Identität

Heute möchte ich mich dem Thema Identität etwas annähern, wenngleich ich dies natürlich unmöglich aus allen nur denkbaren Blickwinkeln kann, denn dazu ist dieses Thema viel zu komplex und ich möchte mir persönlich nicht anmaßen das überhaupt zu können.

Per Definition der Wikipedia wird Identität folgendermaßen formuliert:

Zitat:

„Identität ist die Gesamtheit, die eine Entität, einen Gegenstand oder ein Objekt kennzeichnet und als Individuum von allen anderen unterscheidenden Eigentümlichkeiten beschreibt. Analog wird der Begriff auch zur Charakterisierung von Personen verwendet. Psychologisch und soziologisch steht dabei im Vordergrund, welche Merkmale im Selbstverständnis von Individuen oder Gruppen als wesentlich erachtet werden. So folgt die rechtliche Identitätsfeststellung den für Inklusion und Exklusion relevanten Markern moderner bürgerlicher Gesellschaften.“

Wie wir hier erfahren können kann mit Identität einfach ausgedrückt eine „Eigenschaft“ einer Lebensform (z.B. dem Menschen), eines Gegenstandes, einer Gruppe, oder einem Individuum und oder einer Person beschrieben werden.

Da mich die Identität eines Gegenstandes eher wenig Interessiert und ich mir bestimmt nicht die mühe mache über etwas zu schreiben was sich mit selbigen beschäftigt, lässt sich somit mein Anliegen auf einen bestimmte form der Identität eingrenzen:

Die Identität einer Gruppe, die von Personen oder eines Volkes.

Der Begriff Identität hat m.E. in den letzten Jahren einen starken negativen Touch erleiden müssen, gerade wenn wir diesen Begriff mit einem (dem unseren) Volk zu verknüpfen versuchen. Dabei ist Identität doch zuerst einmal nichts was auf den ersten Blick negativ erscheinen sollte. Viel mehr ist es aus meiner Sichtweise etwas sehr schönes, etwas einzigartiges, was man mit diesem Begriff, in Verbindung mit unserem Volk, ausdrücken kann.

Um ein beispiel zu nennen, wie wertvoll oder Einzigartig der Begriff Identität ist und wie unheimlich wichtig Identität für eine Gruppe oder Einzelperson ist, liefert uns ein blick auf die andere Seite des Globus wichtige Erkenntnisse: Die Indigenen Völker des Amazonas – kurz: Die Regionen des Regenwaldes. Die mit einer Massiven Zerstörung ihres Lebensraumes zu kämpfen haben. Und somit einem Verschinden ihrer Identität ausgesetzt sind. Quasi in Zeitlupe.

Sicher, der vergleich scheint im wahrsten Sinne des Wortes weit hergeholt, aber dieses beispiel Illustriert wie kein zweites was Identität für die Menschen die dort leben, sowie die hier bei uns leben, eigentlich bedeutet.

Wenn wir begreifen dass Identität nicht mal eben über Nacht entstehen kann, aber Sinnbildlich gesagt über Nacht verschwinden oder Abgeholzt werden kann, wird auch klar, dass Identität nicht mal eben ersetzt werden kann, wenn sie denn einmal kaputt gemacht wurde. Sie wächst extrem langsam, über Generationen, sie wird – und das ist im Grunde eine Besonderheit; kaum Schriftlich überliefert, sondern eher auf einer ganz anderen Ebene Transportiert. Man kann sie Fühlen – doch kaum auf ein bestimmtes Ereignis zurückführen. Sie besteht aus der gesamten vergangenen Zeit die nur in einer Art von Kollektiven Gedächtnis einer Gruppe oder Person weiterleben kann.

Wie Sie bemerkt haben, liebe Leser, habe ich angefangen meine eigene Interpretation dessen zu verwenden was mit Identität beschrieben werden kann, da ich nicht willens bin etwas nachzuplappern, was andere vor mir versucht haben zu beschreiben. Ich weiß also nicht ob es den „Nagel auf den Kopf“ trifft oder nicht, dass müssen Sie entscheiden.

Wie schon erwähnt hatte ich einen Bezug zur Region des Amazonas und der Indigenen Völker hergestellt die dort leben. Nicht ohne Grund, denn vor ein Paar Tagen hatte ich eine sehr Interessante Dokumentation beim Sender „arte“ angesehen, in der es, sehr kurz zusammengefasst, um die Zerstörung des Lebensraumes der Indigenen Völker durch Abholzung des Regenwaldes ging. Beim ansehen dieser Doku ist in mir auch die Idee erwachsen etwas zum Thema Identität zu schreiben.

Denn anders als hier bei uns (z.B. in Deutschland) mit unserer Identität umgegangen wird, ist (Unter anderem) der Tenor dieser Dokumentation gewesen, alles nur denkbare zu unternehmen, um die Identität der Indigenen Völker zu schützen und zu Bewahren, die durch die Abholzung deren Lebensraumes bedroht ist. Eben weil es einen Unwiederbringlichen Schaden darstellen würde, sollte diese Kulturelle Einzigartigkeit dieses Erbe, verschwinden. Das ist natürlich völlig in Ordnung und nicht zu Kritisieren.

