Von der Wärme in den Sozialen Netzwerken & der Eiseskälte im Realen Leben

Aus sehr praktischen gründen heraus kam ich Anfang September 2015 auf die Idee mir ein Youtube-Konto einzurichten. Mein Gedanke war seinerzeit, nicht jedesmal auf´s neue mir genau die Videos, die mir gefielen, zusammensuchen zu müssen – und da sich dies mit dem erstellen von einem Youtube-Konto & der Möglichkeit Playlisten erstellen zu können sehr bequem lösen lies, war von mir damals mein 1. Youtube-Konto erstellt worden. Mit Erstellung des Accounts wurde selbstverständlich auch ein „Google Plus“ (G+) Account erstellt, der seid dem mit meinem Youtube-Konto quasi verknüpft ist. So fing im Grunde die Geschichte an, die ich Euch hier heute erzählen möchte.

Hätte ich mich damals, im September des Jahres 2015 nicht dazu entschlossen diesen Account zu erstellen, wäre ich auch niemals auf den Menschen aufmerksam geworden, um den es im folgenden hier geht. Kann man dies also als Schicksal bezeichnen ? Vielleicht. Jetzt jedoch würde ich behaupten wollen, dass es einfach die Gabe war, jemanden zuhören zu können und am Anfang zwischen den Zeilen etwas herauslesen zu können, was mit dem geschriebenen eigentlich gar nicht so direkt mitgeteilt wurde. In wie fern ?

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Mir war anfänglich gar nicht bewusst, dass G+ ja direkt mit Erstellung eines Youtube-Kontos ebenfalls sehr interessante Inhalte bot. Eben dergestalt, dass jeder User dort seine Interessen, auch fragen oder sorgen sowie Meinungen Posten konnte. Nach einer kurzen zeit der Eingewöhnung kamen auch (jedoch zögerlich) die ersten Freundschaftsanfragen.

Und eine von diesen allerersten Freundschaftsanfragen kam von der Person um die es hier, mehr als 2 Jahre später gehen soll.

Wenn ich hier also gleich erzählen werde, was mir thematisch seid langem schon unter den Nägeln brennt, dann sollte der interessierte Leser nun auch nachvollziehen können, wie lange (für mich ist dies Lange) diese Freundschaft innerhalb des Sozialen Netzwerks G+ mittlerweile besteht. Natürlich wurde zwischen uns in der Zeit viel Wissenswertes ausgetauscht, aber – und das ist, was mich umtreibt, auch viel persönliches. Persönliche, Zwischenmenschliche dinge, die mich insofern schon sehr nachdenklich werden ließen, weil ich es absolut nicht nachvollziehen kann, wie Menschen so Kalt, ja regelrecht Gleichgültig mit anderen Menschen umzugehen im Stande sind.

Das sich diese Vertrauensbasis nicht von heute auf morgen aufgebaut hat, bis dass sich über solche dinge ausgetauscht wurde & auch noch wird, versteht sich von selbst. Es dauerte bis wirklich offen und klar formuliert wurde, was im eigenen privaten bereich nicht (mehr) im Lot ist. Was macht man dann, wenn man sowas mitgeteilt bekommt ? Man versucht (so wie ich) reflexartig nach geeigneten Optionen zu suchen um so wenigstens etwas Hilfe, Linderung oder Verbesserung in die geschilderte Situation bringen zu können.

Stellen Sie sich mal vor, liebe Leser, Sie oder jemand den Sie im näheren Umfeld kennen wäre, so wie das Bild „oben“ schon erahnen lässt, darauf angewiesen mit einem solchen Gefährt den Alltag bestreiten zu müssen.

Als wäre das nicht schon schlimm bzw. umständlich genug, so seinen Alltag meistern zu müssen, kommt eines Tages der Vermieter oder jemand von der Hausverwaltung zu Ihnen nur um Ihnen Mitzuteilen, dass Sie ihr Gefährt doch „bitte“ nicht in den nähe zu ihrer Wohnung parken sollten, da es ja den anderen (nicht Geh-eingeschränkten Menschen) im Wege stehen würde – und Sie, verehrte Leser, es genauso gut am ende des Wohnblocks auf dem dazugehörigen Parkplatz ohne jedweden Schutz vor Wetter oder Diebstahl parken könnten.

