Zeilen aus der Vergangenheit

Sagt mal liebe Leser, wann hatte es Euch denn das letzte mal so richtig die Sprache verschlagen ? Nein, nein, ich meine nicht den ganzen Müll den man so mitbekommt, den man so oft ließt ob man will oder nicht … Kurz: die ganzen Medialen dinge die einen so im Äther des Netztes erreichen – ich meine wirklich etwas, womit man nicht gerechnet hat und in jedem falle auch etwas außerhalb des Netzes ? 

Ja … sowas passiert wahrlich nicht sehr oft. Vielleicht ist dies auch der Grund dafür, dass es einen so heftig erwischt, kommt man doch völlig unerwartet in solch eine Situation. Klar muss das der Grund sein der einem so die Sprache verschlägt. Wie ja schon erwähnt geht es um´s lesen – dem lesen von etwas ganz besonderen natürlich. Besonderes lesen ? Wo kann man denn (noch) was besonderes zu lesen finden, heutzutage, fragt Ihr euch nun bestimmt und gewiss auch zurecht ?

Was soll ich anderes antworten als mit dem was mir passierte, als ich im Dachboden meines Hauses eine Entdeckung machte, mit der ich nicht gerechnet habe ?

Gerechnet hat damit jedenfalls eigentlich keiner innerhalb meiner Familie. Denn diejenigen, um die es geht, sind meine Großeltern & nunmehr leider schon viele Jahre verstorben. Wir alle haben sicher unsere Fotoalben die uns dabei helfen, wertvolle Momente in unserer Erinnerung zu festigen. Und bestimmt hat der ein oder andere von Euch, so wie ich auch, noch ein paar alte VHS-Videokassetten, die die ganze Familie zum beispiel zur Weihnachtszeit zeigen. Wisst Ihr noch, wo ihr die alten Fotoalben, die, wenn vorhanden, alten Videos habt ?

Bitte schaut danach, sie sind von unschätzbaren wert.

Doch kommen wir zurück zu meiner Entdeckung, welche der Zufall wohl für mich & meine Familie bereit hielt. Vor ein paar Wochen war das Wetter sehr schlecht dafür aber die Dachziegeln sehr müde, was dazu führte, dass uns ein Sturmschaden nicht erspart geblieben ist. Wasser drang unter das Dach & somit musste & muss im Dachgeschoss vieles erneuert werden.

Logischerweise ist ein Dachgeschoss meist kein Leerer Raum, was dazu führte das im Grunde alles was sich dort Oben befand in den Keller verfrachtet werden musste um den Schaden des Sturmes zu beheben.

Und bei diesem Ausräumen des Dachgeschosses unseres Hauses fand ich ein kleines Heft. Ein kleines Heft meiner Oma. Die Zeilen & Gedichte meiner Oma an meinen Opa, als er als Soldat (Panzerfahrer / Frankreich) im zweiten Weltkrieg diente.

Nehmen wir das Jahr 1945 als Fixpunkt an, so hat dieses kleine Heft mehr als 73 Jahre in einer dunklen Ecke auf dem Dachboden die Zeiten überdauert. Versteckt zwischen einer Alten Nähmaschine (ohne Elektro-Motor), Nähgarn und Spröden Pappkisten voller alter Knöpfe, Reißverschlüssen, Reißzwecken sowie alter Kreide – die meine Oma einst nutzte als Schneiderin.

Vorsichtig wie verwundert nahm ich dieses wertvolle kleine Heft an mich und begann darin zu blättern.

„Brieflein fahre frisch und froh,
darfst nicht warten anders wo,
denn Du weisst, ich habe Eile,
und nicht immer lange weile,
kehre bitte bald zurück,
und bring mir gute Nachricht mit.“

Mit diesen Zeilen begann die erste Seite. Anfangs wusste ich gar nicht, was hier überhaupt mitgeteilt werden sollte. Ein Gedicht ? Ja – natürlich ein Gedicht. Aber von wem & an wen ? Ich blätterte neugierig weiter …

„Oft gedenke ich an jene Stunde,
Oft gedenke ich an jenen Tag,
wo ich Dir mit trüben Augen,
meine Hand zum Abschied gab.“

Spätestens nach diesen und einigen weiteren von meiner lieben Oma verfassten Zeilen war mir klar, was genau ich in meinen Händen hielt. Ebenso vermochte es keine kraft der Welt mehr jene tränen aufhalten die sich nach meiner anfänglichen, kurzen Verwunderung über dieses kleine alte Heft nun ihren weg suchten, so, als wären sie für Jahrzehnte daran gehindert worden.

