen alles was natürlich & lebendig ist – einfach in die Landschaft hingestellt.

Und das ist gewiss nicht übertrieben … Schauen wir uns also auch noch einmal etwas genauer an, wie viele gefiederte Mitlebewesen jedes Jahr durch die Rotorblätter von Windschreddern zu Tode kommen. Und eigentlich können wir es gleich wieder lassen, da es verlässliche Daten über das Ausmaß nicht wirklich gibt. Man schätzt also wie viele Vögel und Fledermäuse wegen dieser Windschredder sterben müssen.

Während Windenergie in der Regel schön als „grüne Alternative“ zu fossilen Brennstoffen angesehen wird, gibt es hinsichtlich der großen Anzahl von Vögeln, die bei Kollisionen mit den Anlagen aus ihrer Flugbahn in den Tod gehauen werden & sterben kaum ein „Grünes Interesse“ die Tierchen davor zu bewahren. Frühere Schätzungen der Vogelmortalität in den USA waren alles andere als Präzise und berechneten Kollisionen mit 20.000 bis über 573.000 Vögeln pro Jahr.

Die Gefahr von tödlichen Kollisionen steigt zudem mit größeren Turbinen. Dies ist ein zusätzliches Problem, da größere Windkraftanlagen eine effizientere Energieerzeugung ermöglichen können. (Größer = Leistungsstärker – was auch in der Studie erwähnt wird) Was bedeutet, dass neue Windparks mit noch größeren Anlagen zu noch mehr Vogeltoten führen wird.

Mangels genauer Daten ist zudem nicht exakt zu bestimmen, welche Vogelarten von Kollisionen mit Windkraftanlagen (besonders) betroffen sind. Dabei gibt es Weltweit im Grunde dieselbe Problematik: Sollten zukünftig beispielsweise 20 % der Gesamtenergie aus Windkraft erreicht werden, dann könnten jährlich bis 1,4 Millionen Vögel der Windkraft zum opfer fallen. Mit jeder Windkraftanlage die gebaut wird, wird also auch aktiv zu einem höheren Vogelsterben beigetragen. Obschon wenig bekannt ist, welche Arten am stärksten betroffen sein werden. Wir machen einfach weiter, die Konsequenzen in der Tierwelt sind erstmal Nebensache. Hauptsache „Grüne Power“ ala Ökostrom.

Hinzu kommen die enormen Verluste von Greifvögeln oder Fledermäusen an Windkraftanlagen, entweder durch den direkten Anflug oder das Barotrauma.

Beim Barotrauma gelangen die Tiere plötzlich in starke unterschiedliche Luftdruckzonen vor oder hinter dem Rotor, die sofort die inneren Organe platzen lassen. Die Offshore-Windkraftanlagen werden weitere immense Opfer unter Zugvögeln fordern, auch das wurde bereits untersucht.

[Windkraftanlagen in Vogelzuggebieten sind eigentlich nicht genehmigungsfähig, es sei denn, man schreibt die Gutachten „schön“. Bei unsichtigem Wetter verunglücken viele Vögel an Windkraftanlagen. Hier: Nonnengänse an der Ems, Wybelsumer Polder am Dollart, EU-Vogelschutzgebiet. Foto (C): Eilert Voß]

Schaut man sich weiter oben die Tabelle zur Windkraftanlage an, wird einem auffallen, dass an den Rotorspitzen Geschwindigkeiten von über 320Kmh entstehen. Solche Geschwindigkeiten würden locker ausreichen um eine 747 beim Starten abheben zu lassen. Und somit entsteht auch ordentlich Unterdruck. Schließlich sind die Rortorblätter Technisch gesehen nichts anderes als Flügel. Nur eben Verschraubt an einem 150 Meter hohen Masten.

Doch auch unter Wasser müssen Tiere unter Windkraftanlagen leiden:

Die Ortungssysteme von Kleinen Tümmlern (Schweinswale) werden durch die unglaublich lauten und monotonen Rammarbeiten beim errichten der Stahlfundamente für Offshore-Windkraftanlagen geschädigt, die Meeressäuger so verletzt oder gar getötet. Entfliehen können sie dem Schall, welcher sich unter Wasser noch besser ausbreiten kann, nicht. Bleibt nur das ertragen von nicht enden wollendem Lärm menschlicher Aktivitäten.

Zur Erinnerung: Offshore-Windkraftanlagen wie das London Array bestehen oft aus mehreren Hundert einzelnen Windrädern.

