Die GROKO ist Tod – Lang lebe die GROKO

… und so klingt diese Metapher wie eine Überschrift aus einer längst vergangen Zeit. Zeiten, in der wir von einer demokratischen Ordnung, einem Parteien-Wahlsystem noch weit, weit entfernt waren. Nachdem einst der König oder die Königin verschieden ist, ging es mit selbigen Nahtlos weiter – eine tatsächliche Wahl, wie es weiter gehen sollte, hatte somit keiner der Bürger im Land.

Manchmal war es Trauer, da der König oder die Königin sehr beliebt war im Volk, mal war es Zuversicht und Hoffnung auf bessere Zeiten – und mal auch bedenken, weil das Volk nicht einschätzen konnte, was nun folgen wird … mit dem neunen  Trohninhaber, der neuen (Alten) Trohninhaberin.

So gesehen hat sich ja nicht viel verändert – vom damals zum heute. Real jedoch hat sich vieles Verändert, z.B. die art und weise wie der Trohn personell im 4-Jahres-Delay einen Wechsel unterliegt oder zumindest unterliegen könnte. Heute wird mittels Wahlen im Volke abgestimmt, wer „Oben“ für das Land die Entscheidungen umzusetzen und was noch wichtiger ist, zu verantworten hat.

Mich persönlich aber wundert es, wie gerade jene Partei mit dem Schlechtesten Wahlergebnis seid Parteibestehen entscheidend dazu beitrug, die eingangs gewählte Metapher von „Der König ist Tod – Lang lebe der König“ zu erdenken. Die GROKO wurde vom Volk mit Pauken & Trompeten abgewählt, daran besteht kein zweifel. Jeder weiß das, nur diejenigen, die es wissen sollten, wissen es offenbar nicht, oder wollen es gar nicht wissen.

Es erscheint mir wie eine arrangierte Hochzeit, also eine Hochzeit aus Interessen welches das Volk nicht an erster stelle stehen lässt. Vielleicht wussten die vielen Gäste zu Hofe schon lange von dieser Hochzeit – doch das Volk hingegen hoffte auf eine Hochzeit bei der die Liebe zum Land an erster stelle stehen sollte.

Jetzt jedenfalls haben wir wohl möglich eine erneure Zweckehe, zu der die Braut schon ein paar mal in der Vergangenheit & auch viel zu Oft JA gesagt hat. Hat die Braut deswegen so wenig die letzten Monate von sich hören lassen ? Wusste Sie schon, wohin die reise gehen wird ? Feststellen lässt sich doch, dass dies ganz nach Ihren (…) wünschen „arrangiert“ wurde. (?)

Der Bräutigam und ein Landesweiter Mischmasch von nicht ganz 500.000 Parteimitgliedern wusste es scheinbar noch nicht, dass verraten uns die Positionen die Er eingenommen hatte, seid nach den Wahlen die Ergebnisse erstmal sowas wie eine Schockstarre hervorbrachten. Von Opposition war die rede, vom Unwillen, nicht in eine Koalition mit der CDU eintreten zu wollen, ebenfalls.

Etwa ein Jahr zuvor entwickelte sich der Parteivorsitz in eine Gemengelage hinein, welcher einst ein sage und schreibe 100%´tiges Parteivotum sein eigen nannte. Von Ihm, ist mittlerweile nichts mehr übrig. Ein Kopf- & Planloser Bräutigam, der sich geradezu selbst Enthauptete – für eine Arrangierte Hochzeit. Flankiert von einem Historisch schlechten Wahlergebnis. Und dennoch wurde exakt das erreicht, was nötig war, um einen Tod erklärten Trohnhalter ein weiteres mal lang, lang hoch leben lassen zu können.

Aus Angst vor #Neuwahlen, lieber eine Zweckehe – so die Übereinstimmende Aussage vor ein paar tagen von seiten des Hofstaates des sich selbst Abgeräumten Bräutigams. Partei-Opportunismus anstatt Wählerwillen, welcher der GROKO in der Wahlkabine einen Historischen Denkzettel verpasste.

Warum diese Entscheidung noch gut ein halbes Jahr brauchte um in die Tat umgesetzt zu werden, fragt sich nach den Sinnlosen Jamaika-Sondierungen bestimmt auch so mancher, der dieses Theater mehr oder weniger aufmerksam die letzten Monate verfolgte. Solch eine Entscheidung hätte man auch innerhalb von ein paar wenigen tagen treffen können, dessen bin ich mir persönlich, ziemlich sicher.

Die AfD und deren Unterstützer wird es wohl einmal mehr freuen. So braucht sich seitens der AfD-Kritiker also keiner Wundern weshalb diese Partei sich im Aufwind befindet, entgegen der Umfrage-werte anderen Parteien. Insbesondere die der SPD. Warum sich die AfD so sehr im Aufwind befindet, lässt sich überdies an nur 2 beispielen sehr gut erklären.

Zum einen hatte die AfD erst kürzlich einen Gesetzesvorschlag im Bundestag eingebracht, indem man die deutsche Sprache im Gesetz (GG) verankern wollte was heftige Kritik verursachte – von den Altparteien. Rassismusvorwürfe wurden mal wieder laut und auch die obligatorische Nazi-Keule wurde ausgepackt.

Zum anderen, wie um dieses vorhaben, die deutsche Sprache gesetzlich verankern zu wollen zu bestätigen, am 04.03.2018 eine Meldung, dass man die Nationalhymne Gender-Gerecht umformulieren will. Also von der Formulierung „Vaterland“ -> hinzu „Heimatland“. Was wohl nur außerhalb der AfD zu Kritiken führen dürfte, ist man doch ein durch und durch Buntes Land, ein Land, indem eine Arrangiere Hochzeit vor Volkswille stehen muss.

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Ich bin schon mal gespannt, wann es auch noch eine (Offizielle) Gender-Gerechte Rechtschreibreform geben wird, oder geben muss. Hoffentlich nicht, denke ich mir heimlich & schon gar nicht wie die, die wir schon ohne Gender-Gedöns mit ansehen durften und die sich zum teil letzten Endes nur einmal um sich selbst drehte. Nach etlichen Jahren seid der Einführung und dem Neudrucken von Millionen von Schulbüchern.

 

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

So die Formulierung der ersten Formel des kategorischen Imperativs. Natürlich gibt es Menschen die dies für sich beanspruchen, aber gilt oder kann dies auch für die Mehrheit des deutschen Volkes gelten ? Wurde darüber abgestimmt ? Nein ? Dann kann es meiner Meinung nach auch nicht allgemeines Gesetz werden. Oder etwa doch ? Wer bitte kann sich das recht herausnehmen oder für sich beanspruchen die Nationalhymne Umzuformulieren, wenn nicht das Volk als ganzes ?

Wer es dennoch tut, also entgegen einer Absoluten Mehrheit etwas durchzuboxen, der kann sich auch konform mit der Praktik der jetzigen Koalitionsbildung positionieren. Braucht sich Parallel dazu aber auch nicht wundern, dass es Menschen gibt die dies in der form Ablehnen.


Eine Partei, die aus Angst vor #Neuwahlen und den zu erwartenden Wahlergebnissen das „kleinere“ Übel einer erneuten Koalition Wählt, sollte erst recht keine neue Regierung bilden wollen. Denn das würde sich in dreieinhalb Jahren umso heftiger in den nächsten Wahlergebnissen wiederspiegeln.


Veränderung funktioniert nur durch Überflüssig machen, nicht durch Wiederholung, Anpassung oder Modifizierung bereits begangener Irrtümer.


© Alpha Rocking

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