Taufrische Neujahrsgedanken

Und schon ist es passiert: Das alte Jahr ist Geschichte & ein neues beginnt. Und so möchte ich meinen Lesern ein gutes und vor allem Gesundheitlich gesegnetes neues Jahr wünschen, ich hoffe Ihr hattet ein schönes Silvester und seid gesund und (vielleicht nicht ganz so) munter wieder zu hause angekommen. 

Diese Zeilen widme ich dem Land, in dem wir geboren und dessen Sprache wir sprechen. Wenngleich wir sehen werden, dass sich diese Zeilen nicht mit der Schönheit dieses Landes befassen, sondern mit einem sehr unschönen Aspekt den dieses Land mit sich rumtragen muss. Ich bin aber nicht gewillt, diese Zeilen jenen zu widmen, die ich mir hier heute vorknüpfen werde. Vielmehr ist es die Schönheit dieses Landes die mich ermuntert zu schreiben. Nur weil sich hier zum teil dinge einem Irrenhaus gleich zutragen, die mal thematisiert werden sollten, heißt das ja nicht, dass die Patienten, denen wir dies zu verdanken haben, der eigentlichen Schönheit dieses Landes den Rang ablaufen könnten.

Anfänglich überlegte ich, wie fange ich an, wie beginnen ? Mit einer Metapher ? Mit harten Fakten, die richtig Unschönen dinge, die ich dem Leser gleich zum Neujahr um die Ohren haue ? Wer möchte sowas ausgerechnet heute lesen ? Mal halblang, versuchen wir es mit etwas weniger geistiger Brachialgewalt …

Wie dann ? Mit einem Gedicht ? Das wäre doch ein geeigneter start ins neue Jahr, vor allem, da ich ohnehin eine schwäche für Dichter wie z.B. ArentHerwegh, Jung oder von Wildenbruch habe, um nur einige zu nennen. Alleine dazu könnte, nein müsste ich eigentlich mal was schreiben.

Wie auch immer man beginnen möchte, so bemerkt man alsbald, dass man schon mitten drin steckt und dabei die einleitenden Worte dem eigentlichen Thema weichen wie von selbst, wie jene Menschen die sich bitte fort scheren sollen, wenn wir davon sprechen, dass wir unserer Heimat lieben und wir uns dies nicht verbieten lassen von jenen, die das nicht in den Kopf bekommen, nicht begreifen wollen – es sogar mit der Schwärzesten Zeit deutscher Geschichte in Verbindung zu bringen versuchen. 

Der Staat schere sich fort, wenn wir unsere Heimat lieben. Diese liebe fängt (bei mir) in Mitteldeutschland an – und hört auf, wenn ich die grenzen, die es bis vor kurzem noch gab, enden. Was nicht im Geringsten bedeutet, dass es diese Grenzen dieses Landes nie mehr geben wird. Genau in diesem bereich, da befindet sich meine liebe zu diesem Land.

Und nun will ich euch mal etwas sagen:

Es ist ja nicht wahr, dass jene, die sich (warum auch immer) denken, dieses Land und seine Sprache für sich gepachtet haben, überdies im recht wären, wenn sie sich Äußern; „Deutschland solle doch bitte verrecken.“

Diejenigen, die dies – und noch weit schlimmeres – von sich geben, die den Mund aufreißen & Rufen: „Deutschland muss sterben, damit wir leben können“ – weder ihr, noch sonstwer, der dies irgendeiner weise unterstützt, brauch sich nicht mal im geringsten einbilden, dieses Land und seine Sprache, auch seine Kultur oder politischen Kurs für sich gepachtet haben.

Wenn ihr, die ihr sowas von euch gegeben habt, indem Land, in dem ihr in frieden und Sicherheit aufwachsen durftet, vom Bildungsangebot dieses Landes Gebrauch gemacht hättet, dann wäre es sicher nicht so gekommen, dass ihr in der folge derartiges von euch gebt.