Mal angenommen, Sie schaffen es noch die erste Treppe hinunter, die Sie trennt, von Ihrer Wohnung und Ihrem Elektromobil  – müssten dann allerdings, nach Wunsch des Arschloches welches sich Vermieter bzw. die Mehrzahl; der Arschlöcher der Hausverwaltung, einmal um den Wohnblock latschen, um dann, dass Glück vorausgesetzt, ihr Elektromobil wurde zwischenzeitlich nicht geklaut oder demoliert (Großstadt), endlich auf Ihrem Elektromobil platz nehmen zu können.

Wären Sie erfreut über derartige Umstände, oder würden Sie sich dessen verwehren wollen und stattdessen mal anfragen ob die Damen & Herren seitens Vermieter bzw. Hausverwaltung höflich formuliert noch alle Tassen im Schrank haben? Vergessen Sie nicht, falls Sie die mehr als berechtigte frage gewählt haben, dass Sie alleine sind und Ihnen in der Situation NIEMAND zu Seite stehen wird.


„Mir imponieren nur die Ratschläge und Grundsätze, die der Ratgebende selbst beherzigt.“

– Rosa Luxemburg


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Mal abgesehen davon, dass man als ein Geh-eingeschränkter Mensch sehr froh sein kann, wenn man denn ENDLICH so ein Elektromobil sein eigen nennen kann … (schauen Sie mal wie viel die im schnitt kosten) – Nein, es muss leider auch mal mit Strom versorgt werden, um das ding wenigstens vom Parkplatz hinter dem Haus bewegen zu können, nur für den Fall man schaffte es überhaupt bis dorthin.

Ganz nebenbei erwähnt ist mir persönlich auch keine Technik bekannt, die es erlauben würde aus dem allgemeinen Äther heraus, wo auch immer der sein mag, wie sich sonst noch ein Akku eines  Elektromobils laden lassen könnte, ohne auf die konventionelle Methode mittels eines Kabels zurück greifen zu müssen. Es muss, so schreibt es die Physik & Bauart der Akkus nun mal vor, leider dafür gesorgt werden, dass die Akkus logischerweise nach der Entladung geladen werden müssen – will man auch morgen noch Mobil sein um z.B. seine Alltäglichen Lebensmittel einzukaufen, falls es die Gesundheit heute einmal zulässt.

Was sich insgesamt ungleich schwerer erweisen wird, ist man doch neuerdings GEZWUNGEN worden, diesem Standpunkt (Parkplatz hinter dem Haus) per 50 Meter Verlängerungsschnur zu überbrücken, welche dann ihren weg durch das Treppenhaus mit offenen Türen finden muss. Das dies lediglich nur den nächsten Ärger provozieren wird, sei auch erwähnt, Sie wissen schon, der Vermieter bzw. die Hausverwaltung …

Das Problem Elektromobil, dass genau genommen gar keines sein dürfte, wurde also „nur“ um eine Position verschoben. Dabei wurde nicht mal diese Tatsache von Vermieter bzw. der Hausverwaltung begriffen. Was mir den Begriff der Willkür aber auch Gleichgültigkeit in den Sinn kommen lässt.

Ein Beispiel von vielen.

Ein weiteres beispiel wäre der sogenannte „Pflegedienst“ – ja, dass muss ich in Anführungszeichen setzten, da mit dem Urgedanken eines Pflegedienstes nur noch auf dem Papier vergleichbar – und der art und weise wie sich dieser Pflegedienst zum verbessern der Gesamtsituation einbringt.

Frage:

Geht es den „Pflegedienst“ etwas an, was man Privat auf dem PC bzw. Computer für Interessen verfolgt, hat er überdies das recht sich in diesen sehr Intimen bereich einzumischen ? Desweiteren muss gefragt werden ob der „Pflegedienst“ das recht hat eine art der Berichterstattung in form einer Bewertung / Beurteilung womöglich dem Arbeitgeber bzw. der Krankenkasse vorzulegen, was man denn als Pflegebedürftiger, also als jemand der eine Maßgeschneiderte Dienstleistung erwartet die sich zu allererst einmal durch Diskretion auszeichnet, im Internet treibt ?

Nein ? Hat er nicht ?

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Tja … es geht auch anders, dass kann ich Ihnen versichern, liebe Leser. Ich gehe sogar soweit, dass einige Angestellte des gemeinten „Pflegedienstes“ diesen Privaten Details besonderes Augenmerk zukommen lassen (müssen).

