Schnaps-Idee im Giga-Watt-bereich

Welch ein wunder … die „Grünen“ rudern bei der Abschaffung der Verbrennungsmotoren bis zum Jahre Anno 2030 Zurück: Zitat von Özdemir: 

„Mir ist klar, dass wir alleine nicht das Enddatum 2030 für die Zulassung von fossilen Verbrennungsmotoren durchsetzen werden können“

Puhhh … also da hat das Gewerbe, da haben die Berufs-Pendler, die Täglich in Deutschland mit dem Auto (mit Verbrennungsmotor) zur Arbeit fahren, die Polizei, die Rettungsdienste, das THW, die Feuerwehr, die Bundeswehr usw., ja selbst die Touristen aus allen möglichen Ländern die uns mal einen besuch abstatten wollen, noch mal glück gehabt, dass sie sich in Zukunft nicht zu Fuß von A -> nach B bewegen müssen … ! Also, dankt bitte den „Grünen“ für Ihren späten aber immerhin noch zustande gekommenen Geistesblitz:

„Wir, die „Grünen“, können dies bis INS JAHR ANNO 2030 gar nicht Umsetzen“!

Nun könnte man meinen, Super! – ist doch alles nochmal gut gegangen, die „Grünen“ waren immerhin noch „Intelligent“ genug, zu begreifen, dass es (zumindest bis ins Jahr Anno 2030 nicht machbar ist) den Verbrennungsmotor aus Deutschland zu verbannen, wenn, ja wenn die nun folgenden dinge nicht noch zu klären wären, die zum vergleich, die Schnapsidee mit dem verbannen des Verbrennungsmotors, wie einen Kindergeburtstag aussehen lassen.

Zuerst einmal muss man feststellen, dass die Gespräche die wegen des Verbrennungsmotors geführt wurden, komplett unnütz waren, und die Zeit die dafür aufgewendet wurde, Umsonst aufgewendet wurde. Man hätte also an anderer stelle längst mit anderen Themen anfangen oder gar Ergebnisse erzielen können. Für das verschwenden von Zeit – obschon es jeder der noch Mitdenken kann sowieso schon vorher wusste, werden diese Sondierungsgespräche sicher nicht geführt, „liebe Grüne“. Es war also von Anfang an abzusehen, dass das Ergebnis Eurer Schnapsidee eben nur scheitern zur folgen haben konnte.

Nächster Punkt, den die „Grünen“ sich zu Aufgabe machten: „Vernetzte, Automatisierte  Fahrzeuge & das natürlich emissionsfrei:

Um Alle Fahrzeuge vernetzt, automatisiert und emissionsfrei – zu bekommen, so wie es von Euch – den „Grünen“ ja nach wie vor gefordert wird, muss es eine Infrastruktur geben, die es erlaubt, Fahrzeuge vernetzt, automatisiert und emissionsfrei – zu bekommen. Auch wenn dafür noch kein Fixdatum angepeilt wurde, ist dieses Fixdatum für die „Vernetzung von Fahrzeugen“ mit dem Zusammenbrechen der Verbrennungsmotor-Idee ebenfalls (vorerst) Zusammengebrochen.

Legt man die Durchschnittliche Reichweite von Elektroautos zu Grunde und vergleicht es mit der Durchschnittlichen Reichweite von Autos mit Verbrennungsmotoren, kommt man zur Infrastruktur, als zur Möglichkeit die Autos mit Energie versorgen zu können, um sie überhaupt bewegen zu können. Da nicht jeder Nutzer einem PKW´s eine Zapfsäule vor dem haus stehen hat, wurden, um die PKW´s bewegen zu können Tankstellen erfunden die über das ganze Land verteilt die Versorgung mit Kraftstoff gewährleisten.

In Deutschland beträgt die Anzahl an Tankstellen für Verbrennungsmotoren in etwa um die 50.000 Stück. Um die selbe Mobilität mit Elektrofahrzeugen gewährleisten zu können müsste die Anzahl an „Zapfsäulen“ – bzw. an Strom-Tankstellen auf etwa 200.000-250.000 Ausgebaut werden, um das Defizit der Reichweite zwischen Konventionellen PKW & Elektrofahrzeugen ausgleichen zu können. Und wer Rechnen kann merkt, dass wäre das 5-fache dessen, was wir derzeit an Infrastruktur Aufgebaut haben, um Verbrennungsmotoren nutzen zu können.

