Rostiger Tierschutz = Goldene Profite

Weltweit werden pro Jahr ca. 65,5 Milliarden Tiere geschlachtet und geschätzte 2.700 Milliarden Fische gefangen. Wir bringen damit in 14 Tagen weltweit mehr Tiere ums Leben, als jemals Menschen auf der Erde gelebt haben.


Heute wollte ich in diesem Beitrag über meine kürzlich bei Vimeo erlebte, kurze User-Geschichte schreiben. Was ich auch machen werde. Immerhin wird mir auch nicht oft so Unmittelbar nach dem Hochladen des ersten Videos auf einer Video-Plattform der gerade erst erstellte Account gesperrt & gelöscht.

Und wenn ich mit dieser kurzen Vimeo-Video-Plattform-Geschichte fertig bin – und ja, mit denen bin ich definitiv fertig ! … schauen wir uns mal genauer an, warum es hier bei uns in Deutschland zwar Tierschutzgesetze & Paragrafen gibt, die Tiere allerdings, die unter uns und mit uns leben (müssen) aber nahezu in einem rechtsfreien Raum existieren – und damit trauriger weise eher als Sache denn als Lebewesen ihr oft leidvolles Dasein fristen.

Mein Video & die Vimeo-Administratoren

Dabei geht es um ein kurzes Video von mir über den Umgang des Menschen mit Tieren bei der Massentierhaltung, dass ich bei Vimeo vor ein paar tagen habe hochladen wollen (mein 1. Video überhaupt bei Vimeo), was aber von Vimeo direkt, also Unmittelbar nach dem Hochladen gesperrt wurde. Und mein Account nebenbei erwähnt auch gleich mit.

Normalerweise ist es ja so, dass man nach dem Hochladen eines Videos selbiges auch ansehen kann. Bei Vimeo ist dies anders … Also: Man teilte mir erst mal nur mit, ich hätte gegen die Vimeo-Richtlinien verstoßen (Spam) … legte meinen Account sofort auf Eis sodass ich mich nicht mal mehr Einloggen konnte.

Dafür antwortete man mir („schon“) nach etwa 2 Tagen auf meine Frage die ich per e-mail an Vimeo richtete, und in der ich nachgefragt hatte was genau überhaupt der Grund sei meinen Account samt Video gleich in die Quarantäne zu verbannen, folgendes:

“No videos that promote violent activity or depict real-life violence, self-harm, extreme gore, or cruelty toward animals.”

In deutsch:

„Keine Videos, die gewalttätige Aktivitäten fördern oder gewalttätige Gewalt, Selbstverletzung, Blutige Szenen, oder Tierquälerei darstellen.“

Ufffff … ÄÄäääscht jetzt ??? Damit rechnete ich nun gar nicht. Und damit die Admis bei Vimeo auch den zu Grunde liegenden Kontext des Videos begreifen, da sie scheinbar selbigen nicht zu verstehen in der Lage waren, erklärte ich es ihnen wie folgt:

„Es ist nicht in meinem Interesse, gewalttätige Szenen darzustellen. Mein Video dient vielmehr der Aufklärung darüber was viele Tiere in der Massentierhaltung erleiden müssen. Um aber über die schlimmen Verhältnisse in der Tierhaltung Aufklären zu können, ist es leider nötig die Realität in der Massentierhaltung zu zeigen.

Warum Menschen unschuldigen Tieren sowas antun, hatte ich in der Videobeschreibung an einem beispiel erklärt. Ich erklärte, dass die Menschen, die Tieren sowas antun, wahrscheinlich eine Soziopathie (Geisteskrankheit) haben. Da sie wider besseres Wissens wehrlosen Tieren weh tun. Per Definition sind diese Menschen also Soziopathen.

Mir wurde fernen mitgeteilt, dass es „Blutige Szenen“ gegeben haben soll („extreme gore“). Allerdings gibt es im Video keine einzige „Blutige Szene.“ Es stimmt, dass die gezeigten Szenen Tiere zeigen, die nicht Artgerecht behandelt werden. Diese Szenen zu zeigen dient jedoch der Aufklärung über die Ungerechtigkeit und Zustände bei der Massentierhaltung.

