Ein anderer Blick auf den: „Globalen Pakt für Migration“

Wie so viele Menschen auch machte ich mir in den letzten Wochen so meine Gedanken zu einem Thema, dass umgangssprachlich unter dem Begriff: „Migrations-Pakt“ seid einiger Zeit bekannt ist – welcher (in deutscher Sprache) richtig Formuliert die Bezeichnung Globaler Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration trägt. 

Natürlich hatte ich mir auch eine Kopie als pdf-Datei in deutscher Sprache heruntergeladen um mir den Inhalt mal etwas genauer ansehen zu können. Ich achtete allerdings darauf, dass ich eine pdf-Datei finde, welche es mir ermöglichte sie durchsuchen zu können zum beispiel nach Inhalten und ganz wichtig, nach Begrifflichkeiten. Warum ich drauf besonderen wert legte erzähle ich Euch, werte Leser etwas später. Begrifflichkeiten – ein fast schon banales Wort – aber, von großer Bedeutung wie wir gleich noch erfahren werden.

Da es laut dieses „Migrations-Paktes“ augenscheinlich um Migration geht bzw. gehen soll, schaute ich mir selbstverständlich & zu allererst auch die Definition des Begriffs Migration im Internet an. Und schon bei dieser doch recht grundlegenden Vorgehensweise etwas mehr darüber zu erfahren machte ich eine erste (für mich eher) unerwartete Entdeckung.

Da es, je nach Blickwinkel bzw. je nachdem wo man sich im Netz umschaut, eine ganze reihe an verschiedentlich formulierten Grund-Definitionen zu finden gibt. Was mir gleich zu anfangs etwas eigenartig vor kam. Aber gut – es gibt eben verschiedene Details die sich etwas voneinander abheben – und sich eben durch den jeweiligen Blickwinkel  ergeben. Kein Grund zur Beunruhigung also.

Hier nun eine Definition des Begriffs Migration von der Webseite: definition-online.de – die von sich selbst sagt „Definitionen ohne Schnickschnack“ – Zitat:

MIGRATION

„Der Begriff Migration (aus dem Lateinischen: „migrare“ – wandern, auswandern) ist ein Sammelbegriff für verschiedene Wanderungsprozesse in der Wissenschaft, unter anderem in der Chemie, der Biologie und der Astrologie.

In der Alltagssprache werden unter Migration jedoch meist nur die ethnologisch-soziologischen Einwanderungs- und Auswanderungsbewegungen von Menschen gefasst.

Unter Migration versteht man in diesem Fall den dauerhaften Wohnortwechsel zum Zwecke der Immigration (Einwanderung) oder der Emigration (Auswanderung).

Einen wichtigen Unterfall der Migration stellt dabei die Binnenmigration dar, die Wohnortveränderungen von Menschen innerhalb einer bestimmten Region oder eines bestimmten Staatsgebiet. Infolge der Grundfreiheiten der Europäischen Union ist Binnenmigration auch über Staatsgrenzen hinaus auf dem Unionsgebiet möglich.“

Eine weitere Definition des Begriffs Migration fand sich auf der Webseite des „Gabler Wirtschaftslexikon“ – die, was schon auf dem ersten Blick auffiel, zum „Springer-Verlag“ gehören dürfte. Was indem Fall allerdings nur am rande erwähnt sein soll. Formuliert wurde die kurz & knapp gehaltene Definition von Herrn Prof. Dr. Josef Schmid, welcher überdies den Lehrstuhl für Bevölkerungswissenschaft an der Otto-Friedrich Universität Bamberg inne hat. Zitat:

MIGRATION

„Wanderungsbewegungen von Menschen (Arbeitskräften) zwischen Staaten oder administrativen Untereinheiten eines Staates (Binnenwanderung), die zu einem längerfristigen oder dauernden Wechsel des ständigen Aufenthaltsortes der daran beteiligten Personen führen. Häufig durch politische, soziale oder wirtschaftliche Not der sog. Migranten hervorgerufen.“