„Liebes Brieflein eile hin,
wo ich in Gedanken bin,
und rühre jene Lippen an,
die ich jetzt nicht küssen kann.“

Minutenlang, gefühlt blieb die Zeit für mich wohl stehen, saß ich dort oben im Dachgeschoss zwischen all der alten dinge doch inmitten voller Erinnerungen, Gedanken & Gefühle. Doch diese Gefühle, diese Gedanken & Erinnerungen sie waren nicht die meinen. Sie waren die meiner Altvorderen, die irgendwann zu Zeiten des zweiten Weltkrieges zu Papier gebracht wurden.

„Auch diese Zeiten,
sie gehen vorüber,
drum hab Geduld mein süsses Herz,
es kehren bessre Zeiten wieder,
ein Ende hat der große Schmerz.“

Nur damit dies richtig versteht:

Mein Großvater ließ meine Großmutter nicht voller Freude auf den Krieg alleine und voller sorgen zurück. Er musste an die Front und hatte gewiss auch keine Freude daran, dabei zu sein, zuzusehen, wie viele seiner besten freunde neben Ihm starben.

Er nach Jahren an der Front & Kriegsende in französische Gefangenschaft kam und wohl nur ein bisschen Glück selbst mit dem Schicksal im Schlepptau nach vielen bangen Jahren voller Angst und Ungewissheit dafür sorgte, endlich seine geliebte wiedersehen zu können.

Meine Großmutter ebenso darauf verzichten hätte können, auf diese unerträgliche Ungewissheit jemals Ihre große liebe Wiedersehen zu können, eine Ungewissheit, die Sie ebenfalls Jahr für Jahr, Tag für Tag erleiden zu musste.

Genau danach fragt nämlich heute keiner mehr jener, die andere nur zu gerne als sogenannte „Nazis“ bezeichnen, nur weil sie sich um das sorgen, was sie lieben gelernt haben. Ihr Land, indem sie friedlich und ohne derartige Erfahrungen wie die meiner Großeltern aufwachsen konnten. Merkt euch das ! Oder schweigt !

„Ich kann es nicht lassen,
zur Feder zu fassen,
denn die Sehnsucht tut treiben,
Dir ein Brieflein zu schreiben.“

Versetzt Euch mal in die Lage meiner, eurer Großmutter, wie es Ihr ergangen sein mag, als der Briefträger endlich einen Brief zustellte. Ist es die lang ersehnte Antwort des liebsten, oder die grausige Nachricht, dass Ihr liebster gefallen ist ? Wie oft muss man als Frau & Freundin, Mutter und Vater, Opa oder Oma zu jener zeit solche Qualen erlitten haben ?

Darüber spricht doch heute keiner mehr.

Die Zeilen meiner Großmutter lassen es mich wissen. Und was mich wissen lässt, lässt mich verstehen, lässt mich begreifen, lässt mich voller Demut Euer Erinnern.


„Einst schreib ich halb im Scherze,
Ein Brieflein an die Front.
Weil dort mein kleines Herze,
wohl Freude bringen konnt.

Die Tage sie vergehn,
Du bist bald hier, bald da,
Ich hab dich nie gesehen,
Trag nur Dein Bild bei mir.

Und unsere Briefe wandern,
durch Krieg, durch Freud und Leid.
Sind auf dem Weg des Andern,
wie Blumen hingestreut.

Und unsre Worte schmieden
ein unlösbares Band,
von hüben bis nach drüben,
vom Feld zum Heimatland.“


„Nur für Dich bin ich geboren,
allen andern sag ich ab,
Treue hab ich Dir geschworen,
Treue bis ins kühle Grab.“


Und ich danke Euch für euren Mut, Euren Kampf, Eure liebe & Eure Treue zueinander. Ohne die ich heute nicht Euch in liebe & Demut gedenken könnte.

Danke, Ruth & Helmut.


© Alpha Rocking


„Brieflein fahre frisch und froh,
darfst nicht warten anders wo,
denn Du weisst, ich habe Eile,
und nicht immer lange weile,
kehre bitte bald zurück,
und bring mir gute Nachricht mit.“

Dein Brief, ist angekommen, Omi Ruth.


Mein Opa, Mütterlicherseits ist nie zurückgekehrt aus dem Krieg. Meine Oma hatte erst viele Jahre nach dem Krieg die Gewissheit, dass er nie mehr nachhause kommt. Sie war alleine mit ihren Kindern in der Nachkriegszeit & hat nie mehr Geheiratet.