Wie soll über die schlimmen Zustände in der Massentierhaltung Aufgeklärt werden können, wenn man die Realität, die Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen usw. nicht zeigen darf? Wie sollen die Menschen verstehen was Tiere erleiden müssen, wenn sie die Wahrheit nicht erfahren ?

Dieses Video dient damit einem Höheren Zweck.

Denn erst wenn die Menschen begreifen, dass Tiere keine Seelenlosen Gegenstände sind, dass sie Schmerzen erleiden wie Menschen auch & dass sie ebenso ein Naturgegebenes Recht darauf haben ein Artgerechtes Leben in Würde & Frieden zu führen, erst wenn die Menschen das verstanden haben, besteht eine Chance, dass die Massentierhaltung eines Tages ein Ende hat.

Und genau darum geht es in diesem Video.

Wer das Thema dieses Videos also nicht versteht, seinen Inhalt und seine Nachricht an die Vernunft des Menschen nicht begreift, der sollte sich vielleicht mal selbst die Frage stellen, warum ?“

Nicht das ich mir nun voll die großartig Hoffnungen machte es würde etwas bringen, den Administratoren auch noch ein Video erklären zu müssen das eigentlich niemanden erklärt werden muss um verstanden zu werden – nein, Hoffnungen machte ich mir da keine. Vielmehr wollte ich den Admins & ganzen Laden dort mal durch die Blume die frage stellen, ob die bei jedem Video, welches zudem keine Jugendfreigabe von mir bekommen hatte, anfangen wie Heulsusen rum zu heulen ?

Es ist schon bezeichnend, dass wenn man ein paar bewegte Bilder in einem Video zusammenpackt, welches dann ja eigentlich zum Nachdenken anregen soll, kurzerhand aus dem Weg geräumt wird. Weil man Zitat: „Gewalttätige Szenen“ zeige. Und genau darum geht es: Wie soll man die Realen Zustände zeigen, wie sie den Menschen vermitteln, wenn man die Realen Zustände nicht vermitteln, nicht zeigen darf ? Ein Paradoxon würde ich das nennen. Oder anders Formuliert: Es darf nicht sein was nicht sein darf.

Es sei vielleicht noch erwähnt, dass man bei Vimeo zahlreiche Videos finden kann welche meines im Grunde als eine Art Randnotiz aussehen lassen. Sehr deutlich wird dies wenn man sich das Video „EARTHLINGS“ (German version) mal gesehen hat & dann mit dem von mir Vergleicht. Die bei Vimeo sind allerdings allem Anschein nach zu blöde dazu. 


Die Erde, die Menschen und das leiden der Tierwelt durch den Menschen

Zu guter letzt teilte man mir freundlicherweise noch mit, dass man mein anliegen zwar verstehe, ja (vielleicht?) sogar nachvollziehen könne, ich mir aber eine andere Plattform suchen solle. Nur gut, dass ich das schon getan habe, bevor ich Vimeo getestet habe. Und ja, Vimeo hat bei dem Test in allen Punkten astrein verkackt ! Ich Gratuliere.


Und irgendwie passt die Widersprüchlichkeit der Vimeo-Geschichte hierzu, da man zwar nachvollziehen könne was ich auszudrücken, zu vermitteln versuchte mit dem Video, aber mehr auch nicht …

Irgendwie passend zu den teils grotesken Widersprüchlichkeiten, welche sich rund um´s Tierschutzgesetz finden lassen. Den Tieren sind durch das Tierschutzgesetz schließlich keine direkten Rechte gegeben, sondern nur dem Menschen gewisse Pflichten im Umgang auferlegt.