Das „Gabler Wirtschaftslexikon“ heftete freundlicher Weise zum Thema Definition / Migration auch noch eine Grafik mit an, welche ich Euch hiermit gerne ebenfalls zeigen möchte:

migration-38745
Quelle:  Mindmap herunterladen 

Weiterhin lässt sich auf der Webseite der „Bundeszentrale für politische Bildung“ selbstverständlich eine weitere Definition über die Begrifflichkeit Migration finden, die ich hier nun ebenfalls zitieren möchte – wenngleich ich nur den ersten Absatz verwende. Wer möchte, kann sich also die wenigen, weiteren Absätze noch zusätzlich durchlesen. Also, Zitat der Bpb:

MIGRATION

„Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge definiert Migration wie folgt:

„Von Migration spricht man, wenn eine Person ihren Lebensmittelpunkt räumlich verlegt. Von internationaler Migration spricht man dann, wenn dies über Staatsgrenzen hinweg geschieht“. Im Rahmen dieses Dossiers verstehen wir „Migration“ im Sinne der internationalen Migration. Die Migration innerhalb eines Landes („Binnenmigration“) berücksichtigen wir hier nicht.“

Es lässt sich natürlich auch eine Definition bei der Wikipedia finden – die ich zwar am liebsten nicht verwendet hätte, da mir persönlich die Wikipedia nicht sonderlich gefällt (man wird sich denken können weshalb), jedoch passt sie – um dies alles hier noch etwas besser verständlich zu machen, was ich überhaupt sagen möchte, gut in mein erdachtes Konzept dieses Artikels. Von daher sei es mir verziehen hier nun zu guter letzt auch die Wikipedia mit dem ersten Absatz zu zitieren:

MIGRATION 

„Als Migration wird eine auf Dauer angelegte räumliche Veränderung des Lebensmittelpunktes einer oder mehrerer Personen verstanden.

Migration, die über Landesgrenzen hinweg erfolgt, wird als internationale Migration bezeichnet. Als Gegenstand von Forschung und praktischer Begleitung ist Migration in einer Reihe wissenschaftlicher Disziplinen vertreten, darunter den Gesellschaftswissenschaften, der Rechts- und Wirtschaftswissenschaft.

Daraus resultiert eine Vielzahl spezieller Perspektiven und begrifflicher Differenzierungen, sodass der Fachliteratur eine einheitliche Definition nicht zu entnehmen ist.“


Ich könnte nun noch den ganzen Tag weitere Definitionen Zitieren – doch ich gehe mal davon aus, dass der interessierte Leser langsam mitbekommen haben sollte, dass ich mir diesen „Migrations-Pakt“ aus einer etwas anderen Perspektive angesehen habe.

Schließlich lassen sich die Pro´s und Kontra´s zum „Migrations-Pakt“ mittlerweile an jeder Web-Ecke finden. Ebenso die meiner Meinung nach auch begründeten Sorgen welche die Menschen (besonders in Deutschland) mittlerweile umtreibt wenn es um dieses Thema geht. Diese Geschichten also ein weiteres mal aufzuwärmen hätte insgesamt wohl auch keinen großen Sinn mehr.

Stattdessen versuchte ich mir (wie schon erwähnt) das ganze mal aus einer etwas anderen Sichtweise anzusehen. Wenngleich festzustellen ist, dass sich auch diese Betrachtung hier schlussendlich bei der Kritik mit anderen auffindbaren Informationen gleichen wird – aber das liegt wohl am Pakt und seinem Inhalt generell.

Eigentlich kam mir der Gedanke hierzu überhaupt was zu schreiben, als ich die pdf-Datei zum „Migrations-Pakt“ (am ende des Artikels zum Lesen / Download verlinkt) stichpunktartig nach verschiedenen Begriffen durchsuchte. Dabei stellt ich überrascht fest, dass es zum beispiel zum Begriff „KRIEG“ kein einziges Wort in den 32 Seiten der deutschen Fassung zu finden gab.

