„Es reicht langsam“ – CORRECTIV veröffentlicht „Schwarzbuch AfD“

10. April 2017: Irgendjemand kommt auf die Idee und postet bei Twitter die neuste Veröffentlichung des unabhängigen, Unvoreingenommenen und durch Zuwendungen von Stiftungen gepamperten Investigativen spitzen Recherche-Laden-Correctiv:

Das „Schwarzbuch AfD“ !

10 Tage später schaue ich bei Twitter vorbei und stelle fest, dass dieser Tweet am 20. April 2017 schon ganze 20 mal Geteilt wurde und sage und schreibe 21 Like´s bekommen hat. Man könnte sagen das sind 2 Like´s & 2 mal geteilt pro Tag … WOW ! Also über mangelndes Interesse muss sich Correctiv nun wirklich keinerlei sorgen machen.

Vielleicht liegt es daran das „Studien“ über die AfD auch schon von anderen stellen veröffentlicht wurden. Eine davon wurde vor den Landtagswahlen 2016 von der Otto Brenner Stiftung (1) veröffentlicht. Eine weitere wurde im Mai 2016 unter anderem über den Zusammenhang zwischen steigender Wahlbeteiligung und dem Antritt der AfD vom Göttinger Institut für Demokratieforschung (2) in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht.

Dann wurde letztes Jahr im Juni eine weitere Studie von Veröffentlicht. Die sogenannte „Mitte“-Studie 2016 – entstand in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung (3) und der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Otto Brenner Stiftung. Auch wenn diese Studie: „Die enthemmte Mitte – Autoritäre und rechtsextreme Einstellung in Deutschland“ nicht als Hauptthema die AfD aufgreift, so wurde der AfD dennoch ein Kapitel mit der Überschrift: „Die AfD als rechtspopulistischer Profiteur der Flüchtlingsdebatte“ gewidmet.

Das diese Studien alle irgendwie was gemeinsam haben muss ich wohl nicht noch mal extra erwähnen – es mangelt also keineswegs an Material zu diesem Thema. Zumal die letztgenannte Studie mit ihren 172 Seiten ausreichend „Lesespaß“ garantieren dürfte.

Was ihr bei Correctiv nun so voller Stolz der Literarischen Welt zum „Geschenk“ gemacht habt, ist nur eine von vielen anderen Publikationen die alsbald im Bücherregal darauf warten vergessen zu werden. Allerdings hatte die Anmoderation zum Buch auch was Lustiges, wenn ich mal eben Zitieren darf:

„Wir finden, es reicht langsam. Es reicht, dass viele Medien fortwährend über das Stöckchen springen, das die AfD ihnen hinhält und über deren gezielte Provokationen berichten. Wir wollen selbst bestimmen, was wir über die AfD berichten und wann. Deshalb dieses „Schwarzbuch AfD“. Es beschreibt Dinge, die die AfD lieber nicht über sich lesen will: Die Verbindungen einiger ihrer Protagonisten ins rechtsextreme Milieu, die dubiose Finanzierung der Partei, die unsozialen Punkte ihres Parteiprogramms, die Intrigen ihrer Führungsfiguren“

Manno man … „Stöckchen springen“ & „Wir wollen selbst bestimmen, was wir über die AfD berichten und wann“ ??? Hat es euch jemand verboten oder stellt ihr euch in der eigenen Redaktion wirklich immer so an, wenn es um das Thema AfD geht ? Aufgefallen ist mir auch das Begriffe wie „Rechte Populisten“ als auch „Rechtsextremes Milieu“ sowie „Völkische Ideologie“ nicht mal bis zum zweiten Absatz warten brauchten um gelesen zu werden.

Von „Finanzierung der Partei“ bis hin zu „Medien der Neuen Rechten“ – als Inhalt für diese neue Studie (Buch), die vorgibt einen Unverstellten Blick unter die „Haube“ der AfD werfen zu wollen, ist wirklich nichts neues.