Tiere besitzen in der deutschen Gesetzgebung (nach dem TierSchG) lediglich den Status der unbeseelten „Sache“ – Und da der Großteil der Bürger dieses Landes sich damit keineswegs abfinden wollte, dass Tiere mit „Gegenständen“ oder mit einer „Sache“ gleichgestellt waren oder sollen, wurde der Gesetzgeber aktiv und erweiterte 1990 den betreffenden Paragraphen:

§ 90a BGB:

„Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.“

Klasse oder ? Ein Gesetzt was sich selbst widerspricht, demontiert & außer kraft setzt.

Was die Menschen mit Tieren tun dürfen und was nicht, regelt dann das Tierschutzgesetz. Das TschG ist ein strafrechtliches Nebengesetz. Verstöße sind damit teilweise strafbewehrt. Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird z.B. bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder aus Rohheit und/oder langanhaltende Schmerzen zufügt. Die anderen Verstöße gelten immerhin noch als Ordnungswidrigkeiten …

„Ohne vernünftigen Grund“ … diese, im Grunde Sinnentleerte Formulierung muss man sich auch erst mal durch den Kopf gehen lassen … und während wir das tun, schauen wir doch mal, wo der Tierschutz eigentlich seinen Anfang nahm …

Als Tierschutz sind alle Aktivitäten des Menschen bezeichnet, die darauf abzielen, Tieren ein artgerechtes Leben ohne Zufügen von Leiden, Schmerzen und Schäden zu ermöglichen. Der Tierschutz steht damit oft auch im Widerspruch zu den Interessen der Tiernutzung. Und darin liegt das größte Konfliktpotential der Thematik. Denn die Nutzung der Tiere ist, wie in der Landwirtschaft (Massentierhaltung) oder Forschung oft mit einer Schädigung der Tiere verbunden.


Reichstierschutzgesetz

Am 24. November 1933 wurde das erste deutsche Tierschutzgesetz verabschiedet. Hermann Göring gab noch 1933 einen Erlaß gegen die Vivisektion an Tieren. „Für den deutschen Menschen sind die Tiere nicht nur Lebewesen im organischen Sinne, sondern Geschöpfe, die ein eigenes Empfindungsleben führen, die Schmerz empfinden, Freude, Treue und Anhänglichkeit empfinden“, schrieb Göring.

Im ersten deutschen Tierschutzgesetz vom 24. November 1933 heißt es im Paragraph 1 unter Abschnitt 1:

„Verboten ist, ein Tier unnötig zu quälen oder roh zu mißhandeln. Ein Tier quält, wer ihm länger dauernde oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden verursacht; unnötig ist das Quälen, soweit es keinem vernünftigen, berechtigten Zweck dient.“

Diesem Grundsatz folgend, werden im weiteren Gesetz „Haltung, Unterbringung und Beförderung“ geregelt; detaillierte Bestimmungen gibt/gab es auch zu Züchtung und vor allem zu Tierversuchen.

Die Naturschutzverbände stimmten dieser Politik einst zu. Der Reichsbund Vogelschutz, Vorläufer des heutigen NABU, wurde dafür mit einer Monopolstellung belohnt (andere Vogelschutzverbände traten bei). Auch der Bund Naturschutz in Bayern (die Kernorganisation, aus der später der B.U.N.D. entstand) bemerkte 1933: „Keine Zeit war für unsere Arbeit so günstig, wie die „jetzige“ unter der nationalen Regierung.“

Was heutzutage meist unterschlagen wird, ist, dass das deutsche Tierschutzgesetz für die gesamte damalige Welt Pionier & Vorbildcharakter hatte. In anderen europäischen Ländern, aber auch in Nordamerika, konnten sich Tierschützer und Tierschutzvereine von nun an auf dieses Gesetz berufen, was den weltweiten Kampf gegen Tierquälerei deutlich unterstützte.

Wesentliche Aspekte aus dem Reichstierschutzgesetz sind auch heute noch in den Tierschutzgesetzen der BRD, der BRÖ und der Schweiz enthalten. Allerdings gelten hinsichtlich der Tierquälerei aus „religiösen Gründen“ teilweise weitreichende Ausnahmeregelungen, die zum einen dem Judentum, aber auch dem Islam andererseits entgegenkommen.