Lärm bedeutet:

Werte von mehr als 178 Dezibel (dB) SEL. Der maximale Grenzwert des Umweltbundesamtes liegt übrigens bei „nur“ 160 dB SEL, wobei SEL für „Schallexpositionspegel“ steht. Dieser ermöglicht eine Aussage über die Wucht eines Schallereignisses, die das Tier erreicht. Doch warum ausgerechnet 160 db? Das UBA (Umweltbundesamt) hat den Grenzwert bei 160 Dezibel festgelegt, weil Schweinswale ab 164 Dezibel eine kurzfristige Schwerhörigkeit erleiden können, was aufgrund Wissenschaftlicher Untersuchungen der Universität Kiel festgestellt wurde. Noch höhere Lärmbelastungen bedrohen die Überlebensfähigkeit der Tiere, weil sie sich dann nicht mehr verständigen und orientieren können. Wobei ich persönlich die 160 db für unmöglich erachte. Für mich stellen 160 db keinen Grenzwert da, der vertretbar wäre. 160 db sind eine Lautstärke die schon nach kurzer Zeit unerträglich wird. Wie Tiere wie Wale, die mit Schall Kommunizieren unter diesem Lärm-Terror aushalten sollen ist mir nicht Nachvollziehbar. Und muss es auch nicht, da sie es Faktisch gar nicht können. Die armen Tiere verdammte scheiße noch eins!

Nur 3 Dezibel mehr bedeuten eine Verdoppelung des Lärmpegels unter Wasser! Man kann sich nicht vorstellen, was die Tiere eigentlich ertragen müssen, wenn Grenzwerte bei (angeblich vertretbaren) 160 Dezibel liegen!

Und nun ein Beispiel politischen Totalausfalls, ganz im Sinne der Windkraft-Offshore-lobby:

Vor der eigenen Haustür im deutschen Meeresgebiet waren die  Naturschutzverbände einschließlich des BUND also weniger besorgt um die Kleinen Tümmler und überhaupt nicht zimperlich. Sie haben es unterlassen, sich gegen den schädigenden Unterwasserlärm durch Rammarbeiten für die Offshore-Windkraftwerke zu wehren, im Gegenteil: 

Die Umweltverbände einigten sich mit der Windkraft-Offshore-Industrie  2012 in Berlin auf den angeblich akzeptablen Lärmwert von 160 Dezibel, aber erst 750m von der Rammstelle entfernt gemessen; sie betonten „gemeinsam den Erfolg der naturverträglichen Energiewende“ und wussten dabei genau, dass auch 160 Dezibel absolut gefährlich für das Ortungssystem der Schweinswale sind.

Das entspricht dem Lärm eines Artillerieabschusses am Ohr, aber als Dauerlärm während der Rammarbeiten. 

Die folgen dieser Gleichgültigkeit gegenüber Meeressäugern und vielen weitern Tieren sehen dann so aus:


[Angespülter toter Schweinswal in der Emsmündung]

Wenn einem dann noch Kommentare begegnen, die z. B. folgenden Inhalt haben, Zitat: „Steckt das Geld lieber in erneuerbare Energien anstatt die Erde weiter zu zerstören!“ weiß man, dass die Menschen in großer Anzahl nichts, aber auch gar nichts begriffen haben, sich nicht einmal ansatzweise vorstellen können, was für ein Krieg eigentlich im Namen einer angeblich „Umweltverträglichen“ Technik zur Stromgewinnung vor der Küste Deutschlands gegen die Tierwelt über wie unter Wasser geführt wird.

Dabei kann man den Menschen dies kaum vorhalten, da wohl kaum jemand sowas mit ansehen könnte, was dort stattfindet. Sie wissen eben nicht was im Namen einer angeblich Umweltfreundlichen „Energiewende“ für Schweinereien und Verbrechen stattfinden. Weit weg vor den Augen der Öffentlichkeit. Was auch dem versagen der Medien neben der Politik anzulasten ist. Da wird mehr weg als hingesehen.

