Opfer von Dieselfahrverbot: Die Tafeln in Essen

Dieses Land hat fertig ! Vor zwei Tagen erst am 16.11.2018 hatte ich in einem Kommentar in den Sozialen Netzwerken diese paar Zeilen zusammengefasst was den Autofahrern dank der Diesel-Hysterie und somit dem ganzen Land droht:

„Immer schön drauf kloppen auf die Autofahrer (die sich überdies von der AutomobilMafia in unzähligen Werbe-Aktionen) haben verarschen lassen & zudem ja nur unsere bald aus dem letzten Loch pfeifende Wirtschaft am laufen halten.

Wenn der kleine Handwerker erst seine Pritsche stehen lassen muss, weil ihm ansonsten ein Fahrverbot droht – er aber nicht die Kohle hat nen neuen Packesel anzuschaffen, ist unsere Wirtschaft in naher Zukunft bereits bestens im Arsch. Gratuliere.“

… nun, während ich dies schrieb war mir noch nicht klar, dass es sogar noch Absurder werden könnte. Das es den ohnehin auf Spenden angewiesenen Tafeln das Genick brechen könnte, was hierzulande gerade für eine Sinnentleerte und zum teil sogar Lebensbedrohliche Lage zusammengezimmert wird. Man fragt sich zurecht; „Was kommt als nächstes“ ? Dabei ist man ja mittlerweile schon so einiges gewohnt. Besonders wenn man sich an andere „Höhepunkte“ diesen Jahres erinnert, die im namen der Diesel-Hysterie bereits stattgefunden haben. Einer dieser Höhepunkte ist dieser hier:

Als sich im Juli diesen Jahres im Norden dieses Landes – genauer gesagt auf der Nordsee-Insel Langeoog dreiste „Öko-Aktivsten“ Rettungssanitätern in den Weg stellten, da sich die Lebensretter die Frechheit herausnahmen – mit einem Diesel betriebenen Rettungswagen zu fahren, auf dem Weg zu einem Notfall wohlgemerkt. Ich dachte mir damals: „Das kann im Grunde gar nicht mehr an Absurdität überboten werden.“

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Naja – man dachte auch mal, dass sich die Erde im Zentrum des Sonnensystems befinde.

Es kam damals zu Beschimpfungen und Behinderungen auf den schönen Ostfriesischen Insel(n) gegenüber Rettungssanitätern im Notfalleinsatz – und das alles, weil sie bei ihrer Lebens-rettenden Arbeit auf die Kraft des Diesel-Motors angewiesen sind.

Erstens:

Da der Dieselmotor sehr zuverlässig ist !

Und sicher auch zweitens:

Da es keine gute Idee wäre z.B. Elektro-Angetriebene Rettungswagen zu nutzen da bei selbigen potenziell die Gefahr besteht, mit leeren Akkus dazustehen wenn ein Notruf eingeht. Schließlich setzt ein Notruf die sofortige Einsatzbereitschaft voraus – und die kann man mit Elektro-Fahrzeugen nicht garantieren – Punkt ! Zumindest kann man nicht einfach den Tankdeckel öffnen & mal eben ein paar Liter Betriebssaft nachkippen um innerhalb von wenigen Sekunden einsatzfähig zu sein.

Rettungssanitätern den weg versperren, sie behindern und sie zu beschimpfen weil sie Leben retten wollen / müssen aber einen Diesel fahren … Das muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen !

Und nun das:

Nun wird den nächsten Rettern vom Menschen in not der Stecker gezogen. Weil eine Dekadente & Fragwürdige Automobil-Wirtschaft – unterstützt bzw. zusehends von der Regierung dieses Landes begleitet, es fertig bringt, die einfachen Menschen, die Hilfsvereine usw. nach strich & faden Medial mittels Werbeaktionen für ihre Automobile zu täuschen, zu verarschen & wenn nicht sogar Wirtschaftlich zu ruinieren.

Könnt ihr mächtig Stolz drauf sein !


Ich hoffe (das denke & sage ich jedesmal – obschon man sich fragen muss ob der Michel überhaupt noch mal Kapiert was Sache ist) dass sich hierzulande die Menschen mal bewusst werden, was sich hier eigentlich gerade abspielt !?! Und wisst Ihr was – Ihr lieben Mitmenschen, Schlafschafe, Traumtänzer & Öko-Terroristen, aufgeklärten sowie Zornbürger ? Wenn Euch das alles nicht langsam mal dazu veranlasst allen beteiligten, die diese Kranke Entwicklung wissentlich (nichts passiert Zufällig!) hervorgebracht & unterstützt haben kollektiv ins Lenkrad zu greifen … dann …

ja … dann, dann meine sehr verehrten Damen und Herren habt Ihr das, was Euch mittlerweile alles treffen kann, sogar in einer Notfallsituation (Notarzt / Rettungsdienst) wenn es um´s eigene Leben geht, gar nicht anders verdient !