Soviel zur (kurzen) Entstehung der ersten deutschen Tierschutzgesetze. Unabhängig wie man die Entstehung  der ersten Tierschutzgesetze während der NS-Zeit nun bewerten möchte, hierüber möge sich jeder die eigene Meinung bilden, so wurde sich seiner zeit immerhin ein allererstes mal Gedanken darüber gemacht, dass Tieren ein Grundsätzlicher Schutz vor Quälerei und Misshandlung & Art-ungerechter Haltung zu teil werden muss.

Man muss aber auch feststellen, dass der Tierschutz, so wie er zu anfangs angedacht war der Tierwelt weit mehr zugute kam, als es viele Jahre später der Fall sein sollte. Erkennen lässt sich dies auch daran, da mittlerweile aus „religiösen“ Gründen Ausnahmegenehmigungen für das Schächten von Tieren erteilt werden können.

Dabei ist Grundsätzlich das Schächten in Deutschland nicht gestattet bzw. verboten da das Tierschutzgesetz (§ 4TierSchG) das Schlachten von Wirbeltieren ohne vorherige Betäubung untersagt. Allerdings werden Tiere aus deutschen Betrieben dafür regelmäßig ins Ausland zur Schlachtung exportiert, dort geschächtet und das Fleisch anschließend wieder nach Deutschland eingeführt. Was wiederum nicht als Illegal gilt. Es aber sollte.

Mit dem Schächturteil von 2002 des Bundesverfassungsgerichtes muss zudem wegen des in Art. 4 GG verfassungsmäßig uneingeschränkten gewähren der Religions und Glaubensfreiheit auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden, sofern das Fleisch des getöteten Tieres von Personen verzehrt wird, denen zwingende religiöse Vorschriften den Verzehr des Fleisches nicht geschächteter Tiere verbieten.

„Religiöse Bräuche“ uns fremder Kulturen wurden damit über den Tierschutz-Charakter heimischer Tiere erhoben. Das sich die hiesige Gesetzgebung an „Bräuchen“ ferner Länder orientiert, die an anderer stelle den Tierschutz unterwandern funktioniert mittlerweile auch ohne Probleme. Religion´s bzw. Glaubensfreiheit hin oder her. Im Grunde könnte durch diese, wie ich finde, fragwürdige und den Tierschutz untergrabene Praxis für sämtliche wie auch immer aussehende „Bräuche“ eine Ausnahmegenehmigung veranlasst oder gefunden werden deren trauriger Verlierer letzten Endes immer die Tiere wären.

Dabei spielt es letzten Endes auch überhaupt keine Rolle mehr, ob das Schächten durch eine hierfür sachkundigen oder ausgebildeten Person in einem zugelassenen und registrierten Schlachtbetrieb erfolg. Dem Tier, dass hierbei Getötet werden soll nützt dies schließlich kein bisschen. Während in der Schweiz beispielsweise schon seid dem Jahre 1893 Schächten verboten ist. Und in den Niederlanden schächten seit August 2016 verboten ist.

An alldem tatsächlichen Tierschutz-missachtenden Regelungen, Relativierungen usw. lässt sich meiner Meinung nach in schockierender Art & Weise erkennen, dass das arme Tier es nicht ist, dass um seiner selbst Willen beschützt werden soll. Was bedeutet, dass es im TschG vor allem um den Menschen geht und gerade nicht um die anderen Tiere.

Schauen wir es uns noch mal an:

„Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden und Schäden zufügen“

„Keinen vernünftigen Grund“ hat zumindest derjenige, der mutwillig, aus Langeweile, Hass oder sexuellem Lustgewinn ein Tier misshandelt oder tötet. Ein Wirtschaftlicher und oder wissenschaftlicher Nutzen dagegen ermächtigt zu beinahe jeder denkbaren Form von Gewalt gegen Tieren und macht aus dem Niemand einen, mit Ausnahmeregelung oder „Religiöser“ belange, Konzerninteressen (also Massentierhaltung) der trotzdem Tieren wehtun kann.