Wie sonst ist es zu erklären, dass man als Hilfebedürftiger nach dem willen der Angestellten bzw. deren Vorgesetzten des „Pflegedienstes“ bei Hausbesuch geradezu Bericht zu erstatten hat, wie oder wann bzw. wo genau man im World Wide Web gerne sein Freizeit verbringt ?

Ich glaube es versteht sich von selbst, dass dies bei jedem Menschen, es bei jedem normal denkenden Menschen welcher derartige Vorfälle Real erleben musste allein schon in der Vorstellung an sowas eine unweigerliche fragende Formulierung aufkommen lassen würde:

Geht es Ihnen Gut ?

Was bitte geht es Sie an wie ich mir in MEINEN vier Wänden die Zeit versüße ?   


 Das geht weit, sehr, sehr weit über die Grundlegende Aufgabe eines jeden Pflegedienstes hinaus und stellt somit einen schweren Eingriff in die Persönlichkeitsrechte eines Menschen dar:

Wir erinnern uns …

Extra für diejenigen, die mal eine priese Nachhilfe in Sachen recht nötig haben – und sich im bereich der „Pflegedienste“ beruflich „Berufen“ fühlen folgendes:

Art. 1 Abs. 1 GG:

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Konkret: ERKLÄRUNG ZUM BEGRIFF SCHUTZ DER PRIVATSPHÄRE:

>Die private Sphäre ist der Bereich einer Person, der nicht öffentlich ist, also der nur die eigene Person angeht.

>Die Privatsphäre ist dabei besonders geschützt.

>Jeder hat ein Recht darauf, bei seinen privaten Angelegenheiten in Ruhe gelassen zu werden.

>Der Schutz der Privatsphäre ist in Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG geregelt.

>Die private Sphäre ist somit besonders geschützt, so dass Eingriffe einer besonderen Rechtfertigung bedürfen.

>Denn die Menschen sollen einen abgeschirmten persönlichen Bereich erhalten, indem sie sich frei und ungezwungen belegen können, ohne befürchten zu müssen, das dritte Sie beobachten oder von den beiden Kenntniserlangung.

>Eine Ausprägung der Privatsphäre ist daher auch der Schutz der Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 13 GG) und das Post- und Fernmeldegeheimnis (Art. 10 GG).

>Das Eindringen in die Privatsphäre wird auch als Lauschangriff bezeichnet.

Und hier nochmal zum Mitschreiben:

Grundgedanke ist, dass es den Menschen möglich sein soll, einen persönlichen Bereich zu besitzen, in dem er sich frei und ungezwungen verhalten kann, ohne dass er befürchten muss, dass Dritte ihn beobachten oder abhören können.

Weiterhin wären noch zu erwähnen der Schutz der Intimsphäre & der Schutz der Geheimsphäre.


Falls nun jemand auf die Idee kommen sollte mir in meiner (Stellvertretenden) Argumentation eine Übertreibung unterstellen zu wollen, ich doch direkt einmal auf dieses Ereignis der ARD-Sendung „Wahlarena“ vom 11.09.2017 zurückkommen möchte. An diesem Abend hatte ein gewisser Herr Alexander Jorde (Krankenpfleger) vor laufender Kamera Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihre Pflegepolitik kritisiert. Und sie in der folge de facto komplett bloßgestellt.

Zitat von Herrn Alexander Jorde:

 „Würde tagtäglich verletzt“

>“Guten Abend, Frau Merkel, mein Name ist Alexander Jorde. Ich mache eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Und in Artikel 1 des Grundgesetzes steht: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Diese Würde wird in Deutschland tagtäglich verletzt. Das ist ein Zustand, der nicht haltbar ist.“

Und weiter:

>“Die Pflege ist überlastet. Sie sind seit zwölf Jahren an der Regierung und haben in meinen Augen nicht viel für die Pflege getan. Im CDU-Wahlprogramm stehe, dass sich niemand um die Pflege Sorgen machen müsse, aber das ist absolut nicht so. In einem Land wie Deutschland müsse es möglich sein, mehr Geld in die Pflege zu stecken.“  

>“Wie wollen sie es denn schaffen, dass in zwei Jahren mehr Pflegekräfte da sind? Die fallen nicht vom Himmel.“

Es ging diesen Abend sicher nicht darum, ob Angestellten in der Pflege das recht besäßen sich in die Privaten belange ihrer zu betreuenden Menschen einzumischen haben oder nicht, es lässt sich hingegen alleine an diesem (ergänzenden) Beispiel des Herrn Jorde etwas sehr wesentlicheres, Grundlegenderes erkennen:

Zum einen lässt sich erkennen, dass der ganze „Druck“ vom Arbeitgeber ausgeht, der sich durch den Wettbewerb der Pflegedienste Untereinander ergibt, dann die Rahmenbedingungen des Gesetzgebers der diesen „Druck“ geradezu Provoziert und schlussendlich die damit einher gehende Unzufriedenheit der Angestellten im bereich der Pflege, die damit letzten Endes alle zurecht kommen müssen. Was das jeweilige Fehlverhalten nicht entschuldigt.