Noch dazu muss ja erwähnt werden, dass Bildung hier bei uns frei ist, überdies gibt es die Schulpflicht, die euch gezwungener maßen zu Bildung einlädt. Wenn jedoch der einzelne das Prinzip von freier Bildung auch in einem Alter nicht versteht, dem er Bereitwillig äußerst fragwürdigen Demo´s beitritt denen man die Schmähsätze; „Deutschland du mieses Stück Scheiße“  entnehmen konnte, dann kann von einem Entschuldigenden Verhalten ganz gewiss keine rede mehr sein.

Bildung, meine Damen & Herren, ist keine Bringschuld, nur weil sie nichts kostet. Kostet, im materiellen Sinne, nicht in dem Sinne, sich die zeit zu nehmen, die man als Junger Mensch reichlich haben dürfte, um etwas für seinen Wissensstand zu tun. Warum ist das so ? Weil man dies den Menschen nicht abnehmen kann, sich die zeit zu nehmen um etwas für den persönlichen Wissensstand zu tun.

Die Schule z.B. kann hier unterstützen, aber lernen, begreifen & verstehen, dass meine Damen & Herren, dass kann nur jeder für sich selbst. Eben genau so funktioniert es, dass schulische. Und was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Ihr wollt beispiel ? Schaut auf euch selbst.

Na gut, um Fair zu bleiben, es kann auch später hinzu gelernt werden, aber es ist schwer, wenn die prägende Zeit der Kindheit und Jugend hinter einem liegt, ungleich schwerer sogar. Warum wohl bin ich nicht so, und treibe mich auf derartigen Demo´s umher ? Auch treibe ich weder mein Unwesen bei denjenigen, die sich im Deckmantel des Patriotismus mit dem Abfackeln von Unterkünften von Menschen aus fernen Länder die Zeit „Versüßen“ – noch würde sich meine Person heimlich an derartigen Vorkommnissen erfreuen.

Habe ich einst in Geschichte aufgepasst und in der folge verstanden was mir gelehrt wurde ? Ich will nicht behaupten das ich seinerzeit vollends verstanden habe, aber die Saat, die herangewachsen ist zu einem Umfänglicheren Wissen, die habe ich erhalten, eine Saat die damals ausgebracht wurde – auf der ich in der gegenwart stets aufbauen kann und die mich heute eben nicht an dieser art Demo´s teilnehmen lässt, die sich mit Menschen denen der eigene Volkstod eine Herzensangelegenheit zu sein scheint, umgibt.

Lernt mal englisch, ohne das ihr als Junge Menschen, also sehr früh schon an diese Sprache herangeführt wurdet – viel Spaß sage ich nur. Es würde euch ungleich schwerer Fallen, als es im Kindesalter, als Jugendlicher je der Fall gewesen wäre. Man kann sich, auch wenn man schon zig Jahre lang diese Sprache weder gesprochen noch geschrieben hat, viel leichter in die Vokabeln zurückdenken, als es ohne die Saat, die einst in jungen Jahren ausgebracht wurde, je möglich wäre.

Das man als junger Mensch politisch noch ganz andere Ansichten oder Überzeugungen sein eigen nennt, ist normal. Erst mit der reife beginnt man die dinge neu zu ordnen und wird womöglich einige Jahre später eine Diametrale politische Einstellung sein eigen nennen. Daran gibt´s im Grunde auch nichts zu Kritisieren. Beispiele lassen sich ohne weiteres im bereich der Öffentlichkeit oder im eigenen näheren Kreis finden.

Kritik ist jedoch dann berechtigt, wenn man nicht die Ambitionen hat seinen Geist der sich im jeweiligen Falle in einem Unzureichenden Stadium befindet, weiter zu formen. Wenn man einem Blindfischigen Dummchen gleich wider der zweifel, die sich in jedem Falle eines Tages bemerkbar machen werden, ob der eigenen Einstellung, ignoriert was für sich und sein Wissen zu tun. Dann ist jede Kritik nicht nur berechtigt, sie ist, so meine Meinung, sogar pflicht, von Menschen, die wie ich, seid langer zeit schon mit ansehen, was da für Menschen in unserem Land heranwachsen – wenn sie denn nicht schon über das heranwachsen hinaus sind.

Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.

Ihr steckt den Kopf vor eurer eigen Zukunft in den Sand, ist euch dies eigentlich Bewusst? Von Deutschland hieß es nicht Grundlos, es sei das Land der Dichter und Denker. Schaut euch mal um was alles in eurem Alltag erdacht und entwickelt wurde von uns, den deutschen. Dieses sehr bequeme Leben wollen doch nicht nur wir genießen, sondern doch auch unserer Kinder und deren Kinder – oder nicht ?

Wenn aber Menschen aus mir einer unbegreiflichen Überzeugung heraus die dinge Öffentlich und mit einer Verachtung die ihres gleichen sucht aussprechen, wie dieses, was ich weiter Oben schon Zitierte, wie soll es unseren Nachkommen später einmal so gut gehen, wie euch, die ihr im Grunde ein Leben führt, wo euch der Bildungsweg von Anfang an frei stand, der frieden im Land zu einer Normalität wurde, worüber man schon gar nicht mehr Nachdachte, ja sogar als eine Selbstverständlichkeit empfunden wurde ?

Nein, nein, dass ist kein Appel, an Menschen die selbst dahinter kommen müssen was mit ihnen nicht stimmt. Zugegeben, ist es ziemlich schwierig wenn man über Dinge schreibt, die man bisher nur aus der Theorie kennt – jedoch nehme ich mir raus zu wissen wovon ich hier schreibe, weil ich mir schon sehr, sehr lange hierzu meine Gedanken gemacht habe & noch immer mache, dass kann ich euch versichern. Missionieren möchte ich hingegen auch nicht. Und ich sage euch auch warum:

Weil mein Resümee hieraus ohnehin schon jetzt wäre:

Da es keinen Sinn macht, jemandem mit einem Weltbild welches noch etwas „Pflege“ benötigt, neue Informationen zukommen zu lassen. Die Reaktionen sind fast immer die gleichen: Wut, Verzweiflung, Angst, Abwehr. Emotionaler Schmerz, welcher so ziemlich jede Zelle durchdringt. Ein Missionieren würde sich zudem verschiedentlich auswirken: Die meisten Menschen geraten dabei, wollte ich dies dennoch versuchen wollen, in einen Abwehrmechanismus, um keine weiteren Informationen aufnehmen zu müssen. Sie machen sprichwörtlich „dicht“. Das gelingt ihnen in der regel gut, in dem sie in die Wut gehen und dem Gegenüber (also dem Informanten – indem Falle mir) so klarzumachen versuchen: Jetzt ist Schluss!!!

Wenn ihr mich nun fragen würdet, wie ich es schaffen wolle, andere von der „Wahrheit“ zu überzeugen, ihnen die Augen zu öffnen, für die Dinge, so wie sie (aus unserer, meiner Sicht) wirklich sind. Meine Antwort darauf wäre:

Gar nicht.

Außer, man wäre psychologisch so gut geschult und macht von den vielen Tricks Gebrauch, welche die Psychologie dafür bereit hält. Aber: Das wäre Manipulation. Und wer will schon Manipuliert werden ? Ich habe es aufgegeben, irgendwen von irgendetwas zu „überzeugen“. Kenne aber einen weg, der dennoch Funktioniert, dazu nun mehr.

Um zu verstehen wie´s geht, müssen wir wissen, dass der Mensch völlig verschieden ist. (Ja meine lieben, wir alle sind verschieden, die ganze Gleichmacherei könnt ihr schon mal aus dem Kopf streichen)

Die einen saugen Informationen auf, wie ein trockener Schwamm, die anderen achten penibel darauf, dass ihr Schwamm schön trocken bleibt. Dabei laufen die einen Gefahr, schon beinahe alles zu glauben, was man ihnen als neue Information vorlegt, die anderen hingegen glauben so gut wie gar nichts. Dem einen muss man schon fast gar nichts mehr beweisen, bei den anderen hingegen nützt kein Beweis etwas.