Da können Tiere ins Grundgesetz (Art. 20 a GG) aufgenommen werden so oft man lustig ist. Das wirtschaftliche Interesse von Industrie und Forschung diktiert die Lebens und Leidensbedingungen der Tiere und die Exekutive steuert mit verschiedenen Verordnungen brav noch die Rahmenbedingen bei, die wenig gutes für die Tiere bedeuten aber dafür den Profiteuren für ihre lukrative zig-tausendfache Tierfolter ein Biotop der Straffreiheit schafft.

Am ende bleiben die armen Tiere immer die Letzten in unserer Gesellschaft: rechtlos, schutzlos, im Grunde genommen komplett wertlos. Bis sie von irgendwem zwecks Profit ausgenutzt werden können. Wenn sie nicht schon längst wegen der Achtlosigkeit & Ignoranz aller anderen vergessen wurden.  


last moment


Quellenangaben:

Tierschutz

Tierschutz – eine innige Liebesbeziehung

wikizero

EARTHLINGS


©Alpha Rocking

6 Kommentare zu „Rostiger Tierschutz = Goldene Profite

Gib deinen ab

  1. Was habe ich schon als kleines Kind gelernt: Quäle nie ein Tier zum Scherz – denn es fühlt wie du den Schmerz! Diese Empathielosigkeit wurde von den Profitheien eingeführt. Tiere und Pflanzen haben Gefühle. Das ganze Universum ist beseelt. Ich hoffe nur dass Tiere im letzten Tribunal sitzen. Da wird so manch einer eine Strafe bekommen. Wiedergeburt als rumänischer Straßenhund zum Beispiel!

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    1. Ich frage mich, wann genau die Menschheit eigentlich wirklich dazu übergegangen ist, Massentierhaltungen überhaupt anzuwenden ? Vor dem 3. Reich gab es das nicht. Damit handelt es sich also um ein Phänomen der Nachkriegszeit. Also ein relativ Modernes Phänomen. :-/

      Übrigens, lass Dir das hier mal durch den Kopf gehen:

      Fast alle Nazi-Größen sympathisierten seiner Zeit mit dem Vegetarismus.

      Goebbels hielt den Fleischverzehr für eine „Perversion des modernen Menschen“; Heß, Himmler und Hitler waren praktizierende Vegetarier. Himmler ließ in Dachau Versuche an Häftlingen mit veganer Ernährung durchführen, um die Überlegenheit der Pflanzenkost zu beweisen.

      Die Jagdleidenschaft von Reichsjägermeister Göring stieß bei seinen Mitstreitern auf nahezu einhellige Ablehnung. Hitler hielt die Jagd schlichtweg für Mord und duldete sie nur aus „ökologischen“ Gründen.

      Das Wort „Konzentrationslager“ tauchte öffentlich erstmals im Zusammenhang mit dem Tierschutz auf. Göring hatte 1933 als preußischer Ministerpräsident alle Tierversuche verboten. Wer sich nicht daran hielt, sollte unverzüglich in ein Konzentrationslager überführt werden.

      Hitler wollte ursprünglich alle Tierversuche im Reich verbieten lassen, musste dann aber Konzessionen an ökonomische und medizinische Notwendigkeiten machen. Versuche an höher entwickelten Tieren (Pferde, Hunde, Affen, Katzen) wurden jedoch nur gestattet, wenn „durch Versuche an anderen Tieren der beabsichtigte Zweck nicht erreicht werden kann.“ (§ 7 Abs. 5)

      Im Vergleich zum neuen Tierschutzgesetz der Bundesrepublik (1972) bedeutete dies eine strengere Reglementierung. Ja ! In der tat eine mehr als Deutliche Reglementierung ! Doch damit nicht genug:

      Hitler, der sich einst als oberster Tierschützer Deutschlands verstand, erhielt 1934 von der Eichelberger Humane Award Foundation in Seattle (USA) die Goldmedaille für seine besonderen Verdienste um den Schutz der Tiere.