Zum anderen wurde wenn man so will, dadurch erst die Saat dessen ausgebracht, was sich an anderer Stelle an der Eingangs erwähnten Sozialen Kälte hier bei uns im Land mittlerweile wiederspiegelt & vor allem abspielt.

Die Krankenkassen selbst, die ja in jedem falle mit der Pflege verknüpft sind, auch das kann hier kurz angerissen werden, jedoch ein Thema für sich sind, spielen ihrerseits eine wichtige Rolle. Auch wenn dies viele, die das hier nun zum ersten mal lesen eher nicht nachvollziehen bzw. einordnen können, es ist so. Von Vollstreckungsbeamten von der Krankenkasse bis bis hin zu das die Krankenkassen regelrechte kriminelle Vereinigungen sind, um nur ein paar Begriffe zu nennen, zu denen sich der interessierte Leser mal separat informieren sollte, ist in dem Bereich einiges in Erfahrung zu bringen, dass doch erhebliche zweifel aufkommen lassen muss an den Sinn und zweck der Krankenkassen. Mal ein Nebengedanke: Wieso heißen die Krankenkassen eigentlich Krankenkassen und nicht etwa Gesundheitskasse ? Denkt mal drüber nach …

So ließe sich auch ein mögliches Motiv erkennen derartige Persönlichkeitsverletzungen jeweils von den „Pflegekräften“ einzufordern, sodass sie von „oben“ (indirekt – also ohne die Tragweite zu begreifen) gedrillt wurden, um auf die Menschen die sich in der Pflege befinden, druck auszuüben der sie daran Hemmt Fehlverhalten offen anzusprechen ? Aus Angst vor Konsequenzen.


Die Gründe für die Anmaßung; „man solle sein Elektromobil „bitte“ woanders und nicht nahe der Wohnung Parken – weil es angeblich im Wege stehen würde“ – sehe ich hingegen in der Verrohung der Gesellschaft allgemein, und nicht zuletzt beim Minimalkonsens der Persönlichen Manieren der Akteure selbst, die derartige Anweisungen an die eigenen Mieter überhaupt anzumahnen gedenkten.

Bei so einem Zwischenmenschlichen verhalten hilft schlicht und einfach kein Gesetz mehr und würde es auch nie, nur Empathie und die Fähigkeit sich wenigstens insoweit in die Lage von Menschen hineindenken zu können, dass man begreift, dass so ein Elektromobil eben nicht ohne Grund nahe der Wohnung geparkt werden KANN. Und schon gar nicht am ende des Wohnblocks, noch einen Meter weiter als es mit gesunden Menschenverstand zu verstehen wäre, würde man von selbigen zuvor mal Gebrauch machen.

Wer das nicht kann, dem gehört meiner Meinung nach wegen Nötigung im besonders Schweren Fall der Prozess gemacht. Was in dem geschilderten Fall, wie ja schon erwähnt, nicht einfach ist, steht man doch alleine gegen die Ekelhaften Launen & Ansichten es Vermieters bzw. der Hausverwaltung.

Geht man den Rechtsweg und wagt sich aus der Deckung, muss man womöglich noch mit dem Kündigen der eigenen Wohnung rechnen und – ja und was dann ? Auch das Finanzielle ist ein wichtiger Punkt diesen weg nicht gehen zu können. Leider.

Spätestens hier sind wir erneut Frontal in einer Eiseskälte des Realen Lebens angekommen, der Eiseskälte unserer Gesellschaft die mir zeitgleich irgendwie die Zornesröte ins Gesicht treibt. Mich überdies mit ein paar gut gemeinten Tipps an meine Netz-Bekanntschaft zurücklässt in dem Wissen, dass ich alleine mit Zuhören und gutem Rat geben nichts daran ändern vermag. Das hinterlässt so seine spuren, kann ich euch sagen.