Ich möchte heute, einen Tag vor Heiligabend im Jahre anno 2018 meinem Artikel noch ein ganz besonderes Update hinzufügen. Wobei die ansonsten gewöhnliche Bezeichnung „Artikel“ diesen Zeilen gar nicht gerecht wird. Für mich bedeuteten die Wörter hier weit mehr, viel mehr als ich mithilfe von Buchstaben, Wörtern & ganzen Seiten voller feinster Formulierungen je ausdrücken könnte.

Und was macht man dann, wenn Worte alleine nicht mehr ausreichen wollen zu sagen was noch alles gesagt werden möchte ? Richtig, wehrte Leser, man kramt einfach nach der passenden Musik, eine Musik, die alles in eine Resonante, wundervolle Aura hüllt. 

Wir hören: „Der Gedanke an Dich“ gesungen von Ilse Werner, bürgerlicher Name Ilse Charlotte Still, aus dem Album „Mein Herz hat heut‘ Premiere“ von 1942.


Ilse Werner wurde am 11.07.1921 als Ilse Charlotte Still auf Java in der damaligen Kolonie Niederländisch-Indien geboren. Ihr Vater war ein niederländischer Plantagenbesitzer und wohlhabender Kaufmann. Nach dem Verlust der Plantage zog die verarmte Familie zunächst nach Frankfurt am Main und 1934 schließlich nach Wien. Ilse Werner besuchte in Wien die Schauspielschule des Max-Reinhardt-Seminars und führte ab da ihren Künstlernamen „Ilse Werner“.

ilsewerner-meinherzpremiere
Ilse Werner: Mein Herz hat heut‘ Premiere

In dem österreichischen Spielfilm „Die unruhigen Mädchen“ von 1938 bekam sie ihre erste Filmrolle. Mit Filmen wie „Bel Ami“ (1939),“Wunsch-konzert“ (1940) und „Die schwedische Nachtigall“ (1941) eroberte sie die Herzen des Publikums. Mit Helmut Käutners „Wir machen Musik“ (1942) gelang ihr der große Durchbruch, das gleichnamige Lied wurde zu ihrem größten Schallplatten-erfolg. In den Hans Albers-Filmen „Münchhausen“ (1943) und „Große Freiheit Nr. 7“ (1944) konnte sie ihr schaus-pielerisches Talent noch einmal beweisen.

Ihre Schallplatten, größtenteils bekannt aus ihren erfolgreichen Ufa-Filmen, waren die erfolgreichsten ihrer Zeit. Die bekanntesten unter ihnen waren „Die kleine Stadt will schlafen geh’n“ (1940), „Wenn du einmal ein Mädel magst“ (1940) und „Mein Herz hat heut‘ Premiere“.


Ganz, ganz liebe & herzliche Weihnachtsgrüße an Dich, meine liebe Oma Ruth, an Dich, mein lieber Opa Helmut. Ich denke an Euch & entzünd Euch eine Kerze hier & hoffe, glaube ihr seid jetzt bei mir. 🎄😊🎄


 

2 Kommentare zu „Zeilen aus der Vergangenheit

Gib deinen ab

  1. Heiko, ich freue mich das du diese Erfahrung gemacht hast. Warum beschreibe ich gerne aus meiner Erfahrung heraus . Wir können mit unseren Gehirnen mächtig viel Wissen aufnehmen. Aber das Wissen nutzt uns nichts. Wir müssen es fühlen und uns möglichst darüber klar werden, was genau wir da fühlen .
    Erst als ich solche Erfahrung machte und mich derart in meine Großeltern eingefühlt hatte kam ich zu den Urgroßeltern und weiteren Vorfahren. Und erst im Nachhinein wurde mir so richtig spürbar klar, das ich von meinen Wurzeln abgetrennt war, indem ich nur im Kopf war und dachte sowie dort drinnen meine Bewertungen anstellte.
    Bei mir ging das weiter , so daß ich heute beim Empfang über Informationen über unsere Vorfahren, genau so wie bei noch lebendenden Menschen spontan weis . Das haben die Nicht gemacht, das oder jenes sieht ihnen nicht ähnlich. Oder das ist Unsinn, was da sie diffamierend über sie verbreitet wird, wie sie gewesen sein sollen. Ich weis es einfach und würde, obwohl mir das nicht unbedingt ähnlich sieht zu solchen Worten zu greifen die Hände für sie ins Feuer legen.