      Der deutsche Botschafter in New York nahm im selben Jahr von einem Komitee gegen Tierversuche eine Ehrenurkunde für Hitler entgegen. 1935 wurde das Reichstierschutzgesetz bei der internationalen Tierschutzversammlung in Brüssel als Meilenstein gefeiert.

      Auch das Reichsjagdgesetz galt als das beste der Welt.

      Das kann man verlinkt „Unten“ im Artikel beim deutschen Arbeitgeberverband Nachlesen. Es sind also keine Märchen – sondern es handelte sich zu Hitlers Zeiten um das Weltweit Beste was es damals an Tierschutz gegeben hatte. Und heute, sind wir Meilenweit davon entfernt, einen Tierschutz zu besitzen wie jener aus der NS-Zeit. Dabei könnten alle diejenigen, die immer so von scheiß Nazi & so labern noch was von lernen !

      Wahrscheinlich bräuchte man exakt jene Gesetze und auch jenen Bestrafungs-katalog wieder um hier wieder Ordnung in die Tierrechte zu bekommen ! Und wo findet man sowas – ausgerechnet in der ach so bösen NS-Zeit …

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  2. Der Krieg hat das Abgestumpft sein gebracht . Ohne Heilung wird das unter Besatzung mit dem Regime weiter gehen. Psychologisch betrachtet wird übrigens das Fleisch kauen, als ein aggressiver Vorgang betrachtet .
    Energien im Mensch müssen gehändelt werden . Sie sind doch längst so weit runter , das sie bereitwillig über ihre eigene Art herfallen. Die Tiere sind da die Lebewesen woran man sich rel leicht abarbeiten kann, wenn man keine Kinder hat..

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo, Lydia!
      Das kann man wohl sagen. Interessant ist auch, dass es vor dem 2. WK nicht mal eine Massentierhaltung gegeben hat. Dieser ganze Wahnsinn hat sich erst nach dem Krieg so entwickelt.

      Naja, es wurde geradezu die Perversion Perfektioniert.

      So, wie man mittlerweile mit anderen Lebewesen (insbesondere in der Massentierhaltung) umgeht, hat der Mensch jede form von Achtung vor dem Leben längst in die Tonne getreten. Und diejenigen, die sowas nicht mehr sehen, nicht mehr Ertragen können, werden als die Verrückten betrachtet.

      Da kommt mir ein Herr Arno Gruen in den Sinn mit seinem Buch: „Der Wahnsinn der Normalität“ (Realismus als Krankheit: eine grundlegende Theorie zur menschlichen Destruktivität) …

      Ich Zitiere mal eben aus dem Buch – und ja! Es stimmt Haargenau was dort geschrieben steht:

      }} „Es ist ein Akt des Selbstverrats, wenn das Kind das Bewußtsein für sein eigenes Selbst zu verlieren beginnt. Dieser Prozeß setzt damit ein, daß das Kind die Gefühle von Vater und Mutter nicht mehr unmittelbar wahrnimmt, sondern sich danach richtet, wie diese sich selbst sehen.

      Solch eine „Anpassung“ an die elterlichen Machtbedürfnisse führt zu einer Spaltung in der psychischen Struktur des Kindes. Es trennt seine Innenwelt von seinen Interaktionen mit der Umwelt. Damit gehen der Zusammenhang und die Wechselwirkungen zwischen Handlungen und Motivationen verloren.

      Um teilhaben zu können an der Macht, die das Kind unterwirft, ersetzen Gehorsam und Anpassung die Verantwortung für das eigene Handeln.

      Hat man den Bezug zum eigenen Inneren verloren, dann kann man sich nur auf ein verfälschtes Selbst beziehen: auf das Image, das sich an bestimmtem Verhalten und an Gefühlslagen orientiert, die der Umwelt gefallen.