Wenn zwei völlig verschiedene Standpunkte / Weltsichten aufeinander prallen, die vom Empfänger scheinbar nicht vereinbar sind mit seiner eigenen ob der obigen Gründe dich ich bereits nannte, befindet sich derjenige in kognitiver Dissonanz.

Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, welche der Standpunkte / Weltsichten nun der / die Richtige ist – So gesehen gibt es nämlich kein richtig oder falsch. Jeder beansprucht für sich, dass sein „Modell“ das richtige ist. Denn ein Standpunkt, eine Weltsicht ist etwas zutiefst Persönliches, ja schon fast Intimes und das gilt es zu beschützen und zu verteidigen. Jedoch wird es sehr problematisch, wenn es die Allgemeinheit – das Volk als ganzes betrifft, den eigenen Standpunkt nicht zu Hinterfragen bzw. nicht auf den Prüfstand zu stellen, ganz besonders dann, wenn man der Allgemeinheit vom „Nie wieder Deutschland“ – bzw. „Deutschland verrecke“ in Kenntnis setzt. Hier hört der Spaß definitiv auf.

Der m.E. einzige Sinnvolle weg, der zu einer Ordnung dieses Konfliktes beitragen kann, der dieses Problem lösen kann, ohne das es zu Gewalttätigen Maßnahmen kommt, die alles nur noch schlimmer machen würden, ist:

Das ihr selber darauf kommt, was in euch vorgeht ! Ansonsten wird der Kern der Sache, darum um was es geht, stets nur jeweils um eine Position verschoben.

Zumindest bis zu einem gewissen Punkt:

Dem Punkt, an dem die Allgemeinheit – und das ist noch zu sagen, erkennt, dass sie nicht bis in alle Ewigkeit zu warten bereit ist, bis eine Minderheit in die Gänge gekommen ist, ihre Position gegenüber dem Land zu Hinterfragen, indem sie in frieden und Sicherheit aufwachsen durften, welches Bildung ohne Hürden angeboten hat, ihr es aber dennoch Hasst. So wird sich die Allgemeinheit letzten Endes der mittel bedienen die sie als Gerechtfertigt erachtet Lösungen zu finden, zum nachteil von euch.

Eine Minderheit, zieht immer den kürzeren.


Eines sei euch gesagt:

Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit dafür reif ist. Man sei sich der Gegenkräfte gewahr und schließe besser nicht die Augen vor ihnen. Den Deutschen, insbesondere meine ich euch, die ich mir hier vorgeknüpft habe, hat man die Geschichte abtrainiert. Bei den einen reicht das Gedächtnis gerade einmal bis zur letzten Fußball-WM, bei den anderen noch bis auf 1933-1945. Wer sich nicht an die ganze Vergangenheit erinnern will, wird dazu genötigt, sie im weniger Positiven bzw. die negativen Eigenschaften erneut zu wiederholen.

Ein wesentlicher, viel größerer Teil der deutschen Historie reicht viel weiter zurück als die Jahre während der NS-Zeit. Wir wollen nicht vergessen was geschehen ist – und wie könnte man dies überhaupt ? Aber wir wollen & können uns auch nicht bis in alle zeit selber in den Dreck treten. Wir sind inmitten eines schmerzhaften kulturellen Bewusstseins der Selbstaufgabe angekommen, des ewigen Schuldkult, ohne sich auf das zu besinnen was wir sind, waren, sein wollen und andere Völker als ganz selbstverständlich erachten. 

* * *

Mein Volk Erwache

* * *
Was keiner wagt, das sollt ihr wagen.
Was keiner sagt, das sagt heraus.
Was keiner denkt, das wagt zu denken.
Was keiner anfängt, das führt aus.
Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen, wenn keiner nein sagt, sagt doch nein.
Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben.
Wenn alle mittun, steht allein.
Wo alle loben, habt Bedenken, Wo alle spotten, spottet nicht.
Wo alle geizen, wagt zu schenken.
Wo alles dunkel ist, macht Licht. 


© Alpha Rocking

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