Interview mit der Demokratie

Unser gesellschaftliches Rahmenwerk, dessen wir uns in weiser Entscheidung und gesundem Menschenverstand einst versprochen haben, es zu achten, um unser wohlergehen und das wohlergehen der Mit-, Um-, Tier & Pflanzenwelt zu bewahren und zu schützen, die Demokratie, stößt in einer immer Grenzenloseren Unachtsamkeit, an ihre eigenen Grenzen. Sie soll für alles einen Raum bieten, jede Eskapade zum wohle aller durchhalten, festhalten, hochhalten und gestalten. Doch sie kann nur jenen Ansprüchen gerecht werden, denen auch wir bereit sind gerecht zu werden.

Ich habe sie zum Interview gebeten – die schlimmste aller Gesellschaftssysteme – ausgenommen aller anderen: die Demokratie. Ich denke, es wird höchste Zeit mal ihren Blickwinkel kennenzulernen, zu hören, was sie zu dem Gesellschaftspolitischen Zeitgeist zu sagen hat, wie sie sich selbst sieht, was ihr eigener Anspruch ist, was sie von uns und unserem Handeln gegenwärtig hält, welche sorgen sie umtreibt und nicht zuletzt, welch mahnende Ratschläge sie uns in Zukunft, mit auf unseren Weg geben möchte.

Ich begrüße meine Leser herzlich zu meinem:

Interview mit der Demokratie

Es freut mich sie heute hier begrüßen zu dürfen. Meines Wissens nach, ist es das erste Interview indem die Demokratie selbst als Gesprächspartner auftritt & uns damit eine sehr Interessante Perspektive eröffnet wurde. Dafür möchte ich mich schon jetzt ganz herzlich bedanken. Kommen wir zu den Fragen …

Wie sehen sie sich, als was begreifen sie sich selbst?

Herzlichen dank für die Einladung. Und ja! Es ist in der tat das erste Interview, das ich gebe – und, wie sie sich sicher schon gedacht haben, aus gutem Grund. Doch dazu kommen wir später sicher noch …

Nun gut … als was sehe ich mich selbst? Die Einfachste & auch in jedem Falle richtige Antwort ist: Ich bin ein Konzept, dass im menschlichen Intellekt erdacht & formuliert wurde. Ich wurde dazu entworfen, um den Menschen ein gerechtes & friedliches zusammenleben zu ermöglichen. Ich bin das Rahmenwerk, die Struktur in dem sich die belange menschlichen Handelns geordnet, fair, verlässlich und friedlich bewegen (sollen). Man meinte es einst gut mit mir – und damit natürlich auch mit ein jeder Gesellschaft, welche sich heute als Demokratie begreift.

Dennoch bedrücken Sie – wie sie mir im Vorgespräch bereits mitteilten, seit einiger Zeit viele Dinge? Von was genau reden wir da?

Ja … es ist äußerst schwierig, für alles mögliche die passende – wenn nicht sogar perfekte Struktur bieten zu müssen, wenn sich dabei in immer stärkerer Weise außerhalb meiner Definition bewegt wird. Ich bin ein Konzept – kein Fähnchen im Wind.

Konkret?

Sagen Sie es mir! Alleine die letzten paar Wochen reichten schon aus, um eine Vorstellung davon zu bekommen, ab wann meine schützende Hand nicht mehr der Garant dafür sein kann, dieser Gesellschaft auf die Weise dienlich sein zu können, wie von mir allerdings wie selbstverständlich erwartet wird. Wie kann ich als Demokratie meiner Grundkonzeption gerecht werden, wenn z.B. nach einer demokratisch korrekt durchgeführten Wahl nicht mehr das Wahlergebnis zählt, sondern wie das Ergebnis ausfiel?

Sie sprechen von der Wahl des Ministerpräsidenten Thüringens?

Ja! Selbstverständlich. Wenn ihr Menschen, die ihr alles rechtsstaatlich, demokratisch geregelt wissen wollt, ohne mich zurechtkommt, dann bitte: Es steht euch frei, andere Wege zu gehen. Doch bedenkt dabei auch, dass wenn ich gehe bzw. nicht mehr gebraucht werde, ich auf gar keinen Fall an anderer Stelle noch weiterhin so tun werde, als wäre alles in Ordnung. Ich kann nicht beides sein: Am frühen Morgen Demokratie & ab dem Nachmittag mal ein bisschen Willkür, Opportunismus, persönliche wie politische Machtspielchen und schon gar nicht – Antidemokratisch!