Ich hätte nie gedacht das es thematisch aber auch emotional derart ans eingemachte gehen kann, diese Sache mit den Sozialen Netzwerken, als ich im September 2015 mein 1. Youtube-Konto Eröffnete. Niemals hätte ich seinerzeit geglaubt, dass all die Gräueltaten, von denen mir die meisten anfangs nicht einmal bekannt waren, die zu jeder Zeit, 24 Stunden am Tag, auf dieser Erde anderen Menschen, der gesamten Tierwelt, der Natur und vor allem auch Mutter Erde angetan werden, tatsächlich geschehen, und das durch Menschenhand.

Vor allem hätte ich niemals geglaubt, daran beteiligt zu sein – obschon ich Physisch gar nicht daran beteiligt bin – alleine nur durch den Standpunkt des außenstehenden Betrachters. Das alles, wohl nicht besser als mit dem Begriff Paradoxon beschreibbar, ist jedoch eine Tatsache. Transformiert in Bits und Bytes an einer stelle, Transportiert bis zu mir, die andere Stelle, sodass ich es im Schmelztiegel des Geistes zu verarbeiten, einzuordnen versuche. Es aufschreiben kann.

Und dennoch würde ich alles bisher gelesene, die ganze Zeit, dass alles was WIR bisher zusammen gelacht & Diskutiert haben aber auch alles was nur noch Kopfschütteln verursachte jemals eintauschen wollen. Damals war ich noch ziemlich weit weg von einem eigenen Blog wie diesem hier, es entwickelte sich mit der Zeit – und somit ich auch mich. Dafür kann ich nur dankbar sein. Und das ganz besonders einer Person.

07.01.2018

Man kann zu nahezu jedem Thema recherchieren aber hier bei dieser Geschichte hätte man recherchieren können soviel man will, es gibt bis auf die eigenen Erfahrungen nichts was man hätte irgendwo nachlesen können. Warum ?

Weil man Zwischenmenschliches nicht nachlesen nicht recherchieren kann, man muss es selbst erleben.

Das Zwischenmenschliche wieder-um, lernt man wenn man jung ist, oder man hat im besten Falle ein Leben lang zu kämpfen es gelernt zu bekommen. Letzteres sind die Gründe die Menschen zu derartigen verhalten verleiten, wie ich mit der Metapher Eiseskälte versuchte zu umschreiben.


Was wünsche ich diesen besagten Un-Empathischen Menschen, dieser Un-Empathischen Gesellschaft, diesem „Staat“ ?

Das das Leben selbst ihr Lehrer werde:

Du kannst negative Menschen nicht durch deine Positivität verändern.

Sei höflich, tritt zur Seite und lass das Leben ihr Lehrer sein.

Metaphysisch:

Denkt an euer KARMA !

Mit eurem Karma könnt Ihr nicht so umgehen …

… oder geht Ihr so auch mit euch selbst um ?


… & für die „Pflegekräfte“ die hier gemeint sind:

„Entweder die Umstände bestimmen dein Leben, oder du bestimmst die Umstände.“

 – Aus dem Buch: LÖWENHERZ von Leo Bigger

Die Pflegekräfte, die Ihrer Arbeit, Ihrer Berufung gewissenhaft nachgehen & etlichen Menschen eine wahre Hilfe sind soll hingegen mein Dank gelten. Und so werde mich hüten schlecht über Euch zu schreiben. Ich wollte es nicht vergessen hinzuzufügen, sodass der Eindruck, ich wäre nicht fähig differenzieren zu können, gar nicht erst ensteht. 


Time for Justice

Victory Of the Light

Fides Nostra Victoria


Namasté


© Alpha Rocking

 

2 Kommentare zu „Von der Wärme in den Sozialen Netzwerken & der Eiseskälte im Realen Leben

Gib deinen ab

  1. Ich danke dir, das du damals berichtet hast .
    Nun werde ich selbst mal berichten wie es weiter ging .

    Es wurde ein Antrag bei der Krankenkasse gestellt auf eine Betongarage mit innen liegender Steckdose . Genau so, wie es die Wohnungsbaugesellschaft verlangte zu tun .

    Nach 4Wochen bekam ich Bescheid … teilen wir ihnen abschließend mit , das es keine Studien gibt , die belegen, das Boxen für E Mobile der Gesundheit förderlich sind.

