Existenzen zertrümmern? „Wirtschaftspartnerschaftsabkommen“ = Die EU-Afrika Methode!

Fluchtursachen bekämpfen: Faire Handelsverträge für Ostafrika! – so lautet die Petition des Herrn Peter Niedergesäss, welche vor etwas über einem halben Jahr ins Leben gerufen wurde & mittlerweile über 50,000-Unterzeichner (mir inklusive) zählt. Vor ein paar Tagen bekam Herr Niedergesäss überdies die Gelegenheit eine Stellungnahme zu den sogenannten „Wirtschaftspartnerschaftsabkommen über Handel und Investitionen“, die mit Ländern und Regionen in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen Ozean („AKP-Länder“) geschlossen wurden, bei der EU-Kommission abzugeben.

Mit dieser Stellungnahme wurde der Petitionsforderung nötiger Ausdruck verliehen und, sie wurde damit an die EU-Kommission weitergegeben. Was bedeutet, dass die formulierten Forderungen der Petition nun bei allen weiteren Entwicklungen und Feinabstimmungen zu den (geplanten) Handels-Verträgen berücksichtigt werden. Sie zumindest sollten.

Wer hiervon noch nichts mitbekommen oder gehört hat, also von dem, was die EU (mal wieder) plant, dem empfehle ich }hier{ kurz vorbeizuschauen bevor weiter gelesen wird. Um sich kurz anzusehen, um was es in der Petition des Herrn Niedergesäss genau geht. Der Mann hat nämlich absolut recht mit dem, was er dort anspricht. Und: es wäre sehr gut, wenn das von mehr Menschen ebenfalls begriffen werden würde – und ganz besonders natürlich von den Freaks in Brüssel.

Kurz zusammengefasst geht es darum, das etliche landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der EU zu Dumping-preisen nach Afrika (nun Konkret: Ostafrika) exportiert werden – und den dortigen kleinen Landwirten, Bauern usw. die Lebensgrundlage, die Existenz kaputtmacht. Und was mit anderen Ländern & deren Menschen passiert, wenn sie keine Perspektive mehr haben, kann sich jeder selber zusammenreimen, der die letzten Jahre zum Thema „Flüchtlinge“ etwas aufgepasst hat …

Also:

„Verträge“ wie dieses „Wirtschaftspartnerschaftsabkommen“, welches der Ostafrikanischen Gemeinschaft untergejubelt werden soll, sind weder Partnerschaftlich, noch könnte man von einem tatsächlich Vertrag reden. Immerhin handelt es sich dabei doch viel mehr um einen Vertrag zulasten Dritter. Und diese sogenannten „Verträge“ sind hierzulande schlicht und einfach verboten. Aus gutem Grunde …

Das die EU mit Hoch-subventionierter & technisierter Landwirtschaft andere Länder wirtschaftlich kaputt macht, kann ja wohl kaum als eine gedeihliche Grundlage bezeichnet werden. Auf der beiderseitige „Partnerschaften“ funktionieren.

Schon weit vor dem Jahre 2015 war längst klar, wie sich z. B. die Milcherzeugnisse der EU auf die afrikanische Landwirtschaft & damit die Menschen auswirken. Seit Jahren schon spreche ich dieses Thema immer wieder an. Seit über 5 Jahren … und es hat sich nichts, aber auch gar nichts geändert! Selbst wenn sich die Menschen, Bauern, Landwirte usw. mit ihrer meist bescheidenen (aber immerhin Lebensgrundlage sichernden) Landwirtschaft in Genossenschaften zusammenschlossen, konnten sie gegen die billigen EU-Produkte nicht konkurrieren. Was auch eine folge der Öffnung Afrikas für den Weltmarkt ist. Welche den Afrikanern nicht viel genutzt hat – als vielmehr rücksichtslosen Aasgeiern in einer Globalisierten Weltwirtschaft. Wenn man mal ganz böse ins Blaue hinein Raten wollte, so wäre hier sogar ein Motiv erkennbar, weswegen dies alles überhaupt passierte – nicht wahr? Der Punkt ist: Es werden nicht nur die Rohstoffe seit Jahrzehnten zu Spottpreisen aus Afrika abtransportiert, sondern das Land Parallel mit Billigimporten wirtschaftlich geschwächt und letzten Endes ruiniert.

Die Folgen dieser EU-Politik werden – wenn sich nichts ändert – unter anderem ehemalige Landwirte & Kleinbauern sein, die, erst mal um ihre Existenzen gebracht, eines Tages vor unserer Tür stehen, um dann an deutschen Bahnhöfen mit Slogans wie „Refugees Welcome“ gleichermaßen empfangen & verhöhnt zu werden.