Das war deutlich!

Nein! Das war noch gar nichts!

Ich bin das Spiegelbild eurer Achtsamkeit. Schaut hinein – was seht ihr?


Wahlmanipulation

Als Wahlmanipulation oder Wahl-fälschung wird eine illegale Einfluss-nahme auf eine Wahl bzw. ein Wahler-gebnis bezeichnet. Im Speziellen meint man damit die Manipulation von Regierungs-Wahlen in repräsentativ demokratischen Staaten.


Kommt ihnen bekannt vor? Das ist seit 27 Tagen ihr Demokratieverständnis im Thüringer Landtag. Ich muss ihnen doch nicht die Demokratie von neuem Erklären – oder etwa doch? Natürlich könnte ich ganz von vorne beginnen und aus den Anfängen meiner griechischer Urväter Zitieren. Also dort, wo ich als Demokratie meine Wurzeln habe. Wir befinden uns aber nunmehr in der Gegenwart und hier liegt ja heute nun unser Fokus.

»Diejenigen Menschen, die eine Kritik an der Demokratie als unzumutbar diffamieren, sind namentlich auch diejenigen, die den Grund zur Kritik geben.«

Als Demokratie wird die Idee bezeichnet, ein Herrschaftssystem auf die Meinung des Volkes aufzubauen. Wörtlich: Volksherrschaft (démos krátein). Die Demokratie basiert auf der Theorie, dass ein Staat dann am gerechtesten sei, wenn alle (oder möglichst viele) mitentscheiden können. Dadurch könne Willkür verhindert und ein gerechtes politisches System geschaffen werden. Bedeutende Stützpfeiler der Demokratie sind:

  • Geheimes Wahlrecht
  • Gewaltenteilung
  • Freiheit
  • Friedlicher Wechsel der Regierung möglich

Ja … das ist im Grunde nicht Misszuverstehen. Und dennoch muss ich zunehmend feststellen, dass diese Axiome missachtet werden.

Hat sich die Demokratie selbst Überlebt?

Ich habe meine Zukunft noch vor mir – nicht hinter mir. Warum fragen Sie? Haben Sie den Eindruck, ich, die Demokratie wäre nun ihrem Verfallsdatum nahe? Meiner Grundkonzeption wurde kein Maximalalter beigemessen – diese „Sollbruchstellen“ sind nicht auf eine mir innewohnenden, fehlerhaften Struktur hin zutage getreten. Ich bin ein Konzept – kein Fähnchen im Wind.

Gute Konzepte zeichnen sich dadurch aus, da sie die Menschen auf ihrem Weg durch die Zeiten begleiten, sie behüten, ihnen helfen – kurz: sich selbstlos in den dienst der Menschen stellen auf dass die Menschen ihre Zukunft gestalten können. Wenn also von dem Anspruch abgekommen wird, dann wegen jenen Menschen unter euch, die diese Axiome erstens: nicht teilen und zweitens: sich dadurch nicht nur als feinde der Demokratie, sondern als feinde der Gesellschaft & damit der Menschen selbst definieren. Gibt es sowas? Gibt es Anti-demokratische Lager bei euch Menschen? Hier bei euch im Land?

Leider ja. Und je nach politischem Lager werden sie auf linker wie auf rechter Seite verortet. Gleichwohl findet jenes Narrativ immer wieder neue Opfer. Was rät uns die Demokratie?

Die politisch linken & rechten Positionen werden oft gegeneinander in Stellung gebracht. Wenn sich die Protagonisten dessen mal Bewusst werden würden, wäre mir hier heute zumindest schon mal zugehört worden.

Und? 

Wie immer man Merkels Import-Politik einteilt: Es ist vom politisch-medialen-Komplex ganz sicher nicht gerechtfertigt nun jeden durchgeknallten Migranten Hasser zur Diffamierung der AfD zu nutzen. Der letzte bisher bekannte Migranten Hasser stammte, so konnte man den Ermittlungen entnehmen, aus einem politisch grünen Umfeld. Sein Vater kandidierte bei den Grünen in Hanau und war ansonsten durchaus als Querulant bekannt.

Sein Sohn – der Mörder von Hanau – war nicht radikal rechts, sondern radikal dumm.