    Das war ein mächtiger Schlag ins Gesicht und warf mich emotional mal wieder zu Boden .

    Aufgerappelt mal kräftig geschimpft bei Frau Betreuung , die mich bat sachlich zu bleiben , Ich zeigte auf mich selbst :“ich bin keine Sache – Ich bin fühlender Geist mit einem Körper, den ich versorgen muss um eine Chance auf meine Selbstheilungskräfte zu haben“

    Nun stellte ich mit ihr einen Antrag bei der Behörde für Ausländer und Integration , mir so eine Garage zu finanzieren .4 Kostenvoranschläge wurden nun von mir verlangt zu beschaffen . Der Billigste würde dann den Zuschlag bekommen .

    Wir fanden nur eine Firma die sowas baut B.z.w gießt und dann mit einem Kran auf ein ebenfalls auf den Rasen gegossenes Fundament setzt . r.d 7000€ plus Elektriker Plus Gärtner der dafür Hecke beseitigt .
    Eine Tochterfirma der Baugesellschaft . Die anderen 3 bettelte und manhnte ich alle paar Wochen an , ihre Zusage für ihre Angebote einzuhalten . Die rührten sich einfach nicht . Auch Firmen, die mit dem Vermieter von 500000Wohnungen zusammen arbeiten. Die Adressen hatte ich aus dem Vermietungsbüro.

    Zuletzt letztes Jahr im September Anfrage bei der Behörde . Wir erklärten meine Warteschleife und baten schon bettelnd mit dem einen Angebot zufrieden zu sein .
    6 Wochen nach der Anfrage erneute Anfrage nach einer Antwort auf mein Anliegen. Das machte die Betreuerin schon alleine in meinem Auftrag weil ich die Flügel hängen lies und mich nur noch müde, ausgelauft , schlapp und kränklich fühlte , wo ich vorher nur den Defekt an den Knochen hatte .

    Ich bekam also Mitteilung von dem Telefonat das da geführt wurde :“ Der Sachbearbeiter hat ihre Unterlagen an den Verein für Behindertengerechte Wohnraumanpassung und Hilfsmittel gereicht . Falsch – Sie nannte mir die Akürzung für den Verein, so daß ich zuerst glaubte, es sei nur ein andere Büro der gleichen Behörde .

    Ich war entsetzt bezüglich Datenschutz . Niemand hatte mich gefragt ob ich nun meine Angelegenheit bei irgendeinem Verein haben wolle .
    Hauptsache ich hatte mal wieder nichts Schriftliches ??

    Ich schrieb selbst noch an den Verein, nachdem ich mich ja nun damit abfinden musste und schilderte meinen Fall incl das hier meine Gesundheit bei ja schon lang anhaltendem eingesperrt sein den Bach herunter ginge .
    Höflich bat ich mich wegen Dringlichkeit deswegen vordrängeln zu dürfen, weil ich es nicht mehr aushielte wie eine Gefangene zu vegetieren .

    14 tage später kam ein Anruf . Ein Ingenieur – sehr verständig nett erfragte er größe meines Mobils und stellte fest, das diese Box doch zu schmal, zu kurz und weil ich doch sicher Probleme hätte , mich zu bücken auch zu niedrig sei. Er war auch froh, das ich praktisch veranlagt klare Angaben machen konnte und meinte, das er das gern mit Behörde und Vermieter so wie der Firma regel würde . Das sei kein Problem : “ Ich denke, das sie vor Weihnachten mind den Bescheid mit Bautermin haben “

    So war ich bester Dinge und erlebte gesundheitlich auch spontan einen kleinen Aufschwung , stellte Vorbereitungen an in der Vorfreude bald wieder wie ein richtiger Mensch raus zu dürfen .

    Weihnachten kam – aber keine Post – Silvester war elend . Und die Betreuerin mein einiger Kontakt bis mitte Januar in Urlaub .
    Und eingekauft war auch nicht , denn dafür ist ja keiner zuständig .

    Als Kind hatte ich ein Lieblingsmärchen – Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen https://www.youtube.com/watch?v=p4B25sWMVvc

    So ausgeschlossen von aller Welt erinnert man vieles , das dem Gefühl gleich kommt , das man gerade hat .

    Man denkt auch daran sich zu berauschen . Aber für den Alkohol muss man schon gestrickt sein .