Beweisfoto / Suchabfrage Krieg:

Migration-Pakt04
Screenshot – Globaler Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration – pdf/deutsch

Ach ja, wie zu sehen, nutzte ich einen ganz normalen pdf-Reader von Adobe (Acrobat Reader). Einmal überrascht, dass sich kein Treffer für das Wort „Krieg“ finden ließ, erweiterte ich kurzerhand meine Suche mit den hier folgenden Begriffen:

  • Fluchtursachen
  • Kriegsflüchtlinge
  • Kriegsursachen
  • Flüchtlingskrise
  • Existenznot
  • Klimaflüchtlinge (mit verschiedener Schreibweise)
  • Umweltkatastrophe
  • Klimakatastrophe
  • Humanitäre Hilfe (mit verschiedener Schreibweise)
  • Menschliches Elend (mit verschiedener Schreibweise)
  • & Krieg

 … und musste auch hierbei feststellen, dass es nicht einen einzigen Treffer bei meiner Wort-Suche in diesem pdf. gegeben hatte. Hier für euch alle Screenshot´s zusammengefasst:

Möglicherweise bin ich was das durchsuchen von (durchsuchbaren) pdf´s angeht, nicht der glücklichste ? Nein ! Das hat mit Glück – oder gar mit Zufall – rein gar nichts zu tun. Rein gar nichts zu tun damit, dass sich zu den von mir ausgewählten Begriffen keinerlei Treffer finden lassen. Einfach aus dem Grunde schon, da es in diesem „Pakt“ in keinster Weise darum geht, Ursachen die man mit Tatsächlich flüchtenden Menschen verknüpfen könnte, auch nur ansatzweise zu mildern noch zu lösen.

Sicher muss sich eines Tages etwas eingefallen lassen werden um diese ganze Thematik rund um eine der größten Völker-Wanderungen von derzeit etwa 70 Millionen Menschen Weltweit irgendwie in den Griff zu bekommen. Das steht außer frage. Die frage ist allerdings, wie man dies macht bzw. wie man dies Sinnvoll umsetzen kann?

Etwa dadurch, die Symptome von ständig andauernden & immer neu entfachten Kriegen, Wirtschaftlicher Ausbeutung ganzer Länder (z.B. wie von der EU & ihre Wirtschaftspolitik gegenüber Afrika) sowie sozialer, finanzieller (wir alle wissen wie die Vermögensverteilung Weltweit aussieht) Ungleichheit zu Managen ? Mittels eines „Migrations-Paktes“ ?

Der es den Menschen dieser Erde lediglich ermöglicht sich vor den eben genannten Verbrechen (Real existierenden GRÜNDEN) in Sicherheit zu bringen ? Während der ganze Wahnsinn ungehemmt weiter gehen kann ? Das soll funktionieren – soll die Lösung sein? Ehrlich ?

Ich zitiere mal eben Herrn Arian Schiffer-Nasserie, der schon im Januar 2016 auf der Webseite „Streifzüge – Magazinierte Transformationslust“ mit seinem Aufsatz; „Flüchtlingskrise“ und „Willkommenskultur“ in Deutschland“ ziemlich präzise die eigentlichen Kern-Ursachen beschrieben hatte.

Um uns mal eine Vorstellung davon zu geben, was seiner Zeit noch als Grund all dessen & auch als weit verbreiteter gesellschaftlicher Konsens angesehen wurde, wenn man sich mit dem Thema Tatsächlicher Flüchtlinge -> und der erst viel später daraus Konstruierten Massen-Migration auseinandergesetzt hatte:

„Flüchtlingskrise“ und „Willkommenskultur“ in Deutschland“

„Menschen verlassen ihre Heimat aufgrund von materieller Existenznot, Umweltzerstörung und Krieg. (Anmerkung von mir: Erinnert Euch an die Suchbegriffe im pdf.)

Das ist ganz und gar kein neues Phänomen.