Man könnte mir, ich, das Konzept Demokratie, nun vorhalten, ich selbst würde mit so einer aussage politisch Position beziehen – nein! Völlig Falsch! So ist die Sachlage. Nach Information des Bundeskriminalamtes hatte der Täter eine „schwere psychotische Krankheit“. Auch Schizophrenie genannt, – wie bekanntlich einige die frei herumlaufen. Und immer erst dann auffallen, wenn sie vollends die Kontrolle über ihr leben verloren haben. Das gleiche Prinzip wie mit Geisterfahrern: Wann bemerkt man die? Erst dann, wenn sie vor einem plötzlich auftauchen. Damit hat, & musste die Gesellschaft schon immer leben. Relativ neu ist jedoch das Phänomen, es dem politischen Gegner anzuhängen – also die Schuld am Töten vieler Unschuldiger Menschen. Was neben den furchtbaren Morden eine weitere, widerliche tat ist, da die Ermordeten für Feindbild-Projektionen missbraucht werden, die dem politischen Gegner schaden sollen. Wohlgemerkt in einer sich als Demokratie verstehenden Gesellschaft.

Eine Frage die noch hinzukommt ist überdies, wessen unterschied es noch macht, wenn ein Täter sogar seiner eigenen Mutter das Leben nimmt, ihn zusätzlich noch dem rechten oder irgendeinem politischem Lager zuzuordnen? Ist ein Täter damit noch mehr Mörder, als er es ohnehin schon ist – oder ist auch hier vielmehr politisches Kalkül das Motiv? Wie tief kann die menschliche Pietätlosigkeit eigentlich sinken? Und, wie verträglich ist dies alles für eine Gesellschaft, die sich ansonsten als Hochglanz-demokratie bei jeder sich bietenden Gelegenheit in Szene setzt?

In solchen Momenten muss man sich als Demokratie in Grund & Boden schämen für die Menschen, die es trotz der Tatsache das sie in einer Demokratie aufwuchsen  es geistig nicht zusammenbekommen, wann der politische Macht- & Wahlkampf und die eigene Fresse, Verzeihung wegen der Wortwahl, einfach mal Sendepause haben.

Zu den letzten Wochen haben wir denke ich, genug angesprochen. Gibt es außerdem etwas das der Demokratie zunehmend schadet & genannt werden sollte bzw. muss?

Natürlich gibt es auch abseits der eben erwähnten Dinge noch weitere Themen, die es mir als Demokratie zusätzlich schwer machen: Nicht zu vergessen natürlich die Interessen finanzieller Eliten, welche durch die zunehmende Beeinflussung der Politik über Lobbyismus und Verflechtungen immer mehr Raum einnehmen können. Durch zunehmende Schulden und die ausufernde Fremdbestimmung der Geldpolitik werden Abhängigkeiten geschaffen. Zugleich wird die Masse der Bürger durch die Medien zusehends verdummt und gelenkt. Brot und Spiele ersetzen Einfluss und Teilhabe. Es zieht sich kränkelnd durch die ganze Gesellschaft.

Während große Teile der Bevölkerung immer weniger Werte wie Land oder Immobilien besitzen bzw. sich überhaupt noch erarbeiten können, hat der Reichtum einer kleinen Gruppe immens zugenommen. Um sich ihre Macht zu sichern, bedient sich diese eines in die Politik aufgestiegenen Kleinbürgertums, das vor allem am eigenen Fortkommen interessiert ist und sich durch Materialismus blenden lässt – diese Leute sind die Perfekten „Partei-Soldaten“ welche später gezielt der Wirtschaft zuarbeiten & versuchen, der Wirtschaft jeden Weg zu ebnen, den Bürger aber nahezu völlig vergessen. Werte wie Ethik, Moral, Wissenschaft oder Kunst haben hier nur noch als Mittel zur Umverteilung oder Kontrolle einen Platz.

Die Politik muss an der Stelle dringend Einschreiten. Oberste Maxime muss hier des Bürgers wohlergehen & des Landes Zukunft haben. Und dies, erreicht man nur mit der Achtung der Demokratie & der jeweiligen Regeln. Wer sich die Parlamente entmachten lässt – kann die Demokratie auch gleich mit abgeben.

Wie geht man am besten dagegen vor?

Das einfachste wie Effektivste ist selbstverständlich, die Demokratie nicht zu Privatisieren.

Fragen Sie sich doch mal, warum öffentliche Institutionen zunehmend ohne demokratischen Diskurs privatisiert, in Public-Private-Partnership oder mittels Cross-Border-Leasing betrieben werden (sollen). Warum die europäische Erweiterung und Integration mit Hochdruck vorangetrieben werden. Warum Volksbefragungen zu vielerlei Themen vor allem von den selbsternannten „Eliten“ und „Leistungsträgern“ abgelehnt werden mit der Begründung, die Bürger würden die Problematik ohnehin nicht verstehen!?