Das das vorhaben Fahrzeuge vernetzt, automatisiert und emissionsfrei – zu bekommen, so gut gut diese Idee auch gemeint ist, scheitern wird, weil es gar keine Infrastruktur gibt & wahrscheinlich so schnell auch nicht geben wird, vergisst man offensichtlich bei den „Grünen“ – aber, und das muss man dazusagen, nicht bei den „Grünen“ alleine !

Es gäbe jedoch einen Ausweg aus dieser Sackgasse, wenn man diese „Vernetzung von Fahrzeugen“ im bereich der Öffentlichen Verkehrsmittel gut durchdacht umsetzen würde. Diese könnten Voll-Automatisiert einen Großteil des Täglichen verkehr´s Aufnehmen und auch Umsetzen, jedoch fehlt auch hier bis jetzt die nahezu komplette Technische Umsetzung. Wäre aber einfacher Umzusetzen als die Individuelle Privat-genutzte Mobilität.

Nächster Punkt: Die Kohlepolitik der BRD:

Nicht nur das seitens der „Grünen“ erst versucht wurde die Verbrennungsmotoren zu verbannen, nein, es wurde Parallel dazu auch Laut darüber nachgedacht:

Die 20 schmutzigsten Kraftwerke sofort abzuschalten und den kompletten Ausstieg bis 2030 zu vollziehen

Nochmal:

Es wurde Laut darüber nachgedacht die 20 „Schmutzigsten“ Kohlekraftwerke SOFORT Abzuschalten ! Also die Kohlekraftwerke, die in Deutschland für unseren Strom zuständig sind, ohne überhaupt eine zur Verfügung stehende Alternative auch nur Ansatzweise zu besitzen !

Zitat von Parteivorsitzenden Simone Peter (Grüne) zum Abschalten der Kohlekraftwerke:

„Für uns kommt es nicht darauf an, ob das letzte Kohle-Kraftwerk 2030 oder 2032 vom Netz geht. Da sind wir pragmatisch“

Da ich von der Durchschnittlichen Leistung eines Kohlekraftwerkes in Deutschland (Euch wird es wohl auch so gehen) nicht gerade viel weiß, habe ich mir also die Mühe gemacht um mir die Auswirkungen vom sofortigen Abschalten von 20 Kohlekraftwerken in Deutschland mal besser verständlich zu machen … dazu ist es erst mal von vorteilt zu wissen, dass ein Kohlekraftwerk ein thermisches  Kraftwerk (Wärmekraftwerk) ist, welches mit Kohle befeuert wird. Es besteht im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten:

  • Der Kohle-Mühle, die die Kohle (Egal ob Stein o. Braunkohle) zu Staub zerkleinert, da dieser Leichter zu verbrennen ist.
  • Die Kohlefeuerung, die den Zermahlten Kohlestaub verfeuert.
  • Das so entstandene Rauchgas gibt dann Wärme an einen Dampferzeuger ab, der es an einen Wärme-Übertrager & einen Filter (Rauchgasreinigungsanlage) für die Schornsteine weiter leitet. Bei dieser Prozedur entsteht „Druck“ bzw. Dampf, der:
  • Genutzt wird, um den Hochdruckdampf für eine mehrstufige Dampfturbine anzutreiben. Diese wiederum treibt einen (oder mehrere) Generatoren an und erzeugt schließlich den gewünschten Strom.

Soviel also zur (Vereinfachten Funktionsweise) eines Kohlekraftwerkes. Viel wichtiger als die Funktionsweise eines Kohlekraftwerkes, ist allerdings seine Durchschnittliche Leistung, die die „Grünen“ ja mal eben 20-zig-fach vom Netz nehmen wollen – und zwar wenn es nach den „Grünen“ ginge, sofort. Ohne einen Ersatz nennen zu können, der die Defizite aus Abschalten & dem damit verbundenen Ausfall an Stromerzeugung erklären könnte.