    Wunsch der Vater meiner Gedanken? worin ich sie blind glorifizieren würde- denn die Frage hab ich mir des Öfteren gestellt. Nein, ich kenne sie ganz einfach wie lebende mir herzlich verbundene Menschen, denen ich mein Leben zu verdanken habe und ganz viel von dem was ich bin und was ich habe. Und manchmal geh ich sogar mit ihnen gedanklich ins Gericht und sage still denkend: „Mensch hättet ihr nicht dies oder jenes tun können , die Geschichte zu drehen …Rede mal in Gedanken mit 30 Generation vor dir – Ist schon lustig aber mit tiefem Ernst. Nein , sie waren in dem Überlebenskampf indem wir nun sind . Und dann geben sie mir mit ihrem Vorbild die Jahrtausende überlebt zu haben eine einzigartige Kraft zumindest auszuhalten und und mich in der selbstverständlichen genau so verbindenden Pflicht zu halten an unsere Nachkommen zu denken für die ich lebe. Das sind unaufgeregte sehr tiefe Gefühle geworden nur weil ich mich darauf einlies mich in unsere Alten wirklich tief einzufühlen . Und ja , das weine ich ihre Tränen . Das ist anders, als weine ich weil mir was schief läuft .
    Ich weis von Psychologischen her das ausgetrauert sein muss und auch das dann Heilung erfolgt .
    Und ich weis von dem Phänomen, das ich oft , als ich es wusste skeptisch beobachtet habe. Das wenn 2 Eins erleben bloß einer das Gefühl zum Ausdruck bringt , der Andere das schon nicht mehr muss. Wie im Kleinen , so im Großen ? Wir haben viel zu betrauern , zu heilen .

    Ich glaube. Entweder heilen wir nun endlich mit mind. Soundsovielen und werfen alles was wir sind in die Waagschale oder wir vergehen ohne genügend Nachkommen .
    Nun frag mich bloß nicht warum ich das so sehe – Weil ich nur eine wichtige noch fühlende Zelle in dem Germanenorganismus bin ?

    Dank dir für das was DU eben in diese erwähnte Waagschale gabst.
    Verbindlichen Gruß

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo, Lydia 🙂
      Mittlerweile habe ich jeden winkel abgesucht ob ich vielleicht noch was finden könnte. Aber ich fand weiter nichts. Was ja nicht schlimm ist. Ich bin schon froh überhaupt sowas gefunden zu haben.

      Das Bild ist übrigens wirklich von meiner Oma. Sie war eine sehr hübsche Dame und überhaupt gefällt mir dieses Bild an dem ich ja quasi Täglich vorbei husche & einen Blick drauf werfe … Nun aber in einem ganz anderen Bewusstsein. Naja, den Bilderrahmen sieht man hier nicht, ich wollte für den Artikel hier „nur“ das Porträt von Oma Ruth. 🙂

      Ich muss auch irgendwie zugeben, dass es nicht verkehrt war, dass ich erst kürzlich dieses kleine Heft gefunden habe. Ich denke das war zur richtigen zeit passiert, da ich vor ein paar Jahren noch ganz andere dinge im Kopf hatte. Es kommt mir schon so vor, als sollte ich das Heft jetzt finden. Jedenfalls fühle ich mich nun auch bereit mich mit dem geschichtlichen (ob im kleinen oder im großen) auseinanderzusetzen.

      Wenn man im Inneren spürt, dass da was beginnt zu erwachsen, etwas das mit den eigenen Vorfahren zu tun hat & dessen man sich mehr und mehr verbunden fühlt, dann versteht man erst so richtig um was es eigentlich geht. Das lässt sich nur schwer beschreiben, aber ich weiß – bei Dir ist es auch so.

      Man kann sich nicht einfach nur in der Welt-Geschichte umsehen und soviel wie möglich an Informationen aufsaugen, man braucht auch einen besonderen Zugang zur Geschichte. Also die Menschen die vor uns hier waren, ohne die es uns gar nicht geben würde. Ich glaube man möchte uns so was sagen, etwas, dass mit Worten kaum zu beschreiben ist.

      Und ich glaube auch – dass wir alle noch eine Zukunft haben. Soviele Menschen hegen doch den Wunsch nach Ursprünglichkeit. Ich selber bekomme es ja mit im Freundeskreis, dass man zu den leisen & Erdfarbenen Tönen zurückkehren möchte, zur eigenen Identität.

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