Alles, was dieses Land etwas angeht, ist auch hier zu entscheiden?

Ja! So ist es! Und nicht weitab der Entscheidungsgewalt der Bürger & Parlamente dieses Landes. Das ist im Grunde nicht schwer zu verstehen. Das geschickte „Framing“ und die Formulierungen („Wording“) sind es jedoch oft, die auf den ersten Blick gar nicht erkennen lassen, was überhaupt versucht bzw. getan werden soll. Man muss also wachsam sein.

Das soll nicht bedeutet, dass sich komplett abgeschottet werden soll – allerdings hat ein gesundes Maß an Souveränität schlicht & einfach hier beim Bürger zu bleiben und nichts anderes. Und ganz wichtig: Hinterfragen sie politische Initiativen. Vor allem jene, die auf folgende Weise daherkommen:

Unzusammenhängende Dinge verbinden

Man nehme eine Sache, die emotional aufgeladen ist, und eine andere Sache, die einem nutzt, und verbinde sie zu einer Begründung, der nur Triebtäter und oder Terroristen widersprechen können. Mit etwas Glück lassen sich hier auch Menschen aller politischen Couleur vor den Wagen spannen. Handelt stets besonnen – und nicht, auch wenn’s so manche gerne hätten, in totaler Panik.

Noch etwas? Gibt es vielleicht noch alternativen?

Alternativen ist ein gutes Stichwort: Eine Politik, die sich als Alternativlos inszeniert, ist eine Mogelpackung. Denn, es ist ja gerade die Aufgabe der Politik, bei schwierigen Fragen oder Entwicklungen, gute alternativen zu erarbeiten um zu Lösungen zu kommen. Eine Politik, die das nicht kann, wird einer Demokratie nur schaden zufügen und nichts anderes.

Weiter oben hatten wir schon erwähnt, dass in diesem Land auch das unfassbare passieren kann. Wie betrachtet die Demokratie die politisch immer wieder forcierte stärkere Überwachung der eigenen Bürger? 

Ich will natürlich hoffen, dass die totale Überwachung eine Chimäre bleibt. Eine Gesellschaft, welche die Freiheit einschränkt, fliegt auseinander, weil sie sich am Widerspruch versucht. Dass es in begründeten Verdachts-fällen, zur Sicherung der demokratischen Ordnung und zum Schutze der Menschen bestimmte regeln geben muss, ist nachvollziehbar. Nur darf es nicht dazu führen die Gesellschaft Kollektiv zu Verdächtigen.

Als Beispiel, dass die totale Überwachung sogar ohne große, technische Infrastruktur flächendeckend angewendet werden kann, braucht man sich nur einmal genauer mit dem DDR-Regime & der Art & Weise, wie die Stasi arbeitete, befassen. Man kann davon ausgehen, dass der Großteil aller Stasiakten inhaltlich absoluter Nonsens waren. Dicke Fette Berichte, die mühsam per Schreibmaschine getippt wurden und nix stand drin. Nur Mist.

Viele Spitzel hätten die Menschen, die sie ausspähten für 100 Jahre nach Bautzen schicken können, aber sie haben nur Mist berichtet. Das Erschütternde war, die Stasi wusste oftmals gar nichts und es hat sie auch nicht interessiert.

Es kam darauf an, dass alle dachten, dass sie alles wussten. Und das brauchten sie auch gar nicht. Wenn sie jemand im Visier hatten, dann konnten sie ihn auch einfach so verschwinden lassen oder das Leben zur Hölle machen. Dazu mussten sie kaum die Post lesen.

Alleine dieses Detail zeigt schon, dass die totale Überwachung im Zweifel von den Menschen selbst durchgeführt wurde bzw. werden könnte. Alleine der weit verbreitete Gedanke, „die wissen alles über mich“ reichte aus, um ein ganzes Volk ohne (im Vergleich zu heute) großen technischen Aufwand & Infrastruktur zu knechten. Es ist sehr wichtig diese Methoden zu kennen. Und, es ist ebenso wichtig, dass ich als die Demokratie dieser Methoden, sollten sie versucht angewendet zu werden, zuvorkomme.

Ein sehr anschauliches Beispiel. Ebenso eine Mahnung an alle, sowas nie wieder zuzulassen. Was kann man den Menschen zum Schluss noch mit auf den weg geben? Wie können wir Dich, die Demokratie und um unserer selbst willen, am besten Unterstützen & sie bewahren?