Typische Kohle-Kraftwerksblöcke erreichen Leistungen zwischen 100 MW (Megawatt) und 1 GW (Gigawatt). Für höhere Leistungen (z. T. mehrere Gigawatt) werden mehrere Kraftwerksblöcke am gleichen Standort verwendet. Das bedeutet, dass es mehrere Verbrennungskammern gibt & somit auch mehrere Turbinen die Angetrieben werden, um letzten Endes Strom erzeugen zu können.

Das Braunkohlekraftwerk Neurath. Dort erzeugen inzwischen 7 Kraftwerksblöcke insgesamt 4,2 GW elektrischer Leistung. Pro Jahr werden ca. 30,7 Millionen Tonnen Kohle verbrannt, um netto knapp 30 TWh elektrische Energie zu erzeugen; es entstehen also ca. 1000 g CO2 pro Kilowattstunde. Es handelt sich teilweise um modernste Anlagentechnik mit relativ hohem Wirkungsgrad. Bild: RWE AG.

Wenn wir uns also dieses Kraftwerk als Referenzpunkt nehmen und es zur Grundlage machen, was ein Kohlekraftwerk zu leisten im Stande ist, ein Kohlekraftwerk der Neueren Generation wohlgemerkt, dann haben wird auch einen Ungefähren Näherungswert, der uns den Ausfall an Strom-Leistung durch das Abschalten von ganzen 20 auf einmal Versinnbildlichen könnte.

Natürlich gehe ich hier von den Neueren Kohlekraftwerken aus, einfach deswegen, weil ich mir Sicher sein kann, dass die Kohlekraftwerke in Deutschland Technisch nicht zur Steinzeit gehören, sondern alleine wegen der Energie-Ausbeute und dem Wirkungsgrad „State of the Art“ sind – also möglichst Energie-effizient Arbeiten werden, denn ich vermute einfach mal, dass kein Kraftwerksbetreiber nun mal in der Lage sein wird Unwirtschaftliche Anlagen mit Durchzuschleifen …

Rechnen wir also mal ein wenig, wie viel beim sofortigen Abschalten von gleich 20 Kohlekraftwerken in Deutschland an möglicher Strom-Erzeugung wegfallen würde … ohne einen Ersatz überhaupt nur nennen zu können …

Nehmen wir als Arbeitshypothese „nur“ mal 100 Megawatt an die ein einziges Kohlekraftwerk leistet, dann betrüge der sofortige Ausfall / das Abschalten von gleich 20 Kohlekraftwerken ganze 2000 Megawatt. Nehmen wir 1 Gigawatt an, dann würde das wegfallen durch das sofortige Abschalten von 20 Kohlekraftwerken logischerweise 20 Gigawatt betragen.

Und nun die Gretchenfrage an die „Grünen“:

Wo bitte soll die Differenz von erstens: 2000 Megawatt bzw. zweitens: 20 Gigawatt an Strom herkommen, wenn ihr 20 Kohlekraftwerke sofort Abschalten würdet ?

Wo also soll sie herkommen, die Differenz ??? Von Solarkraftwerken, die noch nicht Gebaut wurden ? Von Windkraftanlagen, die noch nicht gebaut wurden – und die nur dann Strom zu erzeugen im Stande sind, wenn die Große Unbekannte des Wetters mitspielt ???  Dabei habe ich mir noch nicht mal die Mühe gemacht, herauszufinden, wie viel Storm eine der Neusten Solaranlagen bzw. Windkraftanlagen liefern würde, um das Defizit vom Abschalten von 20 Kohlekraftwerken Abfedern zu können.

Jedoch sei hier mal erwähnt, dass die Tatsächliche Leistung von Windkraftanlagen – nur 5% der Nennleistung am Beispiel von Baden-Württemberg entsprechen könnte …

Zusätzlich Meldete die „Wirtschaftswoche“ erst kürzlich, und damit möchte ich in diesem Artikel zum ende kommen, dass, „20 Jahre EEG – Alte Windkraftanlagen gehen in drei Jahren vom Netz“ … 


Und, „liebe Grüne“ … wie geht es weiter, mit euren Wahnvorstellungen, jenseits der Realität ???


Geht mal denken, Ihr „Grünen“ … !


© Alpha Rocking

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