Schließen möchte ich diesen Brandbrief, meinen kleinen Protest & meine Gedenken zu diesem ganzen Wahnsinn – und wir uns nachfolgend noch genauer ansehen was sich in Essen & den Tafeln gerade zuträgt – mit dem letzten Satz aus dem ersten Flugblatt von Inge Scholl, Zitat:

„Vergeßt nicht,
daß ein jedes Volk diejenige Regierung verdient,
die es erträgt!“

Erkennt die Zeichen der Zeit.


17.11.2018 – Focus-Online schreibt:

Jörg Sartor im Interview
Dieselfahrverbot in Essen:
„Dann müssen wir die Lebensmitteltafel dicht machen“

Jörg Sartor, Leiter der Essener Tafel – dpa/Roland Weihrauch

Jörg Sartor gilt nicht erst seit einem zeitweilig verfügten Ausländerstopp im Lebensmittelhilfswerk in der Ruhrmetropole als Mann klarer Worte. Im Interview mit FOCUS Online beschreibt er die dramatischen Folgen für soziale Einrichtungen, sollte die durch die Justiz verfügte Sperre für ältere Diesel-Modell 2019 tatsächlich kommen. Sein Fazit:

„Dann machen wir die Bude zu.“

FOCUS Online:
Herr Sartor, das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat für die A 40 und große Teile in Essen Dieselfahrverbote von Juli beziehungsweise September an 2019 verfügt, was bedeutet das für soziale Einrichtungen wie die Lebensmitteltafel in der Stadt ?

Jörg Sartor:
Die Sperrung der A 40 betrifft uns nicht so sehr, die könnte man umfahren. Viel schlimmer ist das drohende Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Klasse 4 und 5 in 18 Stadtteilen. Diese liegen vor allen Dingen im Essener Norden sowie in der der City. Und in einem dieser Viertel hat die Essener Tafel ihre Zentrale. Das bedeutet dann: Sollten unsere Fahrzeuge keine Ausnahmengenehmigung bekommen, müssen wir die Einrichtung zu machen. Mit der Folge, dass 22 000 bedürftige Menschen keine Lebensmittelhilfen mehr erhalten.

FOCUS Online:
Können Sie denn nicht neue Fahrzeuge anschaffen oder auf Dieselnorm 6 umrüsten?

Sartor:
Die Tafel in Essen bewegt mit sieben großen Kasten-Transportern täglich gut zehn Tonnen Lebensmittel. Neben den Lebensmittelausgaben beliefern wir 100 soziale Einrichtungen in der Stadt: Schulen, Kindergärten bis hin zu Jugend-, Obdachlosen- und Junkietreffs. Sollte die Diesel-Sperre kommen, erhalten diese Anlaufstellen nichts mehr. Das wäre der Gau, aber bisher hat niemand das Problem erkannt.

„Die Diesel-Modelle der Tafel sind ein bis zwei Jahre alt“

FOCUS Online:
Wo hakt es denn konkret?

.  .  .


Hier geht es zum ganzen Interview: Jörg Sartor im Interview / Dieselfahrverbot in Essen


Verwendete Quellen:

Dieselfahrverbot in Essen

Dreiste Öko-Urlauber behindern Rettungswagen auf Langeoog

Bundesregierung plant offenbar Massenüberwachung bei Diesel-Fahrverboten

Alpha Rocking – Post @ G+


© Alpha Rocking

Schützt die Umwelt – kauft neue Autos … nach mir die Sintflut.

 

 

2 Kommentare zu „Opfer von Dieselfahrverbot: Die Tafeln in Essen

Gib deinen ab

  1. Ich schlage vor, das mal ein bischen Diesel für Taxischiffe gespart wird .Auch könnten wir die allergrößten Schiffe sparen und lieber selbst produzieren, was da über die Meere herangekarrt wird .LKW fahren übrigens auch Diesel , wovon so manche Tankfüllung , wie z.B diese , die unsere schönen besten Buchen nach China bringen .nur ein Ha Buchenwald verbraucht 50Tonnen CO² Eine einzelne Buche , Kastanie , Eiche ect liefert saubere Luft für 11 Menschen .Unsere Städte haben alle ihre Grüne Lunge, die für Austausch sorgt . Und ob alle genug zu essen haben , überhaupt wie und ob sie leben ist denen doch egal .. Wir kennen doch die Agenda

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