„Flüchtlingskrise“ in diesem brutalen Sinn herrscht vielmehr seit über 60 Jahren und gehört zur ökonomischen und politischen Verfassung der herrschenden Weltordnung offenbar systematisch dazu.

Davon jedenfalls gehen die maßgeblichen Staaten ganz selbstverständlich aus, wenn sie – bereits kurz nach dem 2. Weltkrieg – in Form der Genfer Flüchtlingskonvention und dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR – den künftigen zwischenstaatlichen Umgang mit dem menschlichen Elend ihrer internationalen Konkurrenz verabreden.

Und daran hat sich 25 Jahre nach dem Kalten Krieg und dem Sieg über das realsozialistische „Reich des Bösen“ nichts verbessert – im Gegenteil!“

Und weiter:

„Dass viele der Flüchtenden versuchen, Europa und besonders die wenigen erfolgreichen Staaten Deutschland, Frankreich, England und Schweden zu erreichen, ist ebenfalls seit Jahren so.

Die Regierungen der Bundesrepublik begegneten der unerwünschten Zuwanderung seit den 1990er Jahren vor allem mit einem migrations- und asylpolitischen Maßnahmenbündel aus Abschreckung, Abwehr und Abschottung. Und sie setzten ihre flüchtlingspolitischen Ansprüche europaweit so kompromisslos durch, dass das Staatenbündnis seitdem auch den Beinamen „Festung“ trägt.

Insbesondere mit der so genannten Dublin-Verordnung verpflichtet die Bundesrepublik die Länder an der Süd- und Ostgrenze der EU auf die Registrierung, Internierung und Rücknahme jener Flüchtenden, die dort zuerst das Hoheitsgebiet des Bündnisses betreten.

Die beabsichtigte Folge:

Deutschland wälzt erstens die humanitären Kosten seiner weltweiten Erfolge auf die europäischen „Partner“ ab, umgibt sich zweitens mit „sicheren Drittstaaten“ innerhalb und außerhalb der EU und stiftet so drittens bei diesen „Transitländern“ das ureigene Interesse an einer möglichst effektiven Grenzsicherung gegen Flüchtende, die ja ursprünglich nicht zu ihnen, sondern nach Nord- oder Westeuropa wollten.

Die unvermeidliche Konsequenz sind über 30.000 Tote und hoffnungslos überfüllte Aufnahmelager an den EU-Außengrenzen in den letzten 20 Jahren.

Das alles war und ist nach Auffassung deutscher Führungskräfte in Politik und Presse keine Flüchtlingskrise.

Vielmehr gilt bis zum Spätsommer 2015 in der Bundesregierung die Sprachregelung, dass die Situation der Flüchtenden zwar bedauerlich, die Ursachen aber entweder bei „kriminellen Schleuserbanden“, welche die Menschen „mit falschen Versprechen aufs Meer locken“ oder aber in „Misswirtschaft, Korruption, Terror und Despotie“ der Herkunftsländer zu suchen seien jedenfalls nichts mit der westlichen Weltordnung, dem Weltmarkt und der deutschen Rolle darin zu tun haben.

Außerdem gebe es „nun mal“ europäische Regelungen beim Umgang mit den Flüchtenden (Stichwort Dublin-Verordnung) und daran habe sich jedes Land zu halten. Deutschland könne jedenfalls beim besten Willen nicht „für das Elend der gesamten Welt“ die Verantwortung tragen.

Das alles war und ist nach Auffassung der Bundesregierung keine Flüchtlingskrise – die gibt es bekanntlich erst seit dem Spätsommer 2015. In diesem Jahr zeichnet sich nämlich immer stärker ab, dass die Flüchtenden es trotz aller Abwehrmaßnahmen in immer größerer Zahl schaffen, die EU lebend zu erreichen.

Und nicht nur das:

Sie kommen nach Zentraleuropa und wollen vorzugsweise nach Deutschland. Seitdem (!) spricht die Bundesregierung von einer Flüchtlingskrise und hat die Zahl von 1 Million zu erwartenden Flüchtlingen für dieses Jahr in die Welt gesetzt.