„Fluchtursachen bekämpfen“

… hahahaha … das haben Sie bestimmt schon öfter gehört, nicht wahr? Ein plakativer (Populistischer!) Spruch wie dieser wird gerne hergenommen, ganz besonders von jenen, die jene Ursachen wirtschaftspolitisch erst schaffen. Sich Medial als die größten Flüchtlingshelfer-Helden darstellen, welche die Welt je gesehen hat – die Mainstream-Propaganda-Mühle treu zur Seite stehend inszenierend & sich verkaufend, ist hierbei wirklich das absurdeste „Geschenk“, was diese Blindgänger, den hierzulande liebevoll als Fachkraft bezeichneten und gierig erwarteten Menschen machen konnten. Um sie schlussendlich in der Sozial-Hängematte eines ihnen fremden Landes ab zuparken. Was sollte denn für diese Leute auch sonst geplant gewesen sein? Noch nen 3-Gänge Menü? Von denen, die eins & eins nicht zusammenzählen können (&wollen), braucht man nicht erwarten, dass sie eine Idee hätten, was mit denen die, Zitat: „Nun eben hier sind“ passieren soll. Es reicht völlig, wenn irgendwo wie geplant abkassiert wurde. Wichtig ist nur eines:, Und zwar, dass es ein möglichst stabiles, politisches Gesetzeswerk gibt, dass den Beteiligten ein Biotop der Straffreiheit für ihre Milliarden Deals schafft und sichert.

Da muss man sich doch schon mal die Frage stellen, ob denn faire, gerechte & gedeihliche handelspolitische Partnerschaften zwischen Staaten so aussehen sollten? Ja? Ach wirklich? Soviel Humor kannst auf der Erde gar nicht zusammenkratzen, um darüber noch zu lächeln.


Na ja … Ich gratuliere Herr Niedergesäß jedenfalls, dass seine Initiative nun bei Cecilia Malström / EU-Kommision vorliegt wie auch zu 50,000 Unterzeichnern und hoffe, dass dieser Mann, sein Team & alle anderen, die endlich begriffen haben was eigentlich Sache ist & die bis hierher mitgeholfen haben, dass diese Knechtungsmethoden so schnell wie möglich entweder verhindert werden, oder, dass erhebliche Änderungen vorgenommen werden! Kurz: das diese Petition Wirkung zeigt! Und dieser Irrsinn ein Ende hat.


Ich persönlich scheiße (sorry wegen der Ausdrucksweise) nämlich komplett auf vermeintlichen „wirtschaftlichen“ Wohlstand, wenn auf dem Rücken anderer Länder und deren Bürger & Familien selbiger ergaunert wurde, liebes EU-Parlament!


Viele liebe Grüße & noch das Versprechen meinerseits, dass wir nicht eine Sekunde lang tolerieren werden, was mit diesem sogenannten „Partnerschafts-abkommen“ in der jetzigen Form, vom EU-Parlament (Kommission) eingetütet werden soll! (Für diese Formulierung alleine braucht es schon richtig Asbest verseuchte Ansichten, wenn sie auch noch „Partnerschafts-abkommen“ genannt werden – tatsächlich aber Staaten ruiniert und Menschen entwurzelt und vertrieben werden!)

Die Katze ist aus dem Sack! Wer das, was da geplant ist, zulässt, kann auch gleich die folgen versuchen wieder geradezubiegen. Oder einfach mal den Verstand benutzen und der Welt dieses Theater ersparen! Und da könnt ihr so viele Teddy Bärchen umher Werfen, Maulkörbe verteilen, euch Moralisch überhöhen, wie ihr lustig seid!

Fragen Sie sich einfach mal, warum z. B. indigene (Sozial & soziologisch auf jeden Fall gesunde) Völker oder Gruppen eine sogenannte „Friedenspfeife“ rauchten oder der Philosophie mehr Achtsamkeit schenkten und nicht irgendwelche Bullshit-Verträge im Focus der Diplomatie standen?

Es ging schlicht & einfach darum, gute Beziehungen zu seinen Nachbarn zu schaffen und zu pflegen. Denn sind die Beziehungen gut, ehrlich & fair zueinander, kommt alles andere von ganz alleine. Auch Begehrlichkeiten, die es ganz sicher gibt, können beiderseitig zufriedenstellend bedient werden. Noch dazu langfristig. Sowas schafft man nicht mittels Methoden ala TISA, TTIP, JEFTA – und wie sie nicht alle heißen …

Schon gar nicht, wenn über Jahre hinweg abseits der Öffentlichkeit in Hinterzimmerchen mit Konzernen & Lobbyisten von Multinationalen Konglomeraten verhandelt wird, und es (wie oft geschehen) nur der Umstand ungeplanter Öffentlichmachung („Leaks“) war, der jenen ekelhaften, „Partnerschaft-wirtschaftlichen“ Ideenreichtum aus dem dreckigen Lobby-Unterholz zerrte.

Mehr als 6 Jahre zum JEFTA-Abkommen, verhandeln, verhandeln & kaum 2 % der Zivilbevölkerung wusste etwas davon. Wurde ja auch niemand eingeladen stimmts? Schon vergessen? Ich nicht! So tun als wäre etwas versehentlich „schief“ gegangen usw. usf. ist also nicht mehr.

Wir wissen besser Bescheid, als Ihr EUch vorstellen könnt …


Schaut Euch bitte die Petition:

Fluchtursachen bekämpfen: Faire Handelsverträge für Ostafrika!

an & lasst eine Unterschrift da.


© Alpha Rocking


Die Gewöhnung an Ironie, ebenso wie die an Sarkasmus, verdirbt übrigens den Charakter, sie verleiht allmählich die Eigenschaft einer schadenfrohen Überlegenheit: man ist zuletzt einem bissigen Hunde gleich, der noch das Lachen gelernt hat, außer dem Beißen.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 1878-1880. Erster Band. Sechstes Hauptstück. Der Mensch im Verkehr

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