So erinnere ich mal eben an aussagen von Personen die uns im Medialen Äther erreichen, Deutschland hätte keine nennenswerte Kultur oder ähnliches. Wobei Kultur als Begriff, ist, m.E. auch nur eine Art synonym für Identität. Wobei Kultur eher auf die Schriftlichen, Überlieferungen zurückzuführen sein könnte. Die Identität (einer Gruppe, Volkes, Person) hingegen lässt sich mit Kultur meiner Meinung nach nur sehr schwer ausdrücken.

Dennoch schmerzt es mich, wenn ich sowas lesen muss, denn, ich weiß nicht warum, verknüpfe ich es 1. mit meiner Identität und 2. mit dem Kollektiv-Gedächtnis unserer gemeinsamen, deutschen Identität.

So muss ich mich fragen, oder stellt sich die frage; warum gilt es als nobel die Identität eines Indigenen Volkes zu bewahren, aber als nicht weiter wichtig die Identität von z.B. uns deutschen zu bewahren ? Das ist nichts anderes als Doppelmoral. Es ist scheinheilig und offenbart uns ja geradezu plakativ den Heuchlerischen Charakter mit der manche glauben die unserer deutsche Identität diskreditieren zu müssen.

Zur Erinnerung:

Die gesamtdeutsche Geschichte reicht mehr als Eintausend Jahre in die Vergangenheit, mit den Indigenen Völkern aus den Regionen des Amazonas wird es nicht anders sein. Mehr als Eintausend Jahre als nicht wichtig zu erachten ist somit an Ignoranz vor der Geschichte und der damit verknüpften Identität der Menschen die während dieser Zeit lebten und jetzt leben kaum zu überbieten. Ob hier bei uns oder anderswo.

Wenn sich also dank der politischen Entscheidungen der letzten paar Jahre eines Tages Menschen in einer Gruppe zusammenschließen die sich den Namen „Identitäre Bewegung“ gegeben haben, dann kann man dies schlecht darauf reduzieren, indem man sie auf die paar Jahre deutscher Geschichte beschränkt, in der Deutschland mit dem Nationalsozialismus lebte oder besser: leben musste.

Vielleicht hat die „Identitäre Bewegung“ ja verstanden was Identität bedeutet ? Wenn man es genau nimmt (für die richtig Geistig Resistenten Personen), lässt sich ja schon am Namen dieser Gruppe erkennen was ihr wichtig ist. Und warum es sie überhaupt gibt. Komisch nicht wahr ? So einfach kann Logik sein.

Es kann ja sein dass sich ein paar schwarze Schafe bei den „Identitären“ eingenistet haben, aber diese Menschen sind m.E. in der Minderheit und werden es nicht schaffen sich dort durchzusetzen. Ebenso gibt es bei allen nur denkbaren anderen Gruppen Personen die dort nichts zu suchen haben oder hätten. Beispiele erspare ich mir an der stelle …

Dass die Identität von uns deutschen, ja selbst von uns Europäern vorsichtig formuliert in frage gestellt wird ist auch kein Geheimnis. Dazu braucht man nur nach Brüssel schauen und mit ein wenig Internet-Recherche findet man mehr als genug Informationen die meine Behauptung unterstreichen würden. Zumindest dann, wenn man das Thema Migration mit einbezieht.

Ja, ja … ich weiß … schon rümpfen einige von euch die Nase, machen „Geistig dicht“ und stellen mich schon fast reflexartig in die „Rechte ecke“. Jedoch, diese Behauptung muss und werde ich hier nicht noch einmal beweisen, weil ich 1. nicht in der Pflicht bin euch diese „Arbeit“ abzunehmen es selber zu  recherchieren und 2. ihr das nur verstehen werdet wenn ihr euch mal selber dazu entschließt etwas Zeit für euren Wissenstand zu investieren. Mehr braucht es letzten Endes nämlich nicht.

So funktioniert übrigens Wissen:

Man muss es sich selbst erarbeiten. Anders ausgedrückt: Wissen ist keine Bringschuld. Wissen muss sich selbst angeeignet werden. Natürlich kann man dabei unterstützend mitwirken, dass machen z. B. unsere Schulen nicht anders. Verstehen und begreifen jedoch, dass kann nur jeder für sich selbst. Und dazu ist es auch mal nicht schlecht sich selber einen gewissen Wissenstand zu erarbeiten. Aber das sagte ich ja schon.


Also, kommen wir zu einen kleinen Fazit meiner Zeilen:

  1. Identität ist ein nicht „Nachwachsender Rohstoff“.
  2. Identität braucht extrem lange um überhaupt entstehen zu können.
  3. Identität ist unbeschreiblich Kostbar.
  4. Es ist alles andere als Nationalsozialistisch für seine und die Identität seines Volkes zu kämpfen.
  5. Die Identität von Indigenen Völker und die unsere sind der Sache nach ein und dasselbe.
  6. Identität ist die Summe aus Zeit & Menschen die während dieser Zeit lebten, von der Vergangenheit bis in die Gegenwahrt.
  7. Identität kennt (Und das ist mal echt was Tolles) keine Grenzen !
  8. Identität kann in keinen Rassistischen Kontext gebracht werden.
  9. Identität ist neutral – der versuch sie zu „Benutzen“ diskreditiert und diffamiert sie.

 

IDENTITÄT, MEINE LIEBER LESER, DAS BIST:

DU !   


 

© Alpha Rocking

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