Die aktuell ausgerufene „Flüchtlingskrise“ ist also nicht mit dem Leid der Flüchtenden zu verwechseln – in ihr geht es nicht um die Probleme der Flüchtenden, sondern um die Probleme der BRD mit den Flüchtenden.

Dass die Opfer der ökonomischen Weltmarkterfolge Deutschlands und der westlichen Weltordnung durch die EU-Außenstaaten und das Dublin-Verfahren bisher zuverlässig von der Mitte Europas (Deutschland, Frankreich) ferngehalten wurden bzw. schnell zurückgeschickt werden konnten, funktioniert offenbar nicht mehr.

In diesem Sinne ist die bisherige Flüchtlingspolitik aus Sicht der deutschen Regierung „gescheitert“ (Angela Merkel). Aber warum?

Zunächst einmal sind die vielen Flüchtenden weltweit Ausdruck der politischen und ökonomischen Weltlage. Immer neue Rekorde der Flüchtlingszahl (2014 waren es global 59,5 Millionen) zeugen von der zunehmenden Ruinierung weiter Weltgegenden.“ (…)

Deutlicher kann man es kaum auf den Punkt bringen. Wohlgemerkt von jemanden geschrieben, der nicht gerade dem Konservativen politischen geschehen Zuzuordnen ist.

Aus dem einstigen Maßnahmenbündel der EU aber auch der restlichen (vor allem Westlichen) Welt ist die Pure Resignation und eine form der Versuchs-Profylaxe im Umgang mit Menschen geworden, die dank, während & weiterhin wegen der politischen Geisterfahrerei zu Millionen nunmehr von A -> nach B verschoben werden sollen. Allen Kulturellen, Religiösen Eigenheiten & Unterschieden, allen Tatsächlichen Gründen, die sie überhaupt erst haben in Bewegung gesetzt, zum Trotz.

Auch wenn im „Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“ noch so oft die Formulierung „Wir verpflichten uns“ zu finden ist – sie bedeutet, da konsequent an den Kern-Ursachen vorbeigearbeitet wird lediglich, dass sich letzten Endes nur darin bemüht wird alles andere was es zu tun geben müsste um diesen ganzen Unsäglichen Wahnsinn zu beenden – eben nicht zu verpflichten ist. Mit anderen Worten: Alles bleibt wie es ist. Auch wenn dies bedeutet, sich auf Globaler ebene weiterhin die Zähne am Ergebnis aus zubeißen. Und keinen Zentimeter auf einem Guten Wege voranzukommen.

Zitat aus der Präambel ziffer 14:

14. (…) „Mit diesem gemeinsamen Ziel vor Augen und im vollen Bewusstsein, dass der Globale Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration einen Meilenstein, aber noch nicht den Endpunkt unserer Anstrengungen darstellt, gehen wir diesen historischen Schritt.

Wir verpflichten uns, den multilateralen Dialog im Rahmen der Vereinten Nationen durch einen periodischen und wirksamen Folge- und Überprüfungsmechanismus fortzusetzen, der sicherstellt, dass die in diesem Dokument enthaltenen Worte in konkrete Taten zum Nutzen von Millionen von Menschen in allen Regionen der Welt umgesetzt werden.“


Ging es nicht einst darum, Kriegsflüchtlingen zu helfen ? War dies nicht einer der einstigen Medial überall suggerierten Hauptgründe, weswegen man z.B. hier bei uns in Deutschland zu dem Konsens gelangte, man müsse jenen Menschen in jedem Falle helfen? Was ja auch wenn es sich um tatsächliche Kriegsflüchtlinge handelt keineswegs falsch wäre. Ja sogar Pflicht.