    Jetzt glaubte ich wieder gar nichts mehr und dachte , das man sich mitte Januar erst mal wieder an die Arbeit gewöhnt und das es nun Ostern werden würde bis ich raus darf . gründlich daneben gedacht .

    Frau Betreuerin gefiel ich gar nicht mehr . Sie vermisste meinen ausgeprägten Humor . Sie nahm wahr das ich nicht nur schlecht aussehe , sondern auch krankhaft veränderte Beine bekommen hatte . Ich sagte das ich zu einem Arzt ginge, sobald ich wieder fahren kann ohne einen Betreuer . Und da sie damit nicht zurecht kam bekam ich bald den Anruf einer Sozialpädagogin, die mich besuchen wollte um festzustellen, ob ich mich überhaupt noch fähig sei, mich um mich und meine Belange zu kümmern .

    Ich war sehr Souverän und schaffte es , sie mir damit fern zu halten , Die Betreuerin gab nicht auf und wandte sich an das Gericht – Einige Wochen später bekam ich unangekündigten Besuch von einer Psychiaterin .

    Es war mir von einem Richter angekündigt worden, das ich da einen Termin mitgeteilt bekäme . Die Dame hatte das nicht nötig, sondern teilte es der Betreuerin mit , die gehofft hatte, dabei anwesend sein zu können .

    In diesen Wochen ging ich weiter in die Knie – Ich hatte Angst , schlief kaum noch litt unter ständigem Durchfall- Tja Schiss haben quittiert der Körper , wenn die Seele maltretiert ist .

    Zudem beobachte ich mangels Licht , das wir so sehr brauchen, wie die Bäume das Erlahmen des Stoffwechsels, Symptome von Diabetes. Haferflocken helfen mir so wie div. Tees und Heilkraut .Zwischenzeitlich bestelle ich Lebensmittel im Netz , wo es für meine Verhältnisse zu teuer ist .
    Ab und zu bringt mir die Betreuerin von mir bei ihr bestellte Äpfel mit und dann höre ich mir an, das sie ja alles auf dem Markt kaufen geht von den 2050€ Lohn den sie bekommt , weil es Menschen wie mich gibt .

    Die Psychiaterin wirft ihre Jacke beim rein kommen auf meinen Tisch , obwohl es in der Diele eine Garderobe gibt . Ich nehme sie daraufhin in die Hand , um sie da hin zu bringen. Sie sagt nicht, das sie sie haben will, sondern entreisst sie mir überflüssiger Weise .
    Ich biete höflich Platz an : “ Sind sie so nett und schauen unter den Tisch , da steht ein Hocker . Der wiederum ist eine Stuhlhohe stabile Kuststoftonne mit einem sehr fest geklickten Deckel und einem passenden Sitzpolster darauf . Die gleichen Tonnen stehen hier bemalt mehrfach herum und sie leht es ab auf der Tonne zu sitzen die noch nicht bemalt die angeschliffene Schrift zeigt.
    An ihren Fragen merke ich rasch, das ich nun eine Schublade für eine psych. Krankheit bedienen soll. Ich nehme ihr die Gesprächsführung ab und erkläre, das sie so am Besten erfährt wie die Lage ist , denn sie müsse ja erst mal darauf kommen, was sie mit Fragen einkreisen wolle .

    Es passt ihr gar nicht und nun fragt sie nach all der vielen Kunst im Raum und dem Teil Wohnung da drüben wo sie durch kam . “ Ja, ich bekam etwas Talent mit“

    Ich zwinge sie die Fakten der jetzt erzählten Geschichte zu hören und teile ihr mit , das ich ein Gutachten über psych Gesundheit hätte.

    Am Ende steht im Gutachten für den Richter was von Rauchgeschwängerter Wohnung und das sie auf einem umgestülpten Eimer sitzen musste . Tja Rund , plastik, Schrift= Eimer . Ziemlich einfältig

    Desweiteren glaubt sie Narzissmus darin zu erkennen, wenn man in ein ungläubig drein blickendes Gesicht sich seiner Talente bewusst ist .

    Sie sähe, das ich sicher Unterstützung gebrauchen könne, sähe aber keinen Anhaltspunkt für mangelnde Kompetenzen oder sonst. Unvermögen mir einen Gesetzlichen Betreuer(Früher Vormund, der je nach eingetragenem Bedarf sich um Geldangelegenheiten nebst Einteilung für den Klienten , Um Gesundheitsangelegenheiten , von Krankenkasse bis hin zu Bestimmung von Behandlungen , OP, Und ggf. das Aufenthaltsbestimmungsrecht ) So Einer kann im schlimmsten Fall bestimmen das man in einer Wohngruppe besser aufgehoben ist , wo man unter ständiger Kontrolle ist . Er kann die Wohnung auflösen, verkaufen und den Erlös als zusätzliches Geld bei der Behörde angeben .