Ich habe mir – weil mich sowas ohnehin nur noch zum Gähnen Langweilt, eure Art Meinungsmache gegen Konservative Politische Einstellungen zu betreiben, die mühe gemacht, und mal Recherchiert wie viele Studien oder Bücher ihr von den anderen Parteien auf ähnliche weise Veröffentlicht habt.

Angefangen habe ich mit Bündnis 90 die Grünen:

Nichts.

Als nächstes war die CDU an der reiche:

Nichts.

Dann durfte die SPD sich einer Internet-suche stellen:

Nichts.

Ach seufts … hmm … also vielleicht hatte ich unter „Falschen Vorzeichen“ gesucht, denn wenn es um Umfragewerte für Parteien geht – dann findet man natürlich auch was bei Correctiv! Dabei hätte man spätestens bei der SPD (4) fündig werden müssen – selbst euch bei Correctiv hätte das eigentlich auffallen müssen, seid ihr doch per Selbstdefinition die Crème de la Crème am deutschen Recherche – Himmel!!! Schaut doch mal was es so schönes gibt über die SPD: Ca. 3.500 Medienbeteiligungen der SPD in Deutschland nachgewiesen. Die Partei gehört zu den weltweit größten Medienmächten – und steuert darüber seit Jahrzehnten ihre politische Machtstellung.

Die SPD hat bei den Medien schon lange die Hand im Spiel und verdient dabei kräftig. Beteiligungsergebnisse der SPD allein aus dem Zeitungsgeschäft von mehr als 10 Mio. Euro pro Jahr sind keine Ausnahme. Der Schwerpunkt der SPD-Medienbeteiligungen liegt im Bereich regional erscheinender Tageszeitungen, wobei die SPD in einigen Regionen Deutschlands auf sehr bedeutende Marktanteile kommt: Die Tageszeitungen mit Beteiligungen von SPD-Gesellschaften erreichen zusammen rd. 10 % der Gesamtauflage aller deutschen Tageszeitungen.

Klarer ausgedrückt:

Damit ist die SPD nach dem Axel Springer-Verlag und noch vor der WAZ-Gruppe die „Nummer zwei“ des gesamten deutschen Zeitungsmarktes, wobei es erhebliche regionale Unterschiede gibt: In Niedersachsen z.B. kommt die SPD auf einen „Marktanteil“ von 30 %, in Sachsen gar auf 55 %. Und der ehemalige Intendant des NDR, Jobst Plog, sitzt seit langer Zeit im Aufsichtsrat der SPD-Medienholding „DDVG“. So einfach geht parteigesteuerte Medienpolitik! Das war längst nicht alles – reicht aber als kleine Demonstration – was es so zu berichten gibt über Nicht-AfD-Parteien.

Ist doch nicht so schwer – das müsst ihr doch wissen … oder etwa nicht ?

So wie ich das sehe wird es mal langsam Zeit euch unter die Haube zu schauen, denn bei euren Gesteigerten Aktivitäten, mit der ihr Austeilt und andere (Im Grunde in eine Bestimme Richtung) mit Dreck bewerft – muss man als ein Aufgewachter und klar denkender Mensch zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass bei euch was nicht stimmen kann:

Die Personen hinter CORRECTIV

Geschäftsführer David Schraven war früher unter anderem für die linksradikale Tageszeitung (taz) und die linksliberale Süddeutsche Zeitung aktiv. Bis 2014 arbeitete Schraven in leitender Rechercheposition bei der Funke-Mediengruppe, einem Medienkonzern mit 1,1 Milliarden Euro Umsatz. Jetzt ist er „neutral“ und „unabhängig“ bei CORRECTIV tätig.

Chefredakteur Markus Grill arbeitete 2003–2009 für den Stern und 2009–2015 für den Spiegel. Auch er ist jetzt „neutral und unabhängig“.

Finanzierung durch Mainstream-Netzwerke und Stiftungen

CORRECTIV beteuert in einem Werbevideo (hier geht es zum Video) seine Gemeinnützigkeit und die Unabhängigkeit von Politik und Wirtschaft. Ein Blick auf die Zahlen offenbart: CORRECTIV steckt bis zum Hals im Spendensumpf.