Warum lassen sich nun in diesem „Migrations-Pakt“ kaum noch Indizien dafür finden, weswegen dies einst alles begann ? Wann wurde aus >Kriegsflüchtlingen helfen< eine dauerhafte Migration (bei der in aller regel die „Migranten“ & zahlreiche Verbände bzw. Lobby-Institutionen die regeln machen) ohne das das Land in welches migriert werden soll, überhaupt noch Einspruch erheben darf, ohne das sich selbiges Land (im besonderen die Bürger) in einer Spirale der Kritik und Diffamierung wieder findet ?

Wer bitte hat das Recht & die damit einhergehende Macht den Medien vorschreiben zu können, wie sie über jenen hier thematisierten „Migrations-Pakt“ möglichst wohlwollend zu berichten haben, wenn kritische Stimmen doch ebenso zur Meinungsbildung zu gehören haben ?

Zitat aus der Präambel (ziffer 15 – J):

j ) Alle Teile der Gesellschaft umfassender Ansatz.

„Der Globale Pakt fördert breit angelegte Multi-Akteur-Partnerschaften, die sich mit der Migration in allen ihren Dimensionen befassen und Migranten, die Diaspora, lokale Gemeinwesen, die Zivilgesellschaft, die Wissenschaft, den Privatsektor, Parlamentsabgeordnete, Gewerkschaften, nationale Menschenrechtsinstitutionen, die Medien und andere relevante Interessenträger in die Steuerung der Migration einbinden.“

Fragen, die nach ehrlichen Antworten verlangen da es ansonsten niemanden helfen wird. Besonders, wenn die Welt nun in A: (ziffer 12) Herkunftsländer, B: (ziffer 27/a) Transitländer, C: (ziffer 10) Zielländer unterteilt werden soll. Weder den einen würde dies helfen, die da kommen mögen, noch den anderen, die schon hier sind & auch schon waren, die aber nicht mal gefragt wurden. Und all das passiert vor unseren Augen – in einer Demokratie, die wir doch sein sollen & wollen.



Die pdf: Globaler Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration


© Alpha Rocking

7 Kommentare zu „Ein anderer Blick auf den: „Globalen Pakt für Migration“

Gib deinen ab

  1. Danke dir für deine Ausführungen…sie sind sehr spannend zu lesen und einfach zu verstehen…der Blickwinkel ist schon interessant und aufschlussreich mit einem gewissen Vorwissen…und hilft dementsprechend in der gesamten Betrachtung der Thematik… meine Empfehlung dafür….

    Gefällt 1 Person

    1. Danke, Andreas.
      Es fällt einfach auf – nein – es ist Unübersehbar, dass es bei diesem „Pakt“ gar nicht mehr um eine wirklich ernst gemeinte Hilfe für tatsächlich in not geratene Menschen geht.

      Man muss kein Professor sein um dies zu erkennen. Ich finde in dem ganzen 32 Seiten keinen einzigen Punkt welcher mal die tatsächlichen Ursachen für die etwa 70 Millionen Heimatlosen Menschen benennt.

      Wo mal auf die Rüstungsindustrie oder Geo-Strategie-Interessen eingegangen wird und welche folgen das alles hat. Stattdessen wird sich was total Sinnentleertes Zusammen fantasiert & auch noch als Lösung hingestellt.

      Gefällt mir

    1. Danke, Rita. Ja … es bleibt nach so einer Betrachtung nicht viel übrig vom anfänglichen Mantra „Flüchtlingen Helfen zu wollen“ …

      Genaugenommen hat man eine 180° Wendung vollzogen und die einst propagierte Hilfe für „Flüchtlinge“ ist einer Sache gewichen, die mit tatsächlichen Kriegsflüchtlingen gar nix mehr zu tun hat.

      Gefällt 1 Person

  2. Sie hatten nie die Absicht Flüchtlingen zu helfen, sie dienten nur dem Zweck Europa zu vernichten – davon war ich von Anfang an überzeugt. Wie sagte Willy Wimmer. Die Flüchtlingsströme sind das erste was geplant wird bevor man einen Krieg beginnt. Nichts passiert zufällig.

    Gefällt 1 Person

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