    Das geschieht massenhaft mit Leuten , meist um die 50 nach Schlaganfall, Infarkt . Krankenhaus setzt Zeitfenster an, wo der Patient gesund sein muss und kassiert pauschal für die Krankheit . Je früher man also in die Reha abgeschoben ist, desto größer der Verdienst . Früher musste man nach dem Krankenhaus erst Reha fähig gesund genug werden . Heute wird man zu früh da abgelegt auch wenn man noch gar nicht aktiv teil nehmen kann. Nach 6 Wochen sagt dann der behandelnde Arzt: „Herr/ Frau sowieso kann leider noch nicht wieder alleine leben „. Wohnungsauflösung per schnell eingesetztem Gesetzl. Betreuer .

    Das weiß ich aus einigen Erlebnisberichten , die mir geschrieben wurden .
    Und diese Wohngruppen sind beliebt in Einfamilienhäusern einzurichten .
    Wer sieht das dann schon ? Und die Häuser ? Nun es gibt massig Deutsche , die ihre letzten Raten auf ihr Haus nicht mehr zahlen können .

    Zurück zu mir . So hat man in einen zustand gezerrt , in dem man eigentlich einige Wochen /Monate mal Sicherheiten bräuchte Kämpfe zu fechten , während die Masse Menschen immer noch glaubt der Kelch ginge an ihnen vorüber … Oder gar das solche wie ich selbst Schuld seien .

    Für heute reicht es mir auch – Ich werde in den nächsten Tagen den Rest bis heute erzählen .

    Gefällt 1 Person

    1. Die Menschen haben größere Häuser,
      Aber fast keine Familien mehr,
      viel mehr Bequemlichkeit,
      Aber immer weniger Zeit,
      es gibt immer mehr Experten,
      Aber auch immer mehr Probleme,
      mehr Hilfsbereitschaft,
      Aber immer weniger Menschlichkeit.

      Die Menschen haben ihren Besitz vervielfacht,
      Aber ihre Werte reduziert & dezimiert.

      Die Menschen kommen zum Mond (Echt jetzt???)
      dafür nicht mehr an die Tür des Nachbarn.
      Die Menschen haben den Weltraum erobert,
      doch die Räume zwischen sich, die kennen sie nicht.

      Die Menschen machen immer größere Dinge,
      Aber selten zum Besseren.
      Die Menschen können die Atome spalten,
      Aber sich nicht von ihren Vorurteilen trennen.

      Die Menschen studieren mehr aber wissen weniger,
      planen & reden mehr, aber erreichen nichts mehr.

      Die Menschen haben gelernt schnell zu sein, Aber sie können nicht mehr warten. Und auf andere, die schon zu lange gewartet haben, auf das, was Mal getan werden sollte, aber kein Schwein schafft zu tun – wartet keiner mehr.

      Es ist die Zeit des schnellen (Fr)Essens & der schlechten Verdauung, der „großen“ Männer und der kleinkarierten Geister, der leichten & schnellen Profite aber falschen Werte in schwierigen Beziehungen.

      Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhauses …

      Es will keiner gesehen & keiner etwas gewusst haben – während sich keiner schlechter fühlen möchte als, vielleicht sogar Du da. Was dagegen zu tun, das schafft aber keiner – außer, so hofft man: „Der da drüben, so einer“ – und so weiter und so weiter und so weiter, bis denn:

      Sich gar keiner mehr Verantwortlich fühlt, für irgendetwas, oder wen.

      Man schaut auf die anderen die, so hofft man, die, werdens schon richten, wenn’s aber nicht klappt, fragt keiner nach der Geschichte – viel lieber wird zum dank über sie dann gerichtet.

      Es ist die Zeit der überhöhten Ego’s & der Wegwerfmoral, der gebrochenen versprechen, Täuschung &:

      Enttäuschungen.

      Schnief … 😦

      Nicht Mal sowas einfaches wie eine kleine Hütte für ein E-Mobil bekommen die Menschen hin & gebaut … 😦

      Schnief … 😦

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