Allein 2016 erhielt das unabhängige Recherchebüro unter Anderem:

1. 925.000 € von der Brost-Stiftung. Die Brost-Stiftung geht zurück auf Erich Brost, Mitbegründer der WAZ-Gruppe, die später zur FUNKE-Mediengruppe, dem früheren Arbeitgeber des CORRECTIV-Chefredakteurs David Schraven, wurde, und untersteht nach dem Tode Brosts seiner Frau.

Der stellv. Vorstandsvorsitzende der Brost-Stiftung Bodo Hombach sitzt gleichzeitig im Ethik-Rat von CORRECTIV. Hombach selbst war Wirtschaftsminister Nordrhein-Westfalens und Kanzleramtschef in Berlin. Die Firmensitze der Brost-Stiftung, die Funke-Mediengruppe und CORRECTIV befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft im Essener Stadtzentrum nur wenige Gehminuten voneinander entfernt.

2. 114.000 € von der niederländischen Stiftung Adessium. Die Adessium-Stiftung porträtiert sich als Umwelt- und Gesellschaftsinitiative und finanziert gemeinsam mit der Open-Society-Foundation des Globalisten George Soros weitere intransparente Stiftungsnetzwerke zur vermeintlichen Korruptionsbekämpfung in Afrika.

3. 54.750 € von der Deutschen Bank AG.

4. 35.000 € von der Rudolf Augstein Stiftung. Kuratoriumsmitglied Stefan Aust war früher Chefredakteur des Spiegel-Magazins, wo auch der jetzige CORRECTIV-Chefredakteur Markus Grill tätig war.

5. 26.884 € von der Open Society Foundation. Der Finanzmarktspekulant, Multimilliardär und Globalist George Soros ist Vorsitzender zahlreicher Fonds und Vereinigungen, die zumindest im Verdacht stehen, mit dem Ruf nach einer „offenen Gesellschaft“ Massenmigration und Bürgerkriegen Vorschub zu leisten.

Nach dem Ukraine-Konflikt investierte Soros massive Geldmittel in die Ukraine und forderte die Europäische Union ebenfalls zu weiteren Finanzhilfen auf, um seine angestrebte Rendite aus Finanzgeschäften zu erwirtschaften. Die russische Generalstaatsanwaltschaft erklärte in der Vergangenheit mehrere Stiftungen von George-Soros als unerwünscht, die Stiftungsmitarbeiter mußten umgehend ausreisen. Soros wettet auf Konflikte, Zusammenbrüche und fallende Währungspreise. Er profitiert also direkt von Entwicklungen, die für die jeweiligen Völker nachteilig sind. Bei CORRECTIV soll das Spendengeld lediglich zur Förderung von „Graphikzeichnern“ verwendet worden sein.

Außerdem beteiligt sind diese „neutralen“ Institutionen:

+ 19.350 € von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
+ 12.014 € von RTL Television GmbH
+ 9.758 € von Google Germany GmbH
+ 5.000 € vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF)
+ 4.760 € von der Deutschen Gesellschaft für Informationsfreiheit e.V.
+ 4.000 € von der CDU-nahen Konrad Adenauer Stiftung (ups …)
+ 2.571 € von der Heinrich Böll Stiftung Nordrhein-Westfalen, die der Partei Bündnis90/ Die Grünen nahesteht (nochmal ups …)
+ 1.500 € von der ZEIT-Stiftung.

Die bestehenden Überschneidungen sind kein Zufall, sondern Existenzgrundlage für CORRECTIV!

„Unabhängiger Journalismus“ – hat seinen Preis!

Ich denke hiermit solle es vorerst genug sein. Ich habe mir Correctiv gut genug angesehen um mir meine Meinung über diesen Laden zu bilden. Es würde mich Freuen wenn der Interessierte Leser nach diesen Zeilen Schlussendlich zum selben Ergebnis kommt.

Eine Kleinigkeit habe ich allerdings noch: Dieses Buch: „Schwarzbuch AfD“ kostet bei Correctiv 10 Euro. Die Studien die ich oben genannt hatte, gibt´s gratis … !

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© Alpha Rocking

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