      Das Bedürfnis und vielleicht auch der Zwang, ein solches Image aufrecht zu erhalten, bemächtigen sich all dessen, was die eigenen Wahrnehmungen und die eigenen Gefühle und Mitgefühle hätten sein können.

      Die Unfähigkeit, in sich selbst zu wurzeln, ruft zerstörerisches und böses Verhalten hervor. Davon handelt dieses Buch.“ {{

      Und weiter:

      }} „Im ersten Kapitel gehe ich der Frage der Verantwortung nach und stelle ihr das gegenüber, was gewöhnlich als ihr Maßstab gilt: Pflicht und Gehorsam. Davon ausgehend, komme ich zu einer Charakterisierung von Wahnsinn, die von der offiziellen Psychologie und Psychiatrie abweicht. (…)

      Deren Betrachtungsweise beschränkt sich darauf, menschliches Verhalten ausschließlich vom Grad des Realitätsbezugs her zu beurteilen, was selbstverständlich seine Berechtigung hat. Nur verhindert sie damit die Annäherung an eine schwerer faßbare und gefährlichere Pathologie, zu deren eigener Methode das Verbergen gehört:

      (!)der Wahnsinn, der sich selbst überspielt und sich mit geistiger Gesundheit maskiert. Er hat es nicht schwer, sich zu verbergen, in einer Welt, in der Täuschung und List realitätsgerecht sind.(!)

      Während jene als „verrückt“ gelten, die den (!)Verlust der menschlichen Werte in der realen Welt nicht mehr ertragen, wird denen „Normalität“ bescheinigt, die sich von ihren menschlichen Wurzeln getrennt haben.(!)

      Und diese sind es, denen wir die Macht anvertrauen und die wir über unser Leben und unsere Zukunft entscheiden lassen. Wir glauben, daß sie den richtigen Zugang zur Realität haben und mit ihr umgehen können.“ {{

      Und ja! Du hast recht, was die Kinder angeht. Man muss sich sogar fragen, ob es dann sogar gut wäre, dass jene Menschen keine Kinder haben? Andererseits sind Tiere oft der einzige echte Trost den so mancher Mensch in seinem Leben noch hat.

      So weit gehen die verschiedenen Charaktere (& bestimmt auch Bewusstseins ebenen) der Menschen auseinander …

      Am ende sind die Tiere immer die, die die Arschkarte haben. Weil sie sich nicht wehren können, nicht mal erahnen, was um sie herum für ein stählernes Terminator-System errichtet wurde.

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  3. Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Diktatur der Gärtner. Unterschreibt bitte die Petition: Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!
    Helft mir bitte, die Petition zu verbreiten!
    Durch Ausrottung der Wildtiere und Geschäftemacherei lässt sich das Klima nicht retten.
    René
    https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo, Rene & Danke für den Hinweiß zur Petition!

      Unschuldige Lebewesen, wie der Rotmilan, die im Namen einer angeblichen „Klima- & Umweltschonenden Energiewende“ vergiftet und aus dem Weg geräumt werden, sollten mehr als genug Grund dafür sein, weswegen sich ernsthaft an die Bedeutung des Wortes; NATURSCHUTZ erinnert werden muss.

      Was bedeutet das? Ganz einfach:

      Es kommt nämlich bereits darauf an, wo ein Tier sein Nest hat, an welchem Ort es seine Brut großziehen will … denn sollte es zu dem Umstand kommen, dass keine 500 Meter entfernt vom Nest geplant wurde eine Windkraftanlage zu errichten, so kommt es in letzterer Zeit des Öfteren vor, dass Rotmilane & andere Greifvögel vergiftet in Astgabeln aufgefunden – und nicht beim Aufziehen ihrer Brut beobachtet werden können …

      Aus diesen und den in der Petition genannten Gründen wurde diese Petition auch von mir unterschrieben!

      https://alpharocking.wordpress.com/2019/06/20/bedroht-durch-windkraft-grune-energie-profitgier-der-rotmilan/

      Gefällt mir

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