Zuallererst darf ich euch als Gesellschaft nicht egal sein. Ich bin & kann nur so stark und gerecht sein, wie ihr mir erlaubt, meiner Grundkonzeption gerecht zu werden. Und dazu brauche ich eure Hilfe – so wie auch ihr die Meine braucht. Eine gut informierte Öffent-lichkeit tut ihr Übriges. Fragt nicht, wer soll euch lehren? Lehrt euch und unterstützt euch dabei.

Doch beachtet: Wissen ist und war nie eine Bringschuld als vielmehr die lebenslange Pflicht, sie auch mal selbst um seinen Wissensschatz zu bemühen. Grenzt euch nicht gegenseitig aus. Seid Fair zueinander. Hört einander zu. Und widersprecht energisch, wenn es unabdingbar ist. Lasst euch nicht für Dumm verkaufen. Dummheit ist Folge von Ignoranz, welche im Korsett linearer – akademischer Einengung steckt, deren Ergebnis wiederum kollektiver Wahnsinn ist. >Trinity Testpersonal am laufenden Band<

Lieber hunderte von Stunden verhandel, diskutieren und den Dialog führen, als auch nur eine einzige Minute zur Waffe zu greifen. Dieses Axiom ist mir als Demokratie übergeordnet. Angelehnt an Emanuel Kants kategorischen Imperativ und der antiken „Goldene Regel“ aller Sittengesetze welche zeitlose Gültigkeit besitzen.

Es wird zu Situationen kommen, die Entscheidungen erfordern, welche nicht gerne getroffen werden. Zur Demokratie gehört also, auch diese Entscheidungen zu treffen. Ultima Ratio – das Volk ist zu Schützen. Gegen jede böswillig gesinnte Gefahr. Ist eine Demokratie nicht fähig, die Menschen vor Gewalt und schlimmeren zu schützen, ist das Volk / sind die Bürger in der Pflicht die demokratische Ordnung wiederherzustellen. Die Demokratie ist kein sich selbstimmunisierendes System, ihr, die Menschen einer Demokratischen Gesellschaft, seit das Immunsystem. Vergesst das nie.

Völkerrecht & Menschenrecht sind 2 gleichberechtigte also auf gleicher ebene verankerte Rechte. Gerade in Zeiten zunehmender weltweiter Flüchtlingskrisen & deren mehr oder weniger nützlichen Helfershelfern ist es wichtig zu wissen, wie diese beiden Rechte zueinander positioniert sind.

Stelle man dennoch eines der beiden Rechte über eines der anderen, würde dies somit sofortiger Wirkung eines der beiden Rechte ad absurdum führen. Es würde mit einem male seine Gültigkeit verlieren. Wie die Konsequenzen aussehen würden – sollte ein ganzes Volk das Recht verlieren, seine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung selbst bestimmen zu können, kann man sich also gut Vorstellen. Es wäre mit sofortiger Wirkung entmündigt. Was in einer demokratischen Gesellschaft schlicht Unmöglich ist.


Nehme ich die blaue oder rote Taste am Klavier? Immer falsch. Man spielt nicht am Klavier rum, sondern allenfalls Klavier und ist selbst der Bestimmer des Klaviers oder gar selbst das Klavier.

Exakt das Gleiche gilt fürs Leben.

Zu spät, zu spät, zu spät.
Zeit ist ein Begriff für das Differenzial des sprachlichen Zuhörens. Ein Stop im eigenen Denken. Wer zu viel zuhört, rumquatscht, mit sich oder anderen, erlebt vielleicht angenehme Stunden, verliert aber Zeit. Das Gleiche gilt für Knobeln, Rätseln, Brüten und die Entscheidungsfindung.

Wo ist sie hin die schöne Zeit? Das hat schon mancher auf der Bare noch herausgewimmert.

Das muss man nicht verstehen – sollte es aber verstehen, wenn man das Ticken der binärsystematischen Zeitbombe im Hirn der Bewusstlosen Massen ergründen mag.


Ich bedanke mich für das Gespräch und hoffe, dass uns die Demokratie mehr wert ist als jenen, die ihr am 05.02.2020 im Erfurter Landtag auf widerlichste weise Schaden zufügten. Passiert das ein weiteres Mal, ist der Bürger in der Pflicht, die demokratische Ordnung wiederherzustellen. Damit wir uns klar & deutlich verstehen.


© Alpha Rocking


Jo Blankenburg – The Architects of Cronos

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