Neben den verschiedenen Möglichkeiten wie die Tierwelt durch „Klimaneutrale“ Technik leidet, lässt auch die letzte Gazette örtlicher Lokal-Güllepumpen-Presse scheinbar keine Gelegenheit aus, um z. B. gegen arktische Zugvögel in ihren Brutgebieten zu hetzen & als eine, Zitat: „Gefahr für die Deichsicherheit“ zu bezeichnen. Bei solch einem Beispiel weiß man anfangs nicht mal mehr ob in der jeweiligen „Redaktion“ überhaupt noch eine form von Intelligenz vertreten ist? Ich vermute mal nein! Dort wurde sich Fachlich & Intellektuell längst abgeschafft. Siehe hier:

}} Gänsehetze in der Lokalpresse: „Agressiver Gänsekot“ gefährdet Deichsicherheit {{

Problem an den Deichen: Überweidung durch Schafe & ein unsachgemäßes bearbeiten mit Landwirtschaftlichen Maschinen wie dem Traktor! Aber arktische Zugvögel dafür verantwortlich machen … so einen Schwachsinn zusammen zu denken, ist schon eine besonders, von Unterirdischer Blödheit inspirierte „Leistung“ !!!

Eilert Voß, der seit Jahrzehnten ehrenamtlich Vogeldaten für die Staatliche Vogelschutzwarte erhebt und die Flächen an der Ems seit seiner Kindheit kennt, hat sich die Sache an den Emsdeichen angesehen. Er stellte fest, dass Deiche östlich von Emden Trockenrisse durch den letzten langen und trockenen Sommer aufwiesen (Wetter, nicht Klima!). Dazu kommt eine sehr hohe Schermausdichte auf den Deichen. Teile des Emsdeiches war von Schafen überweidet, die Schafdichte ist also örtlich viel zu hoch. 

Und jetzt kommt’s:

Zusätzlich wurde der Deich mit einem Traktor und einer Schleppe bearbeitet, was ebenfalls zu Schäden an der Grasnarbe führte. Sein Angebot an die Redakteurin der Emder Zeitung, sich mit ihm diese Schäden „vor Ort“ anzusehen und dann darüber ergänzend zu berichten, wurde von dieser aus „Zeitmangel“ abgelehnt.

Tja … wenn ich als Redakteur für so ein Lektüre verantwortlich wäre … naja … schon scheiße – gell?


So … meine sehr geschätzten Leser: Ich hoffe ich konnte mit diesem Beitrag etwas zum Nachdenken anregen. Ich persönlich möchte die Windkraft nicht mal so schlecht reden, auch war es nie meine Absicht. Was soll man aber tun? Weiter die Landschaft nach Kohle Umgraben, Atomstrom mit Radioaktiven Abfall (ohne Endlager – was ja noch mehr Probleme für zukünftige Generationen bedeutet) nutzen, alles mit Solarkraftwerken Zubauen, oder, oder, oder … ?

Letztlich muss sich vielleicht bewusst gemacht werden, dass eine saubere Energiegewinnung mehr Wunschdenken als in der Praxis umsetzbar ist? Es sollte die Situation in der wir stecken Grundsätzlich neu Bewertet werden. Man kann keine „Klima- und Umweltfreundliche Energiewende“ abfeiern und in die Landschaft bauen, die mehr scheinheilige Fassade denn gut und ehrlich durchdacht ist.


Quellenangaben:


Petition: Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!


© Alpha Rocking

2 Kommentare zu „Über die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf die Natur & Tierwelt

Gib deinen ab

  1. Das Wort KLIMA ist zu einem Pseudonym für totale Zerstörung geworden.
    Es geht denen doch gar nicht um das Klima. Das ist nur das Vehikel, das sich wunderbar eignet, um sich darin festzubeißen. Klima geht alle an – pro und kontra sind fast gleich stark – passt doch wunderbar zum Spalten und Herrschen-Programm. Vorher haben sie noch möglichst viele Menschen verblödet, damit es auch sicher klappt. Ein Plan der NWO! Ein teuflischer Plan

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑

Indexexpurgatorius's Blog

Just another WordPress.com weblog

SKBNEWS

ein mainstreamunabhängiger Nachrichten -und Informationskanal – Herausgeberin: Gaby Kraal

Wandern und Reisen Sonstiges

Reise Infos, Wander Infos.Sehenswürdigkeiten.

oekobeobachter

Informationen für Sie zu Umweltschutz und Ökologie - mit Schreibstube

Nundedie!

(Nom de dieu!)

European Task Force

Lobbyists in favour of the most vulnerable in society

PESTIZIDFREIE REGION - ©®CWG

PESTIZIDFREIE REGION - STIMME DER NATUR - REALE MITMACH-BEWEGUNG - INFO FORUM

Treue und Ehre

Treue dem Vaterland und Ehre den Vorfahren

Swiss Policy Research

Geopolitics and Media

Jürgen Fritz Blog

Politische Beiträge und philosophische Essays

seppolog

Irrelevanzen aus Münster.

%d Bloggern gefällt das: